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Waldbrand in Niederbayern: Hunderte Einsatzkräfte kämpfen gegen Flammen

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Rauchschwaden im Fichtenwald: Rund 300 Einsatzkräfte kämpften gegen die Flammen.
Rauchschwaden im Fichtenwald: Rund 300 Einsatzkräfte kämpften gegen die Flammen. © Thomas Gaulke

Ein Waldbrand bei Altdorf (Kreis Landshut) hat hunderte Einsatzkräfte bis tief in die Nacht beschäftigt. Offenbar geht die Polizei von fahrlässiger Brandstiftung aus.

Altdorf - Mit einem Großaufgebot haben Rettungskräfte einen Waldbrand in der Nähe von Altdorf (Landkreis Landshut) bekämpft. Die Löscharbeiten dauerten bis in die Nacht zum Samstag, wie die Polizei mitteilte. Vermutlich habe fahrlässige Brandstiftung das Feuer ausgelöst. Rund 300 Einsatzkräfte waren vor Ort. Bisher unbestätigten Meldungen zufolge ermittelt die Polizei offenbar wegen fahrlässiger Brandstiftung.

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Bisher unbestätigten Informationen vom Einsatzort zufolge waren Jungholzbestände und ein Teil Rodungsfläche inmitten des Waldgebiets Buchholz betroffen, das auf einer Anhöhe liegt. Da für die Löschwasserversorgung aus einem Weiher und dem Bucher Graben bis zu einen Kilometer lange Förderleitungen gelegt werden mussten, dauerte es geraume Zeit, bis eine umfassende Brandbekämpfung mit 8 C-Rohren und einem Wasserwerfer eingeleitet werden konnte. Inzwischen stand auch im Landkreis Garmisch-Partenkirchen ein Bergwald in Flammen – mehr als 100 Einsatzkräfte mussten am Ostersonntag anrücken.

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Löschwasser wurde außerdem mit Tanklöschfahrzeugen im Pendelverkehr zu einem Faltbehälter angeliefert, von wo es mit Pumpen an die Brandstelle gefördert wurde. Ein Polizeihubschrauber unterstützte mit einem Außenlastbehälter aus der Luft. 

Die letzten Glutnester waren erst gegen 20 Uhr gelöscht. Zur Ausleuchtung der Einsatzstelle für die umfangreichen Nachlöscharbeiten wurde auch das THW alarmiert.

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dpa/lby/mm/tz

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