90 Minuten Zeitverlust

Walserberg: 20 Kilometer Stau wegen einspuriger Grenzkontrollen

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So sah es am Montagmorgen an der Grenze zwischen Österreich und Deutschland aus.

München - So hatten sich Reisende und Pendler den Start in das neue Jahr sicher nicht vorgestellt: Am Montag verloren Autofahrer wegen einspuriger Grenzkontrollen rund 90 Minuten am Walserberg.

Der erste Arbeitstag im neuen Jahr fängt für einige Pendler schon mal nicht gut an: Am Grenzübergang Walserberg ging am Montagmorgen gar nichts mehr. Vom Walserberg bis Hallein standen die Autos auf einer Länge von rund 20 Kilometern im Stau. Ein Zustand, der bis Montagmittag andauerte.

Der Grund für den schlechten Start in die Woche: Die Bundespolizei führt an den Grenzübergängen wieder verstärkt Kontrollen durch. Doch entgegen der Ankündigung, die Fahrzeugkontrollen auf zwei Spuren durchzuführen, wurde die gesamte Fahrbahn auf eine Spur verengt. Urlauber, Wintersportler und Pendler mussten sich auf einer Spur links einordnen, um so die Kontrolle zu passieren. 

Wie der Radiosender Bayernwelle meldet, summierten sich die stehenden Autos derart, dass der Rückstau vom österreichischen Walserberg bis Hallein reichte. Das bedeutete einen Zeitverlust von rund 90 Minuten. 

Wäre der Rückstau zu verhindern gewesen?

Die Reporter von Aktivnews haben vor Ort mit der Einsatzleitung am Grenzkontrollpunkt gesprochen, die verwies allerdings auf die österreichischen Behörden, ohne Hinweis von denen könne die Bundespolizei nicht entsprechend reagieren. Es blieb also bei der einspurigen Kontrolle. Wie Aktivnews berichtet, ging bis 12 Uhr Mittags kein warnender Hinweis aufgrund der Verkehrssituation ein.

Auf der Homepage des ÖAMTC können Sie aktuelle Stauwarnungen abrufen sowie Live-Bilder der Verkehrsüberwachung einsehen.

Noch im Dezember sagte Bundesinnenminister Thomas de Maizière gegenüber Bild, er wolle die Grenzkontrollen zu Österreich für unbestimmte Zeit fortsetzen. Ursprünglich waren die Kontrollen bis Ende Februar befristet. De Maizière betonte damals man passe die Kontrollen der Lage an und nehme Rücksicht auf Wirtschaft, Urlauber und kleinen Grenzverkehr.

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