Regierung erlässt Planfeststellungsbeschluss – Was jetzt noch fehlt, sind runde 140 Millionen Euro

Grünes Licht für Oberauer Umfahrung

Am Ende der A 95 bei Eschenlohe beginnt der Stau: Doch jetzt soll die Autobahn dort mit einem weiteren Tunnel bis zur bereits geplanten Oberauer Röhre verlängert werden.

Oberau - Der Planfeststellungsbeschluss ist da, damit grünes Licht für die rund 4,2 Kilometer lange Oberauer Ortsumfahrung!

Lesen Sie auch:

München rückt näher an die Berge

„Zehn Jahre Kampf scheinen zu fruchten“, jubelte Josef Bobinger, Sprecher der Bürgerinitiative „Verkehrsentlastung Oberau“ (VEO). Er und seine Mitstreiter wollen sich jetzt freilich nicht auf die faule Haut legen: „Jetzt haben wir zwar Baurecht und sind somit einen riesengroßen Schritt weiter, aber Berlin muss noch das Geld locker machen.“ Deshalb plant die VEO auch weiterhin Aktionen wie Radl-Demos, um auf die Notwendigkeit der 140 Millionen Euro teuren Ortsumfahrung aufmerksam zu machen.

Die Trasse, die im Süden am Ende der Farchanter Umgehung beginnen und am Ortsende im Norden auf einem früheren Schrottplatz-Gelände herauskommen soll, nennt Regierungspräsident Christoph Hillenbrand „einen Teil des Gesamtkonzepts zur Schaffung einer leistungsfähigen Straßenverbindung vom Autobahnende nach Garmisch-Partenkirchen“. Die Bundesstraße 2 wird somit vierspurig ausgebaut. Im Norden soll sie in einen Tunnel münden und nach rund 2,9 Kilometern in die bereits fertige Umfahrung von Farchant einschleifen.

tz

Auch interessant

Meistgelesen

Jäger machen grausigen Fund im Wald
Jäger machen grausigen Fund im Wald
Unter Alkoholeinfluss: 22-jähriger Autofahrer schwer verletzt  - erschreckende Bilder zeigen Unfallort
Unter Alkoholeinfluss: 22-jähriger Autofahrer schwer verletzt  - erschreckende Bilder zeigen Unfallort
Überlebenskampf an Bahnstrecke: Frau kriecht drei Stunden am Gleis entlang
Überlebenskampf an Bahnstrecke: Frau kriecht drei Stunden am Gleis entlang
Unbekleidete Frau treibt in Donau - Rettung nimmt skurrile Wendung
Unbekleidete Frau treibt in Donau - Rettung nimmt skurrile Wendung

Kommentare