Familie der toten Ursula: Die Zweifel bleiben

Augsburg - “Ich bin froh dass der Prozess vorbei ist, aber die Zweifel, die wir von Anfang an hatten, sind nicht zerstreut worden.“

Mit diesen Worten reagierte Michael Herrmann, der Bruder der entführten und erstickten Ursula, nach dem Urteil gegen den Entführer.

"Wir haben von dem Gericht keine Gerechtigkeit erwartet und erhofft“, reagiert er zurückhaltend. Dies sagte er auch im Namen seiner Eltern, die dem Verfahren fern geblieben sind. Mehr als 28 Jahre nach der Entführung hat das Landgericht Augsburg den 59 Jahre alten Angeklagten in einem spektakulären Indizienprozess zu lebenslanger Haft verurteilt. Für das Gericht steht fest, dass dieser Mann im September 1981 die zehnjährige Ursula bei Eching am Ammersee von ihrem roten Kinderfahrrad riss, betäubte und in eine im Wald vergrabene Kiste sperrte. Eine Stunde später war das Mädchen tot, lebendig begraben, erstickt.

Der Fall Ursula Herrmann in Bildern

Am 25. März 2010 fällt das Urteil gegen den Entführer von Ursula Herrmann, die am 15. September 1981 bei Utting am Ammersee von ihrem Kinderfahrrad gerissen und in eine im Wald vergrabene, sargähnliche Kiste gesperrt worden. Dort ist Ursula Herrmann qualvoll erstickt. Der Schwurgerichtssaal in Augsburg ist am Tag der Urteilsverkündung voll besetzt. © ebu
Fast 30 Jahre nach der Entführung, wird Werner M. - zwischen seinen Anwälten Wilhelm Seitz (l) und Walter Rubach (2.v.r.), im Hintergrund steht der Anwalt seiner Frau, Florian Engert (r) - zu lebenslanger Haft verurteilt. © dpa
Verteidiger Walter Rubach kündigte Revision an. © ebu
Der Vorsitzende Richter Wolfgang Rothermel verkündete das "lebenslang". Er sei froh, dass er den Prozess hinter sich habe, sagte er danach. © ebu
Statsanwältin Brigitta Baur plädierte auf lebenslange Haft © ebu
Werner M. nach der Urteilsverkündung © AP
Werner M. vor der Urteilsverkündung © AP
Michael Herrmann, Bruder von Ursula Herrmann und Nebenkläger im Prozess, am Tag der Urteilsverkündung neben seiner Anwältin Marion Zech. © dpa
13 Monate hat der Prozess gegen Werner M. ... © AP
und seine Frau Gabriele F.-M. gedauert. Die beiden wurden angeklagt, Ursula Herrmann entführt, missbraucht und getötet haben. © AP
Bis zuletzt haben sie ihre Unschuld beteuert. © AP
Michael Herrmann, der Bruder des Entführungsopfers Ursula Herrmann. Er wurde im Prozess als Zeuge gehört. © AP
kappeln In Kappeln wurde Werner M. geschnappt. Kaum ein Ort in Deutschland ist mit über 920 Kilometern von München weiter entfernt als das 10.000-Seelen-Städtchen
In Kappeln wurde Werner M. geschnappt. Kaum ein Ort in Deutschland ist mit über 920 Kilometern von München weiter entfernt als das 10.000-Seelen-Städtchen © Schneeweiß
Niro Werner heißt der Laden von Werner M. in Kappeln: Vorne ist das Geschäft für Yacht- und Bootszubehör, hinten hat er gewohnt
Niro Werner heißt der Laden von Werner M. in Kappeln: Vorne ist das Geschäft für Yacht- und Bootszubehör, hinten hat er gewohnt © Schneeweiß
Der hintere Teil von Werner M.s Haus: In der kleinen Hütte hat der 58-Jährige bayerische Schmankerl verkauft
Der hintere Teil von Werner M.s Haus: In der kleinen Hütte hat der 58-Jährige bayerische Schmankerl verkauft © Schneeweiß
Abendliche Hafen-Romantik in Kappeln: Der Ort ist die Kulisse für die ZDF-Serie "Der Landarzt"
Abendliche Hafen-Romantik in Kappeln: Der Ort ist die Kulisse für die ZDF-Serie "Der Landarzt" © Schneeweiß
Die Hartnäckigkeit und akribische Kleinarbeit haben sich gelohnt: Nach fast 27 Jahren hat das Team um Josef Geißdörfer (LKA) den Fall Ursula Herrmann gelöst. Alle Akten im Hintergrund drehen sich um diesen Fall
Die Hartnäckigkeit und akribische Kleinarbeit haben sich gelohnt: Nach fast 27 Jahren hat das Team um Josef Geißdörfer (LKA) den Fall Ursula Herrmann gelöst. Alle Akten im Hintergrund drehen sich um diesen Fall © Bodmer
Ein Fotograf filmt bei der Pressekonferenz die Kiste, in der das Mädchen qualvoll ersticken musste, und das Fahrrad, mit dem Ursula Herrmann vom Turnunterricht heimradelte
