Tierquälerei

Vergiftete Köder für Biber ausgelegt - Freispruch

Schweinfurt - Ein 58-Jähriger soll vergiftetes Futter für Biber ausgelegt haben. Das Gericht kann dem Mann allerdings nichts nachweisen.

Giftanschläge auf Biber in Unterfranken bleiben fürs Erste ungesühnt. Ein Unbekannter hatte in der Nähe eines Biberdamms in Poppenhausen (Landkreis Schweinfurt) vergiftete Fruchtstücke ausgelegt, um die Tiere zu töten. Einen tatverdächtigen 58-Jährigen sprach das Landgericht Schweinfurt am Dienstag in einem Berufungsverfahren frei. Die Tat vom Dezember 2013 habe dem Mann nicht nachgewiesen werden können, sagte ein Gerichtssprecher.

Das Amtsgericht Schweinfurt hatte den Angeklagten zu einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen zu je 30 Euro verurteilt. Beide Seiten legten Berufung ein. Die Anwälte des Mannes forderten am Dienstag einen Freispruch, die Staatsanwaltschaft hingegen sogar eine höhere Strafe von 120 Tagessätzen à 35 Euro (Az.: 7 Js 1940/15).

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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