Unglaubliche Szenen auf der A9

Geflüchtet, dann Geisterfahrer: Diese Verfolgungsjagd ist völlig irre

Endstation Leitplanke: Der Fahrer eines Seats lieferte sich mit der Polizei eine irre Verfolgungsjagd.
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Endstation Leitplanke: Der Fahrer eines Seats lieferte sich mit der Polizei eine irre Verfolgungsjagd.

Ein Hubschrauber und zahlreiche Streifenfahrzeuge waren am Freitagvormittag an einer Verfolgungsjagd auf der A9 bei Allershausen beteiligt. Der Fahrer eines blauen Seats war vor den Beamten geflüchtet.

Allershausen - Kurz vor 9 Uhr war der Polizei in Richtung München ein Fahrzeug gemeldet worden, das in Schlangenlinien unterwegs war. Als ein Streifenwagen den blauen Seat stoppen wollte, bremste der Fahrer kurz ab und gab dann Vollgas. Die Polizisten rasten dem Flüchtenden hinterher. Unglaublich: Wenig später wendete Fahrer seinen Seat auf der Autobahn und fuhr rund zwei Kilometer auf der Standspur als Geisterfahrer in Richtung Langenbruck zurück!

Polizei muss Verfolgung kurz abbrechen

Wegen der Verkehrsgefährdung brach die Polizei zunächst die Verfolgung ab. Nachgeforderte Einsatzkräfte entdeckten den Seat später erneut und nahmen die wieder Verfolgung auf. Gleichzeitig fuhren an der Anschlussstelle Pfaffenhofen mehrere Zivil- und Streifenwagen ein und verlangsamten nebeneinander fahrend den Verkehr. 

Hier versuchte der Flüchtende bei erheblicher Geschwindigkeit einen Durchbruchversuch und rammte einen VW-Bus. Durch den Aufprall geriet der Seat außer Kontrolle, kollidierte mit der Mittelleitwand und schleuderte über alle drei Fahrspuren nach rechts. Dort prallte der Wagen frontal in die Leitplanke und blieb völlig demoliert stehen. 

Der angeblich nicht angeschnallte Fahrer, der im Wagen mehrere Messer mitführte, wurde leicht verletzt festgenommen. Insgesamt wurden bei der Verfolgung zwei Streifenfahrzeuge beschädigt. Außerdem ereignete sich ein Auffahrunfall von zwei unbeteiligten Autos. 

mm

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