Asylpolitik in Bayern

Asylbewerber: Neue Einrichtungen in Bayern?

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Die Erstaufnahmeeinrichtung in Zirndorf.

München - Zwei neue Erstaufnahmeeinrichtungen, das fordern die bayerischen Grünen. Die Unterkünfte in München und Zirndorf seien "hoffnungslos überfüllt".

Die Grünen fordern zwei neue Erstaufnahmeeinrichtungen für Flüchtlinge in Bayern. Die beiden bestehenden Unterkünfte in München und Zirndorf seien hoffnungslos überfüllt, sagte die schwäbische Landtagsabgeordnete Christine Kamm am Freitag in München. „Es gab mal eine Zeit, da hatten wir acht Erstaufnahmeeinrichtungen in Bayern.“ Sie forderte die CSU auf, den von Sozialministerin Emilia Müller versprochenen Kurswechsel in der Asylpolitik umzusetzen.

Kamm verlangte unter anderem die „Abschaffung der generellen Lagerpflicht für Flüchtlinge“ - neue Gemeinschaftsunterkünfte für Asylbewerber seien ohnehin kaum noch zu finden. Mittlerweile seien zwei Drittel der Asylbewerber nicht mehr in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht. Kamm verlangte weiter ein Ende der bisherigen Praxis, Asylbewerber in Abschiebehaft im Gefängnis unterzubringen. „Das sind Menschen, die haben nichts verbrochen, außer dass sie versuchen, hier Asyl zu bekommen.“ Deswegen müssten Abschiebehäftlinge getrennt von Strafgefangenen untergebracht werden.

dpa

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