Nato tritt Koalition im Kampf gegen den IS bei

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Warnstreiks bei H&M, Kaufland und Karstadt

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Am frühen Morgen legten unter anderem Beschäftigte von H&M und Kaufland in Würzburg und Schweinfurt die Arbeit nieder.

Augsburg/Würzburg - Jetzt reicht's: Die Beschäftigten im bayerischen Einzelhandel wollen 6,5 Prozent mehr Lohn. In mehreren Städten sind Warnstreiks angelaufen.

Im Tarifkonflikt des bayerischen Einzelhandels sind am Freitag Warnstreiks in mehreren Städten angelaufen.

Am frühen Morgen legten unter anderem Beschäftigte von H&M und Kaufland in Würzburg und Schweinfurt die Arbeit nieder, wie Gewerkschaftssekretär Peter König von Verdi sagte. Für den Vormittag waren in Schweinfurt auch eine Kundgebung und eine Demonstration in der Innenstadt geplant. Auch in Memmingen, Augsburg und Vöhringen hatte die Gewerkschaft zu Aktionen bei H&M, Kaufland und Karstadt aufgerufen.

Damit will Verdi den Forderungen in der Tarifrunde der Branche Nachdruck verleihen. Die Gewerkschaft verlangt 6,5 Prozent mehr Geld, mindestens aber 140 Euro mehr pro Monat für die 335 000 Einzelhandelsbeschäftigten im Freistaat. Die Arbeitgeber hatten das als unrealistisch zurückgewiesen. Nach einer ersten ergebnislosen Runde sollen die Verhandlungen am 14. Juni fortgesetzt werden. Die Gewerkschaft kündigte weitere Aktionen in den kommenden Tagen und Wochen an.

lby

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