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Königssee: Denkmal für Romy

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Künstler Walter Angerer der Jüngere zeigt sein Werk. Es wird aus Stahl geschnitten und soll auf einer Säule stehen
Künstler Walter Angerer der Jüngere zeigt sein Werk. Es wird aus Stahl geschnitten und soll auf einer Säule stehen © Angerer

Ihr Heimatort Schönau erinnert an den geliebten Weltstar.

Sie war die Kaiserin der Herzen, Millionen Menschen liebten die Filmgöttin Romy Schneider. Nun wird in Schönau am Königssee, nur wenige Meter von dem Haus entfernt, in dem sie als Kind lebte, ein Kunstwerk an die große Schauspielerin erinnern.

2008 wäre Romy Schneider 70 geworden, zu dem Anlass hatte Hans Kle­graefe aus Schönau bei der Gemeinde beantragt, ein Denkmal für sie zu errichten. Denn bisher erinnerte dort nichts an den Weltstar, obwohl sie in der idyllischen Bergwelt lange gelebt hat – auf dem Landgut Mariengrund.

Noch im April soll ein Negativ-Scherenschnitt mit dem stilisierten Gesicht Romys in Schönau aufgestellt werden. Es stammt von dem renommierten Künstler Walter Angerer dem Jüngeren (er schuf unter anderem „Adams Hand“ auf dem Rauschberg). „Der Prototyp ist fertig, das fertige Werk wird aus Stahl ausgeschnitten und auf eine 2,50 Meter hohe Säule aus Marmor oder Beton gestellt.“

Am Dienstag votierte der Gemeinderat für die Skulptur . Leider bestimmte die Mehrheit, dass sie in der Nähe des Rathauses stehen soll – nicht, wie es der Künstler und zig Fans wollen, direkt am Königssee. Dort seien die Besucher „zu sehr in Eile“, hieß es. Dabei kann der Betrachter durch Romys Gesicht hindurch die Landschaft bewundern – das wäre am See traumhaft gewesen.

Andrea Stinglwagner

Ein Streifzug durch Romy Schneiders Leben

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