Verspätungen

BOB-Chef entschuldigt sich für Chaos

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Massive Verspätungen, keine Informationen: Die BOB sorgt derzeit für Unmut

München - Nachdem seit dem Fahrplanwechsel etliche Bob-Bahnen unpünktlich waren, hat sich jetzt Geschäftsführer Kai Müller-Eberstein bei den Fahrgästen entschuldigt.

Seit dem Fahrplanwechsel läuft bei der Bayerischen Oberlandbahn (BOB) viel schief – vor allem die Unpünktlichkeit sorgt für massiven Ärger. BOB-Geschäftsführer Kai Müller-Eberstein gibt gegenüber des Tölzer Kuriers zu: „Wir hatten am Anfang eine Pünktlichkeit von 70 Prozent.“

Inzwischen sei die BOB wieder bei 90 Prozent angelangt. „Wir haben am 15. Dezember nicht nur einen Fahrplanwechsel gehabt, das hatte schon eher etwas von einem Neustart“, erklärt der Geschäftsführer mit Blick auf das Meridian-Projekt. Zu den 20 Prozent mehr Fahrleistung kamen 40 Prozent neue Lokführer und ein Viertel an neuen Fahrgastbetreuern hinzu. Nicht zu vergessen die sieben „neuen“ Zuggarnituren des Typs Talent.

Im Alltag funktionierte das An- und Abkoppeln bisher nicht so wie gewünscht. Der verdichtete Takt, der eigentlich Vorteile bringen soll, wirkte sich dann verschlimmernd aus – ein Verspätungsausgleich war im engen Takt kaum möglich.

Dass Fahrgäste bei Problemen schlecht informiert würden, dem kann Müller-Eberstein so nicht zustimmen: „Die Mitarbeiter legen sich rund um die Uhr ins Zeug, damit wir die Probleme schnellstmöglich in den Griff kriegen.“

jhd

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