Schaden wohl in Millionenhöhe

Explosion in Chemiefabrik in Aschau: Ursache weiter offen

Aschau am Inn - Einen Tag nach einer Explosion und einem Brand in einer Chemiefabrik im oberbayerischen Aschau am Inn ist die Unglücksursache weiter offen. Der Schaden dürfte weit höher sein als angenommen.

Die Kripo in Mühldorf am Inn und Experten des betroffenen Unternehmens Nitrochemie Aschau nahmen am Montag ihre Untersuchungen auf. Der Schaden dürfte indessen weit höher sein als ursprünglich angenommen. Polizei und Firmenleitung gehen von einem Millionenbetrag aus. Zunächst war von mehreren hunderttausend Euro die Rede gewesen.

„Es hat wohl doch stärker gebrannt“, sagte Peter Haalck von der Nitrochemie-Geschäftsführung. Die Folge sei ein starker Ausfall bei der Produktion. Bei der Explosion war am Sonntag niemand verletzt worden. Auch für die Bevölkerung bestand nach Polizeiangaben keine Gefahr. Bei der zum Düsseldorfer Rheinmetall-Konzern gehörenden Nitrochemie Aschau werden chemische Zwischenprodukte hergestellt. Die dort ebenfalls angesiedelte Produktion von Treibladungen für Munition war von der Explosion nach Auskunft von Haalck nicht betroffen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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