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Unwetter in Füssen: 160 Einsätze bis tief in die Nacht

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Wetter in Bayern
Hagelkörner und eine Ein-Euro-Münze für den Größenvergleich liegen auf einer Hand. © Lisa Willert/dpa

Ein Unwetter mit Hagel und Starkregen am späten Montagnachmittag hat in und um Füssen für rund 160 Feuerwehreinsätze bis tief in die Nacht hinein gesorgt. Teilweise seien die Einsätze bis deutlich nach Mitternacht gegangen, hieß es am Dienstag von der Feuerwehr. Personenschäden waren bei der Feuerwehr zunächst nicht bekannt, die Polizei berichtete von zwei Leichtverletzten bei einem Aquaplaning-Unfall in Füssen.

Füssen - Betroffen vom Unwetter war laut Feuerwehr vor allem die Stadt Füssen, zudem habe es Ausläufer in Richtung Schwangau und Pfronten gegeben. Zur Gesamtschadenshöhe konnte die Feuerwehr zunächst keine Angaben machen. Das sei schwer zu schätzen, da es beispielsweise bei vollgelaufenen Tiefgaragen vor allem darauf ankomme, ob betroffene Autos getrocknet werden können oder Totalschäden sind. Am Dienstag war die Feuerwehr zudem noch mit letzten Aufräumarbeiten beschäftigt.

Die Polizei berichtete am Dienstagmorgen zunächst von 27 Einsätzen, verwies allerdings darauf, dass vieles von Feuerwehr und örtlichen Bauhöfen ohne Polizei abgearbeitet werde. Neben vollgelaufenen Kellern habe es auch umgewehte Bäume und unwetterbedingte Verkehrsunfälle gegeben.

Nach Angaben der Stadt Füssen war auch der Bundesstützpunkt für Eishockey und Curling vom Unwetter betroffen. Dort sei das Wasser zwei Meter hoch vor dem Raum mit der Kälteanlage gestanden. Glücklicherweise hätten die Türen aber gehalten und dank des schnellen Eingreifens von Feuerwehr und Elektrizitätswerk habe sich der Schaden in Grenzen gehalten. Der Bürgermeister dankte zudem allen Einsatzkräften. Alleine bei der Feuerwehr waren nach deren Angaben mindestens 200 Personen im Einsatz. dpa

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