Straße stundenlang gesperrt

Schwerer Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten - 19-jähriger Fahranfänger stirbt im Krankenhaus

In Unterfranken kam es am Mittwochmorgen zu einem schweren Verkehrsunfall. Darin verwickelt waren vier Autos - ein 19-Jähriger verstarb im Krankenhaus.

Zellingen/Main-Spessart - Zu einem folgenschweren Verkehrsunfall, bei dem sich den Helfern an der Unfallstelle ein regelrechtes Trümmerfeld bot, ist es nach Angaben des Polizeipräsidiums Unterfranken am heutigen Mittwochmorgen gekommen. Den Beamten zufolge hatte ein 19-Jähriger mit seinem Opel Meriva von Billingshausen in Richtung Zellingen kommend gegen 6.44 Uhr einen BMW im Kurvenbereich überholt.

Unfall in Unterfranken: 19-Jähriger verstirbt im Krankenhaus - weitere Beteiligte schwer verletzt

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen ist der Fahrer laut Polizeiangaben während des Überholvorgangs mit seinem Opel auf der Gegenfahrbahn mit einem entgegenkommenden Skoda kollidiert. „Anschließend kam es zum Zusammenstoß mit einem ebenfalls entgegenkommenden Ford“, berichtet das Polizeipräsidium in einer Pressemitteilung. Die 55-jährige Skoda-Fahrerin sei indes mit ihrem Fahrzeug gegen den BMW geprallt, der dadurch von der Fahrbahn geschleudert worden sei.

Insgesamt wurden bei dem Crash mit vier beteiligten Wägen drei Personen verletzt. Der 19-Jährige wurde bei dem Unfall zunächst lebensgefährlich verletzt und im Fahrzeug eingeklemmt. Nach seiner Befreiung durch die Feuerwehr wurde er mit einem Hubschrauber* in eine Klinik geflogen. Dort sei der 19-Jährige trotz aller Bemühungen der Ärzte wenig später seinen schweren Verletzungen erlegen, berichten die Beamten. „Die 55-Jährige am Steuer des Skoda und der 44 Jahre alte Fahrer des Ford erlitten schwere Verletzungen und befinden sich ebenfalls zur Behandlung in Krankenhäusern. Der Fahrer sowie der Beifahrer des BMW blieben unverletzt.“ Wenige Wochen darauf ereignet sich ebenfalls in Unterfranken ein Streit zwischen jungen Männern, worauf sich eine Verfolgungsjagd entwickelt.

Unfall in Unterfranken: Straße stundenlang gesperrt

Die Karlstadter Polizei nahm den Unfall auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg gemeinsam mit einer Sachverständigen auf, „insbesondere um die Frage zu klären, wie es zu dem Unfall kommen konnte“, heißt es in der Mitteilung. Neben der Straßenmeisterei war die Würzburger Versorgungs- und Verkehrs-GmbH vor Ort, da sich die Unfallstelle in einem Trinkwasserschutzgebiet befindet. Auch die Freiwilligen Feuerwehren der umliegenden Gemeinden waren im Einsatz* und unterstützten die Beamten der Karlstadter Polizei. Die Staatsstraße 2299 musste für die Dauer der Verkehrsunfallaufnahme und der Bergung der vier Fahrzeuge bis etwa 11.30 Uhr gesperrt werden.

Unweit der Unfallstelle kam es erst kürzlich zu einem ebenfalls tödlichen Verkehrsunfall. (nap) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © NEWS5 / Höfig

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