Ein Fotograf filmt bei der Pressekonferenz die Kiste, in der das Mädchen qualvoll ersticken musste, und das Fahrrad, mit dem Ursula Herrmann vom Turnunterricht heimradelte © dpa
Das Grab von Ursula Herrmann in Eching
Das Grab von Ursula Herrmann in Eching © Kurzendörfer
Ein Herz aus Blumen auf dem Grab von Ursula Herrmann in Eching
Ein Herz aus Blumen auf dem Grab von Ursula Herrmann in Eching © Kurzendörfer
Mit diesem Fahrrad war das Mädchen im Waldstück zwischen Schondorf und Eching unterwegs
Mit diesem Fahrrad war das Mädchen im Waldstück zwischen Schondorf und Eching unterwegs © Kurzendörfer
Peter Burghardt, Sprecher des LKA, zeigt die Kiste, in der Ursula Herrmann so qualvoll im Wald erstickte
Peter Burghardt, Sprecher des LKA, zeigt die Kiste, in der Ursula Herrmann so qualvoll im Wald erstickte © Kurzendörfer
Peter Burghardt, Sprecher des LKA, mit dem Fahrrad des Mädchens und der Kiste, in der sie gefangen gehalten worden ist
Peter Burghardt, Sprecher des LKA, mit dem Fahrrad des Mädchens und der Kiste, in der sie gefangen gehalten worden ist © Kurzendörfer
Josef Geißdörfer vom LKA mit dem Fahrrad von Ursula Herrmann, dahinter ein Nachbau der Kiste, in der sie vergraben war
Josef Geißdörfer vom LKA mit dem Fahrrad von Ursula Herrmann, dahinter ein Nachbau der Kiste, in der sie vergraben war © Bodmer
Die Kiste war auch in der Polizeiausstellung "Die vergessenen Fälle" im Jahr 1999 im Münchner Stadtmuseum zu sehen
Die Kiste war auch in der Polizeiausstellung "Die vergessenen Fälle" im Jahr 1999 im Münchner Stadtmuseum zu sehen © Westermann
In dieser Position wurde Ursula Herrmann in der Kiste gefunden
In dieser Position wurde Ursula Herrmann in der Kiste gefunden © Polizei
Polizisten haben 19 Tage lang nach dem Mädchen gesucht
Polizisten haben 19 Tage lang nach dem Mädchen gesucht © dpa
Jede Menge Schokolade und Kekse hat der Entführer Ursula Herrmann mit in die Kiste gelegt
Jede Menge Schokolade und Kekse hat der Entführer Ursula Herrmann mit in die Kiste gelegt © dpa
Der Entführer hatte Ursula Herrmann Groschenhefte mit in die Kiste gelegt
Der Entführer hatte Ursula Herrmann Groschenhefte mit in die Kiste gelegt © dpa
Erst 19 Tage nach der Entführung wurde die Leiche des Mädchens bei einer Suchaktion gefunden
Erst 19 Tage nach der Entführung wurde die Leiche des Mädchens bei einer Suchaktion gefunden © dpa
Die Leiche der Schülerin Ursula Herrmann wird in einem Zinksarg wegtransportiert (Archivfoto vom 04.10.1981)
Die Leiche der Schülerin Ursula Herrmann wird in einem Zinksarg wegtransportiert (Archivfoto vom 04.10.1981) © dpa
Einer der insgesamt drei Erpresserbriefe im Fall Ursula Herrmann, die mit aus Zeitungen geschnittenen Wörtern zusammengesetzt waren (Archivfoto vom 5.10.1981)
Einer der insgesamt drei Erpresserbriefe im Fall Ursula Herrmann, die mit aus Zeitungen geschnittenen Wörtern zusammengesetzt waren (Archivfoto vom 5.10.1981) © dpa
Ein Passbild der Zehnjährigen
Ein Passbild der Zehnjährigen © dpa
Der Eingang des unterirdischen Verlieses in einem Waldstück bei Schondorf, das mit frisch gepflanzten Bäumen getarnt war
Der Eingang des unterirdischen Verlieses in einem Waldstück bei Schondorf, das mit frisch gepflanzten Bäumen getarnt war © dpa
Ursula Herrmann aus Eching wurde am 4. Oktober 1981 tot in einer Kiste im Wald gefunden
Ursula Herrmann aus Eching wurde am 4. Oktober 1981 tot in einer Kiste im Wald gefunden © Polizei
Im Alter von zehn Jahren ist Ursula Herrmann aus Eching entführt worden und qualvoll in einer Kiste erstickt
Im Alter von zehn Jahren ist Ursula Herrmann aus Eching entführt worden und qualvoll in einer Kiste erstickt © Polizei
Das Archivbild vom 5. Oktober 1981 zeigt die in einem Waldstück bei Eching am Ammersee (Landkreis Landsberg am Lech) vergrabene Holzkiste, in der die zehnjährige Ursula Herrmann am 4. Oktober 1981 tot aufgefunden wurde
Das Archivbild vom 5. Oktober 1981 zeigt die in einem Waldstück bei Eching am Ammersee (Landkreis Landsberg am Lech) vergrabene Holzkiste, in der die zehnjährige Ursula Herrmann am 4. Oktober 1981 tot aufgefunden wurde © Polizei

