1. tz
  2. Bayern

Bayern von Unwetterschäden verschont - Doch „extreme Sturzfluten“ nicht auszuschließen

Erstellt:

Von: Katarina Amtmann

Kommentare

Anhaltende Regenfälle mit Überflutungen in Bayern
Bayern bleibt zunächst von weiteren Unwetterschäden verschont, doch die Pegel könnten lokal noch ansteigen. © Daniel Karmann/dpa/dpa-Bildfunk

Bayern ist von größeren Unwetterschäden verschont geblieben, allerdings wurde weiterer Regen angekündigt. Außerdem könnten die Pegel lokal noch ansteigen.

München - Bayern ist Polizeiangaben zufolge von größeren Schäden durch Unwetter* verschont geblieben - im Gegensatz zur Eifel. In einigen Regionen des Freistaats habe es in der Nacht zwar stärker geregnet, viele Einsätze habe es aber nicht gegeben. Das teilte ein Polizeisprecher am Donnerstag mit.

Bayern bleibt von Unwetterschäden verschont - DWD rechnet mit Gewittern und Hagel

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet am Mittag wieder mit Gewittern und Hagel. Örtlich werden Regenmengen von 40 Litern pro Quadratmeter erwartet. Am westlichen Alpenland sind nach Angaben des DWD Starkregen* und wiederholte Schauer über den ganzen Tag möglich. Am Bodensee und im Allgäu rechnen die Meteorologen bis in die Nacht zu Freitag mit verstärkten Regenfällen.

Hochwasserlagebericht für Bayern: „Extreme Sturzfluten“ nicht auszuschließen

Derweil warnt das Bayerische Landesamt für Umwelt im Hochwasserlagebericht vor lokalen Anstiegen einzelner Pegel. „Extreme Sturzfluten“ seien dort nicht auszuschließen. Die Hochwasserwellen seien bayernweit allerdings größtenteils abgelaufen. Derzeit seien lediglich die Hochwasserpegel Thann/Altmühl und Laufermühle/Aisch in einer höheren Meldestufe. Infolge der Regenfälle sei ein Anstieg an weiteren Pegeln möglich.

Video: Hochwasser in Franken - Feuerwehr warnt vor Gefahren

Als die Aisch am Wochenende über die Ufer trat stand unter anderem die Stadt Höchstadt unter Wasser und war nur noch über eine Zufahrtsstraße zu erreichen. Auch im nahegelegenen Uehlfeld stehen viele Menschen nach dem Hochwasser vor dem Nichts. Der Markt hat auf Facebook einen Spendenaufruf veröffentlicht. (kam) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Übrigens: Die wichtigsten Geschichten aus dem Freistaat gibt‘s jetzt auch in unserem brandneuen, regelmäßigen Bayern-Newsletter.

Auch interessant

Kommentare