5,5 Prozent mehr Geld

Warnstreiks bei TÜV-Tochter in Bayern

Stuttgart/Nürnberg - An 50 Standorten der Prüforganisation TÜV Süd sollen ab Freitag Warnstreiks stattfinden. Die Gewerkschaft fordert 5,5 Prozent mehr Geld.

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi erhöht den Druck in der laufenden Tarifrunde bei der Prüforganisation TÜV Süd. Die Gewerkschaft ruft ab Freitag zu Warnstreiks an rund 50 Standorten bei einer Tochter des Unternehmens in Bayern und Baden-Württemberg auf, die Fahrzeuguntersuchungen macht, wie eine Sprecherin am Donnerstag in Stuttgart mitteilte. Die geplanten Arbeitsniederlegungen seien tageweise unter anderem in Nürnberg, Regensburg, Würzburg, Bamberg, Schweinfurt und Bayreuth vorgesehen und in Baden-Württemberg in Balingen, Ulm, Freiburg, Offenburg, Lörrach, Singen, Heilbronn und Mannheim.

Die Gewerkschaft fordert 5,5 Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von einem Jahr. Knackpunkt der Gespräche sei, dass das Unternehmen die bisherige einheitliche Lohntabelle abschaffen wolle. „Für uns gilt: ein TÜV, ein Tarif“, sagte Verdi-Verhandlungsführerin Eva Schmidt. Das bisherige Angebot sehe Lohnsteigerungen von nur knapp einem Prozent vor, die für Teile des Konzerns deutlich vermindert ausfallen sollten. In dem Konzern arbeiten laut Mitteilung rund 11 000 Beschäftigte. Die Tarifbindung gilt nach Gewerkschaftsangaben für etwa 7000 Mitarbeiter.

dpa

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