Der Prozess sei zwar mit einem juristischen Urteil zu Ende gegangen, “doch es ist keine Klärung erfolgt, wie es damals tatsächlich gewesen ist und wer die Mittäter sind“, sagt Michael Herrmann. Ursulas Mutter leidet bis heute schwer unter dem Verlust ihrer Tochter und ist gesundheitlich angeschlagen. Sohn Michael sagt, er sei in einigen Punkten zu einer anderen Bewertung der Tat gekommen als das Gericht. Der hünenhafte Angeklagte mit mächtigem Vollbart nimmt die Verurteilung regungslos zu Kenntnis. Zuvor begrüßt er kurz mit einem Küsschen seine mitangeklagte Ehefrau, die wegen mangelnder Beweise frei gesprochen wurde. Während der Urteilsbegründung schreibt der Fernsehtechniker wie ein Protokollant fast ununterbrochen mit. Er beteuerte bis zuletzt seine Unschuld.

Bayerns unheimliche Phantome

Phantombilder Bayern
Der Verdächtige im Mord Luise Zimmermann: Mit diesem Phantombild sucht die Polizei nach dem möglichen Mörder von Luise Zimmermann. © Polizei
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Der miese Vergewaltiger: Dieser Mann hat eine damals 31-jährige Joggerin in der Nähe des Ismaninger Speichersees in ein Gebüsch gezerrt und dort misshandelt. Die Tat geschah am Abend des 25. Juni 2006 zwischen dem Wasserkraftwerk und der Einmündung in die B 471. Der Sex-Täter (ca. 30-40 Jahre alt, kräftige Statur) radelte nach seiner Tat in unbekannte Richtung davon. © Polizei
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Die Bestie vom Brauneck: Am Samstag, den 25. November 2006, gegen 14.30 Uhr, wurde eine 67-jährige Wanderin am Leitenberg, Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen, von einem unbekannten Täter überfallen und vergewaltigt. Danach lässt der 40 bis 45 Jahre alte Mann die Frau mit Handschellen gefesselt, Mund und Augen verklebt zurück. Ein Jäger findet das Opfer eineinhalb Stunden später. © Polizei
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Der Doppelmörder von Traunstein: Seit mehr als zwölf Jahren fahndet die Polizei nach diesem Mörder. Er hat am 7. Juni 1997 in Litzlwalchen (Kreis Traunstein) ein holländisches Ehepaar getötet. Mit einem Wohnmobil fuhr er die beiden Leichen rund 270Kilometer weit bis nach Nürnberg. Dort stellte er das Fahrzeug auf einen Parkplatz, später wurden die verkohlten Leichen von Truus und Harry Langendonk gefunden. © Polizei
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Der Angreifer mit dem Säbel: Am 28. Juli 2005, gegen 8.45 Uhr wurde im Augsburger Stadtteil Pfersee eine Radfahrerin überfallen. Der unbekannte Täter schlug der Frau im Vorbeifahren mit einem 60 bis 80 Zentimeter langen Krummsäbel, Krummschwert oder ähnlichem metallischen Gegenstand in den Nacken und verletzte sie schwer. Die Frau wurde schwer verletzt, der Mann radelte einfach davon. © Polizei
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Der Sex-Gangster von Kolbermoor: Nach einem Abend auf dem Rosenheimer Herbstfest wäre eine 22-Jährige von diesem Mann beinahe vergewaltigt worden. Sie fuhr in der Nacht zum 7. September 2008 mit dem Bus zum Kolbermoorer Bahnhof und wollte die letzten Meter zu Fuß gehen. In der Breitensteinstraße wurde sie von dem Täter gepackt. Die Frau wehrte sich durch einen gezielten Stoß mit dem Knie und rannte davon. © Polizei
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Der Räuber mit der hohen Stimme: Mit einer Pistole bewaffnet überfiel dieser Mann am 9. März 2009 den Netto-Markt in Eichendorf (Kreis Dingolfing/Landau). Am Abend lauerte er einer Verkäuferin auf, hielt ihr die Waffe vor und zwang sie zurück in den Laden. Dort bedrohte er zwei weitere Angestellte und erbeutete einen vierstelligen Euro-Betrag. Zeugen berichten, er habe auffällig gepflegtes Hochdeutsch in hoher Stimmlage gesprochen. © Polizei
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Der Huren-Schläger: Weil eine Prostituierte ihm die verlangten Sexpraktiken verweigerte, zog dieser Mann eine Waffe. Als die Frau flüchten wollte, schlug er sie gegen Kopf und Gesicht. Erst als eine Kollegin der Prostituierten hinzukam, machte der Täter sich davon. Die Tat geschah am 26. Februar 2005 in einem Apartment in der Regensburger Frankenstraße. Der Mann soll mit slawischem Akzent gesprochen haben. © Polizei
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Der vermeintliche Kinderschläger: Dieser Mann versuchte am 21. Januar 2009 in Bayreuth, ein Mädchen in seinen blauen Kombi zu ziehen. Er überholte die 9-Jährige, stieg dann aus, packte sie am Arm und zerrte sie in Richtung seines Autos. Das Mädchen wehrte sich und schrie – da ließ der Mann von ihm ab und floh. Das Phantombild zeigt einen 50- bis 60-jährigen Mann mit Halbglatze, einer randlosen Brille sowie einem auffälligen Pickel oder einer Warze auf dem Kinn. © Polizei
Phantombilder Bayern
Der Räuber mit dem stechenden Blick: Dieser Mann soll dieselbe Bank gleich zweimal überfallen haben: Am 24. August 2007 und am 21. September 2007 wurde die Handels- und Gewerbebank Aystetten (Kreis Augsburg) zum Tatort. Wie die Polizei ermittelte, gehen wohl auch sechs weitere Banküberfälle in Baden-Württemberg auf sein Konto. Zeugen sind vor allem seine dunklen Augen mit stechendem Blick und seine schmale Nase aufgefallen. © Polizei

