„War ein Fehler!“

Untersbergbahn entschuldigt sich

Untersbergbahn
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Hans Jörg Kammerlander (re) entschuldigte sich bei den Rettern

Marktschellenberg - "Es tut uns wirklich leid.“ Mit diesen Worten hat sich die Untersbergbahn für den Abfahrts-Streit am Pfingstwochenende entschuldigt.

Eine Gruppe Bergwanderer war nach einem tragischen Bergunfall mit dem geschockten und geschwächten Begleiter des Verunglückten zur Bergstation geeilt, um die letzte Abfahrt zu erreichen. Als die Zeit knapp wurde, baten sie um Aufschub, den die Bahn verweigerte. Daraufhin stiegen die Bergfexe ab. Eine Tortur für alle.

Jetzt suchte der Betriebsleiter Hans Jörg Kammerlander, der seit 33 Jahren für die Untersbergbahn arbeitet, das Gespräch und lud die Retter ein. „Es tut uns leid, dass es zu dem Vorfall gekommen ist“, sagte Kammerlander. Die Bahn warte fünf bis zehn Mal im Jahr auf erschöpfte Wanderer und bringe sie sicher ins Tal. „Wir wollen nicht, dass jemandem etwas zustößt“, so Kammerlander. Am Pfingstsamstag habe die Gondel auf die Bergwanderer gewartet, jedoch habe es in der Kommunikation ein Missverständnis gegeben und die Bergsteiger seien abgestiegen. „Wir hätten auch eine Sonderfahrt gemacht, wenn die Gruppe später an der Station erschienen wäre“, so Kammerlander. Die Untersbergbahn gab zu, einen Fehler gemacht zu haben. „Wir entschuldigen uns von ganzem Herzen.“ Für die Retter eine tolle Wendung der Geschichte.

tz

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