Nach schwerem Unfall

Wollte sich Mercedesfahrer das Leben nehmen?

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Beide Fahrer mussten aus den zerstörten Autos gerettet werden.

Dürneibach - Ein Autofahrer hat einen Verkehrsunfall im Kreis Erding möglicherweise absichtlich verursacht. Als Motiv könnte ein versuchter Selbstmord in Betracht kommen – nun ermittelt die Staatsanwaltschaft.

Aktuelle Ermittlungen der Polizei Dorfen lassen den schweren Unfall auf der Staatsstraße 2084 bei Dürneibach, bei dem sonntagfrüh zwei Menschen lebensgefährlich verletzt worden sind, in neuem Licht erscheinen. Wollte sich der Mercedesfahrer das Leben nehmen und riskierte dabei den Tod anderer?

Wie berichtet, war der schwarze Mercedes SLK des 38-Jährigen aus Dorfen auf die Gegenfahrbahn geraten. Ein 42-Jähriger aus Aschau am Inn konnte nicht mehr ausweichen und knallte mit seinem Toyota gegen den anderen Wagen. Beim Frontalaufprall wurden beide Fahrer eingeklemmt. Die Beifahrerin (39) im Toyota kam mit leichteren Blessuren davon.

„Im Zuge der Unfallaufnahme durch die Polizeiinspektion Dorfen ergaben sich Anhaltspunkte dafür, dass der 38-Jährige den Unfall absichtlich herbeiführte“, teilte gestern das Polizeipräsidium Oberbayern Nord über seine Pressestlle mit. Die Kriminalpolizeiinspektion Erding und die Staatsanwaltschaft Landshut ermitteln jetzt wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes.

In diesem Zusammenhang bittet die Kripo Erding Zeugen des Unfallhergangs, sich unter Tel. (08122) 96 80 zu melden.

ml

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