Augsburgs Leitender Oberstaatsanwalt Reinhard Nemetz ist zufrieden. “Das Gericht hat die komplexe Beweisaufnahme mit großer Sorgfalt durchgeführt, der Schuldspruch 'lebenslänglich' war zwangsläufig“, sagt er nach der Urteilsbegründung. Für die Anklage sei das Urteil eine “große Genugtuung“. Der Hartnäckigkeit und Beharrlichkeit der Oberstaatsanwältin Brigitta Baur sei es maßgeblich zu verdanken, dass es fast drei Jahrzehnte nach dem Verbrechen zu einer Verurteilung gekommen sei. Ein so großes, langes, umfangreiches Schwurgerichtsverfahren habe er noch nie erlebt.

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Das Landgericht Augsburg hat unter dem Vorsitzenden Wolfgang Rothermel eine wahre Herkules-Arbeit bewältigt. An 55 Verhandlungstagen waren seit Februar 2009 fast 200 Zeugen und elf Sachverständige gehört worden. Die Prozessunterlagen umfassen rund 90 000 Blatt in 400 prall gefüllten Aktenordnern. Rund 15 000 Spuren waren nach der Entführung ausgewertet worden. Es gab Festnahmen, Telefonüberwachungen, verdeckte Ermittler und endlose Verhöre von Verdächtigen. Darunter war auch der jetzt Verurteilte, doch damals reichten die Beweise für eine Anklage nicht aus. Die Tat war “nahe am perfekten Verbrechen, sorgfältig und lange geplant“, sagt Rothermel in seiner Urteilsbegründung. “Ursula war kein Zufallsopfer.“

Zum Verhängnis wird dem Angeklagten ein altes Spulen-Tonbandgerät. Es wurde 2007 bei ihm in Schleswig-Holstein gefunden, wo er inzwischen wohnt. Auf diesem Gerät kann eine Spezialistin des Bayerischen Landeskriminalamtes in akribischer Feinarbeit einen “akustischen Fingerabdruck“ isolieren, der exakt zu den mitgeschnittenen Erpresseranrufen von 1981 passt. Die merkwürdig gedämpfte Tonfolge eines Verkehrsfunksignals als Erkennungszeichen auf den Anrufen und Schaltgeräusche können nur von dem beschlagnahmten Tonband mit seinen technisch einmaligen Besonderheiten stammen. Für das Gericht der entscheidende Beweis, um den Angeklagten zu überführen, der kein glaubhaftes Alibi vorweisen kann. Richter Rothermel: “Ohne dieses Tonbandgerät hätte es möglicherweise kein Verfahren gegeben.“ Der Verurteilte wird mit Handschellen zu einer langen Haftstrafe aus dem Saal geführt.

dpa

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