Gruppe spielte damit im Wald

Polizei stellt diese "Gotcha"-Waffen sicher

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Bei den Hausdurchsuchungen konnten zahlreiche erlaubnispflichtige „Softair“-Waffen, passendes Zubehör und Munition sowie pyrotechnische Gegenstände sichergestellt werden.

Kiefersfelden - Die Polizei hat im Landkreis Rosenheim junge "Gotcha"-Spieler überprüft. Bei einer Wohnungsdurchsuchung sind die Beamten auf zahlreiche verbotene Gegenstände gestoßen.

In den vergangenen Wochen sind laut Polizei zwei Gruppen von Jugendlichen und Heranwachsenden aufgefallen, die in einem Waldstück bei Kiefersfelden und Nussdorf mit „Softair“-Waffen hantierten. Am Donnerstag wurden die Wohnungen der beteiligten Personen durchsucht und zahlreiche Waffen sowie verbotene Gegenstände sichergestellt.

Aufgrund von Hinweisen aus der Bevölkerung wurden die Kriminalpolizei Rosenheim und die Polizeiinspektion Brannenburg auf zwei Personengruppen aufmerksam, die in einem Waldstück bei Kiefersfelden und in den Innauen bei Nussdorf bei sogenannten „Gotcha-Spielen“ mit „Softair“-Waffen und Pyrotechnik hantierten. Die Ermittlungen führten zu einem 18-jährigen Jugendlichen aus Kiefersfelden und einem 19-jährigen Heranwachsenden aus Raubling, die sich als hauptsächliche Organisatoren dieser Spiele herausstellten.

Am frühen Donnerstagmorgen durchsuchten die ermittelnden Dienststellen mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei, die Wohnungen der beiden Hauptverdächtigen und anschließend die der zehn Mitspieler. Dabei konnten zahlreiche erlaubnispflichtige „Softair“-Waffen, passendes Zubehör und Munition sowie pyrotechnische Gegenstände sichergestellt werden. Die „Gotcha“-Spieler erwartet nun ein Verfahren wegen verschiedener Verstöße gegen das Waffen- und Sprengstoffgesetz. Zum einen wurden die Waffen teilweise in ihrer Funktionsfähigkeit verändert, zum anderen war keine Erlaubnis für das Führen dieser Waffen im Wald bei Kiefersfelden bzw. in den Innauen bei Nussdorf vorhanden.

Insgesamt waren an der Durchsuchungsaktion 61 Polizeibeamte der Polizeiinspektionen Brannenburg und Kiefersfelden, der Schleierfahnder aus Raubling, der Bereitschaftspolizei und der Kriminalpolizei Rosenheim beteiligt. Ein Bezug zur rechten Szene konnte bei keinem der Beteiligten festgestellt werden.

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