Wärter geschlagen

El Masri muss sieben Monate hinter Gitter

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Khaled el Masri bei einem Gerichtstermin im Oktober 2013

Kempten - Das einstige Entführungsopfer des US-Geheimdienstes, der Deutsch-Libanese Khaled el Masri, muss für sieben Monate hinter Gitter. Er hat im Gefängnis einen Beamten geschlagen.

Der Deutsch-Libanese Khaled el Masri ist wegen Beleidigung, Körperverletzung und Bedrohung zu einer siebenmonatigen Haftstrafe verurteilt worden. „Es war nicht nur eine Berührung - es war ein Schlag“, sagte der Vorsitzender Richter am Mittwoch im Berufungsprozess vor dem Landgericht Kempten. Das einstige Entführungsopfer des US-Geheimdienstes hat nach Überzeugung des Gerichts im Juli im Kemptener Gefängnis einen Vollzugsbeamten beleidigt, geschlagen und mit dem Tod bedroht. Das Amtsgericht Kempten hatte El Masri im Oktober vom Vorwurf der Körperverletzung freigesprochen, aber wegen Beleidigung und Bedrohung zu 1500 Euro Geldstrafe verurteilt. Die Staatsanwaltschaft hatte gegen den Freispruch Berufung eingelegt.

dpa

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