So wird das Wetter in Bayern

Unschöner Mai-Start: Wochenende fällt ins Wasser

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Auf Regenschirme können die Menschen in Bayern am kommenden Wochenende kaum verzichten - es sei denn, man igelt sich zuhause in der warmen Stube ein.

München - Der Mai gibt sich heuer zum Auftakt alles andere als wonnig. In Bayern fällt teils heftiger und lang anhaltender Regen. Wer trotzdem einen Ausflug machen will, sollte Gummistiefel einpacken.

Laut dem Wetterportal wetter.net gibt es am Freitag im Norden Bayerns bei stark bewölktem Himmel nur wenig Sonnenschein, und die Temperaturen klettern am Tag auf maximal 11 Grad. Nachts gehen die Werte dann auf 3 bis 0 Grad zurück. In der Mitte Bayerns ist der Himmel mehr oder weniger dicht bewölkt, nachts kühlt es dann bis auf 5 Grad ab. Im Süden Bayerns herrschen 9 bis 14 Grad, die Tiefsttemperaturen der folgenden Nacht betragen 8 bis 14 Grad. In den meisten Regionen ist mit schwachem Wind zu rechnen.

Hochwasser nicht ausgeschlossen

„Im Süden müssen wir uns in den kommenden Tagen auf steigende Flusspegel einstellen. Hochwasser ist lokal nicht ausgeschlossen. Besonders heftig wird es in den Alpen schütten. Hier erwarten wir in der Schweiz und im Westen Österreichs unwetterartige Niederschläge. Das wird sich in der Schweiz besonders auf den Wasserstand des Rheins auswirken“ erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung von wetter.net.

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Am Samstag erwärmt sich die Luft im Norden Bayerns auf 13 bis 15 Grad und kühlt in der folgenden Nacht auf 9 bis 6 Grad ab. Dazu wird der Sonnenschein teils längere Zeit durch Wolken getrübt, und der Wind weht nur schwach aus westlichen Richtungen. In der Mitte werden immerhin bis zu 16 Grad erreicht, im Süden sogar 18. Auf den Bergen kann es einzelne Schneefälle geben. Die Temperaturen liegen dort zwischen -2 und 5 Grad.

Auch am Sonntag reißt die Wolkendecke nicht wirklich auf. Mehr als 19 Grad sind in Bayern dann nicht drin. Regenfälle bestimmen auch dann den Tagesverlauf.

Der Mai droht ins Wasser zu fallen

Laut wetter.net verdichten sich die Anzeichen dafür, dass der Mai in Deutschland eine ziemlich nasse und wechselhafte Angelegenheit werden könnte. Bis Monatsmitte deuten die Wetterberechnungen keine Rückkehr eines stabilen Hochdruckgebiets an. Vielmehr geben sich die Tiefs die Klinke in die Hand. Mal liegen die Werte deutlich über 20 Grad, dann wieder unter 20 Grad. Mieses Mai-Wetter ist man ohnehin schon gewohnt - aus den vergangenen beiden Jahren.

mm

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