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Bibliothek macht kuriosen Fund in Uni-Buch - „Ich dachte, ich hab auch schon alles gesehen“

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Von: Katarina Amtmann

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Eine Frau blättert in einem Buch.
Die Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg machte einen kuriosen Fund (Symbolbild). © Uwe Anspach/dpa/dpa-Bildfunk

Die Bibliothek der Uni Erlangen-Nürnberg teilte einen kuriosen Fund in einem Buch auf Twitter. Das Foto zeigt „Platz 1 der schlechtesten Lesezeichen.“

Erlangen - Auf dem offiziellen Twitter-Account der Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg geht es oft recht ruhig zu: Etwas über 1500 Follower, Informationen zu Öffnungszeiten, Tipps zur Suche nach bestimmten Medien. Auf viele dieser Posts reagiert kaum jemand, doch bei einem der neuesten Tweets sieht das anders aus. Über 5400 Mal wurde der Tweet geliked und fast 400 Mal retweetet (Stand 20. März, 7 Uhr).

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Der Grund? Ein Foto von „hinter den Kulissen.“ Dazu schreibt der Bibliotheksaccount scherzhaft: „Auf Platz 1 der schlechtesten Lesezeichen: Die Bananenschale!“ Auf dem Foto sieht man ein Buch, das sich vermutlich ein Student oder eine Studentin ausgeliehen hat. Allerdings hat der- oder diejenige eine Bananenschale reingelegt - Gründe unbekannt. Die Schale ist schwarz verfärbt und hat auf den Buchseiten ihre Spuren hinterlassen.

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Eine Person antwortet mit einem würgenden GIF. Aber auch „Begeisterung“ ist zu lesen: „In einem Fachbuch über Hautkrankheiten überraschend passend platziert“, findet beispielsweise jemand. „Ich habe mal eine dünne Scheibe Fleischwurst (mit Gesicht) in einem Buch gefunden“, schreibt eine Frau zu dem Foto. „Mein ‚Highlight‘ war letztens ein Mani- oder Pediküre-Utensil, welches seine fettige Silhouette in den Seiten hinterlassen hat... Und ja, ich dachte, ich hab auch schon alles gesehen“, teilt ein weiterer Twitterer seine persönlichen Erfahrungen.

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Eine Person fragt interessiert nach, was denn dann Platz 2 bis 5 seien. „Mortadella, Schweizer Bergkäse, sämtliche schnittfesten Arten, Gurkenscheiben und Bandnudel“, meint ein User die Antwort zu kennen. Die Frage nach kuriosen Fundstücken in Büchern gibt ein Twitterer direkt an die Unibibliothek Mainz weiter. Die Antwort folgt prompt: „Zum Beispiel eine unbenutzte (!) Slipeinlage“, schrieb der offizielle Account mit einem Lachsmiley.

„Leute nehmen fast alles als Lesezeichen. Unsereins aber nix fettiges, gammeliges.“, fasst eine Frau abschließend zusammen. (kam)

Bekannt ist die Region nicht nur für ihre Universität, sondern auch für die Bergkirchweih. Nach zweijähriger Pause heißt es endlich wieder „der Berg ruft!“. So sah es zumindest noch vor ein paar Wochen aus. Doch die Entwicklungen in der Corona-Politik und der Krieg in der Ukraine stellen sicher geglaubtes wieder infrage.

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