1. tz
  2. Bayern

Vermisste einäugige Katze nach einem Jahr wieder aufgetaucht – Familie verspricht hohen Finderlohn

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Laura May

Kommentare

Zwei Bilder von zwei Katzen, die beide auf einem Auge blind sind und sehr ähnlich aussehen.
Ist das diesselbe Katze? Vor einem Jahr ist Mati (r.) verschwunden. © privat

Vergangenen April war die einäugige Katze „Mati“ in Sigmaringen plötzlich verschwunden – jetzt soll sie in Fürth wieder aufgetaucht sein und ihre Familie schöpft neue Hoffnung auf ein Wiedersehen.

Update vom 12. April, 13:20 Uhr: Die Besitzer der gesichteten Katze haben sich gemeldet. So wie es aussieht, handelt es sich bei der Katze aus Fürth um einen 13-jährigen Kater, der von Natur aus sehr abgemagert ist und „Mati“ einfach zum Verwechseln ähnlich sieht, sagt Besitzerin Almuth Breu. Trotzdem ist sie froh, dass die Katze gefunden wurde und nicht irgendwo alleine herumirrt.

Erstmeldung vom 12. April, 10:30 Uhr: Fürth – Familie Breu sitzt vergangenen April in ihrem Garten in Sigmaringen, als sie plötzlich lautes Katzengeschrei hören. Danach sehen sie ihre geliebte „Mati“ nie wieder – dabei war ihnen die Katze so ans Herz gewachsen.

Nachdem Suchaufrufe auf Facebook, verteilte Flyer, Nachfragen und Annoncen in der Zeitung „Mati“ nicht zurückbrachten, hatte die Familie schon fast damit abgeschlossen – aber jetzt gibt es eine neue Spur.

Vermisste Katze: Hatte einen schweren Start ins Leben

Die Katze war noch jung und hatte ohnehin keinen leichten Start ins Leben: Geboren auf einem Bauernhof, erkrankte sie mit wenigen Wochen schwer an Katzenschnupfen. Das eine Auge entzündetet sich so schwer, dass „Mati“ nun auf einem Auge blind war.

Obwohl die Katze auf einem Auge nichts mehr sehen konnte, entwickelte sie sich zu einer gesunden und zutraulichen Katze.

Nach einem Jahr, 300 Kilometer weiter: Plötzlich gibt es einen Hinweis auf Facebook

Die Hoffnung war schon fast aufgegeben, da tauchen in Rahmen einer Suche auf Facebook plötzlich Fotos von einer Katze auf, die „Mati“ zum Verwechseln ähnlich sehen. Die Rede ist von einer orientierungslosen und abgemagerten Katze, deren Besitzer gesucht werden.

Das Komische: Die Katze wurde im Fürther Gemeindeteil Dambach gesehen – rund 300 Kilometer weit weg von Sigmaringen, dem Wohnort der Breus. Eine Frau hatte die Katze sogar kurzzeitig aufgenommen, dann aber wieder ausgesetzt. Jetzt beginnt die Suche nach „Mati“ auf neue.

Wer hat Mati gesehen?

Wer eine einäugige grau-gestreifte Katze im Fürther Viertel Dambach sieht, soll die Katze festhalten und sich umgehende bei Almuth Breu unter ihrer Nummer 0163/5080441 oder beim Gnadenhof Seukendorf melden. 
Wer sich nicht sicher ist, soll trotzdem gerne anrufen - per Chiplesegerät kann die Identität der Katze festgestellt werden.
Es winkt ein hoher Finderlohn.

300 Kilometer weit weg: Kann es wirklich „Mati“ sein?

Dass Katzen in Transportern eingesperrt werden und erst ein paar hundert Kilometer weiter wieder rauskommen, ist laut Tierexperten nicht unwahrscheinlich. Es passieren immer wieder, dass Tiere und ihre Herrchen und Frauchen erst nach Jahren wieder zusammenfinden.

Almuth Breu hofft jedenfalls, dass die Katze schnell gefunden wird – denn auch wenn es sich nicht um „Mati“ handelt, braucht eine einäugige, orientierungslose und abgemagerte Katze Hilfe.

Übrigens: Unser Bayern-Newsletter informiert Sie über alle wichtigen Geschichten aus dem Freistaat. Melden Sie sich hier an.

Auch interessant

Kommentare