Frühlingswetter am Wochenende

Ohne Abstand und Corona-Masken: Ausflügler überrennen bayerisches Wahrzeichen - Polizei macht Walhalla dicht

Polizei sperrt die Außenbereiche um die Walhalla in Donaustauf.
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Polizei sperrt die Außenbereiche um die Walhalla in Donaustauf.

Das sonnige Wetter am Wochenende hat viele Menschen ins Freie gelockt. Auf der Walhalla bei Regensburg waren es jedoch zu viele. Die Polizei musste einschreiten.

Donaustauf/München - Traumhaftes Frühlingswetter und wohl auch über die Corona*-Monate angestaute Lust auf Leben außerhalb der eigenen vier Wände zogen viele Menschen am Wochenende nach draußen. Ausflügler so weit das Auge reicht. Mancherorts waren es jedoch so viele, dass sogar die Polizei einschreiten musste.

Frühlingswochenende in Bayern: Polizei sperrt Walhalla

Ein beliebtes Ausflugsziel für viele Menschen im Raum Regensburg* ist die Walhalla bei Donaustauf. Die an einen griechischen Tempel erinnernde Gedenkstätte wurde bereits 1842 eröffnet und beinhaltet zahlreiche Marmorbüsten und Gedenktafeln. Außerdem hat man von dem Bau aus einen überragenden Blick auf die sich vorbeischlängelnde Donau. Deshalb zog es am Samstagnachmittag auch mehr als 250 Ausflügler gleichzeitig auf die Anhöhe im Regensburger Landkreis. In Zeiten von Corona* eindeutig zu viel. Die Polizei schritt ein.

„Das Wahrzeichen sei am Samstagnachmittag dicht gemacht worden und bleibt es bis Montag“, teilte die Polizei am Sonntag mit. Grund war nicht nur die große Menge an Menschen. Viele von ihnen hielten sich auch nicht an die Corona-Schutzmaßnahmen. Sie hielten keinen Abstand und viele trugen keine Masken. Trotz des Besuchsverbots umgingen am Sonntag einige Ausflügler die Absperrungen - und das bei Hochnebel statt strahlendem Sonnenschein.

Frühlingswochenende in Bayern: Viel Verkehr im Freistaat

Aber nicht nur vor den Toren Regensburgs* war viel los. Auch in den Bayerischen Wald zog es viele Ausflügler. Am Parkplatz zum Großen Arber war am Sonntag einiges los. „Der Parkplatz ist restlos überfüllt, aber nicht gesperrt“, teilte die Polizei mit. Die Beamten in der Oberpfalz registrierten zwar, dass mehr Leute als sonst unterwegs waren. „Aber es ist nirgends etwas signifikant aus dem Ruder gelaufen.“ Ähnliches vermeldete die Polizei im Allgäu oder in Oberbayern. In Unterfranken entspannte sich die Lage sogar ein wenig. Als dort noch Schnee lag, hatte es mehr Menschen auf die Berge gezogen. (tel/dpa) *Merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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