Mit Auto gegen Hauswand gekracht

Vater will Tochter (14) Unfall in die Schuhe schieben

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Einsatzkräfte der Feuerwehr begutachten den Schaden am Auto und an der Hauswand.

Waldkraiburg - Ein 35-Jähriger ist mit seinem Auto in Waldkraiburg von der Straße abgekommen und gegen eine Hauswand gekracht. Als die Polizei vor seiner Tür stand, versuchte der Mann den Unfall seiner 14-jährigen Tochter in die Schuhe zu schieben.

Wenn man betrunken ist, dann kann man nicht mehr klar denken - und Autofahren sollte man in diesem Zustand sowieso nicht. Diese Erfahrung musste am frühen Sonntagmorgen ein 35-Jähriger aus Waldkraiburg machen. Er hatte erst gebechert und sich dann hinters Steuer gesetzt. In seiner Nachbarschaft verlor der Mann schließlich die Kontrolle über sein Auto und krachte mit dem Wagen gegen eine Hauswand.

Anwohner bemerkten den Unfall und alarmierten die Polizei. Da die Beamten vor Ort niemanden mehr im Auto antrafen, standen sie gegen 3 Uhr Morgens beim Halter des Fahrzeugs vor der Haustüre. Der 35-Jährige hatte sich inzwischen eine Ausrede zurechtgelegt: Er erzählte den Polizisten, seine 14 Jahre alte Tochter hätte nach einem Streit das Haus verlassen und den Unfall verursacht. Zeugen hatten allerdings etwas anderes beobachtet. Der Vater musste schließlich zugeben, dass er sich betrunken hinters Steuer gesetzt und den Unfall selbst zu verantworten hatte. Er wurde von den Beamten mitgenommen und musste sich einer Blutentnahme unterziehen. Seinen Führerschein ist er vorerst auch los.

Auch das Auto wurde von der Polizei sichergestellt und der Spurensicherung übergeben. Verletzt wurde bei dem Unfall glücklicherweise niemand. Allerdings entstand ein hoher Schaden: Das Auto hat nur noch Schrottwert und am Haus dürften Reparaturen in Höhe von mehreren Tausend Euro fällig sein, schätzt die Polizei.

Bilder: Vater kracht gegen Hauswand und gibt Tochter die Schuld

Bilder: Vater kracht gegen Hauswand und gibt Tochter die Schuld

mm

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