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Unsere Berge und ihre Namen: Die verweiblichte Zugspitze

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Touristen am Gipfelkreuz der Zugspitze.

Es gibt einige verrückte Geschichten, die allesamt Schmarrn sind. Die Zugspitze heißt nicht Zugspitze, weil es auf dem 2962 Meter hohen Gipfel so zugig ist.

Der Name des höchsten deutschen Bergs geht auch nicht auf den Zuggeist zurück – also einen gigantischen Geier, der den Berg bewacht. Das ist eine Legende, die immer mal wieder erzählt wird. Sie ist ein bisschen gruselig, aber falsch.

Der Münchner Namensforscher Wolf-Armin von Reitzenstein hat schon vor Jahrzehnten zur Zugspitze geforscht. Den ältesten Nachweis des Namens hat er in einer Grenzbeschreibung aus dem Jahr 1590 entdeckt. „Das Gebiet hat alemannischen Spracheinfluss“, sagt er. Und das schwäbisch-alemannische Wort für Lawinen- oder Geröllbahn lautet Zug. Nördlich des Gipfels, erklärt er, ist auf alten Karten ein Flurname eingetragen – der Zug. Schnee und Geröll ist von hier ins Tal gerauscht. Die Zugspitze ist also so was wie ein Lawinenberg.

Früher hieß es übrigens: der Zugspitz. „Erst im 19. Jahrhundert“, sagt von Reitzenstein, „wurde der Berg verweiblicht, obwohl es damals noch nicht viele Feministinnen gegeben hat.“ Im Werdenfels waren sie ihrer Zeit offensichtlich schon immer voraus. Die Zugspitze –der Gipfel des Fortschritts. Auch so kann man es sehen.

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