Schweinegrippe: Warum musste Luca sterben?

Ein Kondolenzbuch für den kleinen Luca liegt derzeit in der Gaißacher Fachklinik aus. Foto: Pröhl

Gaißach - Nach dem Tod des zehnjährigen Luca, der sich bei einem Aufenthalt in der Gaißacher Fachklinik mit H1N1 infizierte, ermittelt nun die Staatsanwaltschaft.

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So frisch liege der Vorgang auf dem Tisch, "dass wir uns zu dem Geschehen auch noch gar nicht äußern können", so eine Mitarbeiterin der Münchner Staatsanwaltschaft am Montagmittag.
Der Ärztliche Direktor der Fachklinik, Prof. Dr. Carl-Peter Bauer, ist nicht in Sorge wegen der anlaufenden Ermittlungen, "denn die Sache muss geprüft werden". Schließlich handele es sich ja "um alles andere, als einen normalen Todesfall".

Vorzuwerfen habe man sich an der Fachklinik nichts, das zeige auch das schnelle Handeln. "Noch am Mittwochnachmittag spielte der Bub Tischtennis, am Abend kam das Fieber und am Donnerstag, direkt in der Früh haben wir ihn nach Harlaching verlegen lassen."

Auch Gespräche mit Lucas Eltern nach diesem "schicksalhaften Verlauf" seien vorwurfsfrei gewesen. Bauer bedauert, dass was geschehen ist, "doch nun müssen wir beginnen, vernünftig damit umzugehen". (stb)

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