Stundenlange Suchaktion mit Helikopter

Tödlicher Bergunfall am Herzogstand

Kochel am See - Erst am Samstag war bei einem Bergunfall eine Münchnerin (67) an der Benediktenwand lebensgefährlich verletzt worden. Am Sonntag starb ein 66-Jähriger Pöckinger am Herzogstand.

Eine dreiköpfige Wandergruppe war am Sonntag auf einer Bergtour zum Herzogstand unterwegs. Beim Abstieg gegen 16.15 Uhr trennte sich die Gruppe auf Höhe der Schlehdorfer Alm. Die Ehefrau des Verunglückten und ein Bekannter stiegen zum Kesselbergsattel ab, während der 66-Jährige auf einer anderen Route zum Kochelsee wollte. Nachdem der Mann nicht am vereinbarten Treffpunkt erschien, alarmierten seine Begleiter Bergwacht und Polizei. Ein Polizeihubschrauber und die Bergwachtbereitschaften Kochel, Penzberg und Benediktbeuern suchten bis spät in die Nacht nach dem Mann.

Kurz nach 2.30 Uhr brachen die Einsatzkräfte die Suche ergebnislos ab. Am Montagmorgen gegen 6 Uhr machten sich die Bereitschaften, die Bergwachthundestaffel, Alpinbeamte und Hundeführer der Polizei, Hubschrauber und Wasserwacht erneut auf die Suche nach dem Vermissten. Die Wasserwacht sollte das Kochelseeufer absuchen. Um kurz vor 9 Uhr sichtete der Polizeihubschrauber im Steilgelände des Pioniersteigs einen Körper. Umgehend wurde der Rettungshubschrauber Christoph alarmiert, der mit einem Notarzt die Unfallstelle anflog. Der Notarzt konnte jedoch nur noch den Tod des 66-Jährigen feststellen. Die Bergwacht und ein Polizeibergführer bargen die Leiche des Mannes. Nach Polizeiangaben waren 35 Einsatzkräfte beteiligt. (ah)

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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