Mittags stand er dann endlich ...

Wasmeier: Zwei Maibäume geklaut - Diebe brachten einen zurück

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Bei Markus Wasmeier gab's Probleme.

Schliersee - Der Himmel über Bayern zeigte sich am Mai-Feiertag zwar nicht überall gnädig - wenig Weiß-Blau war zu sehen. Die Burschen hat das beim Aufstellen der Bäume aber nicht im Geringsten gestört. Und auch nicht beim Klauen.

Vielerorts im Freistaat stemmten - wie etwa in Unterhaching und im Freilichtmuseum von Markus Wasmeier am Schliersee - Männer in Tracht, mit strammen Wadln und Irxnschmoiz die traditionellen Bäume in die Senkrechte. Dafür benutzten sie wie früher lange Stangen, mit denen sie den Baumstamm zentimeterweise in die Höhe heben - kein ungefährliches Unterfangen. Und es lauern noch ganz andere Tücken … Denn: Bei Wasmeier ging’s ganz schön narrisch zu. Dem ehemaligen Skirennläufer (52) wurden auf seinem Bauernhof-Museumsgelände in Schliersee gleich zwei Maibäume geklaut.

Wasmeier erklärt der tz: „Der eine hatte an einer Stelle einen Bruch, so dass wir doch einen anderen gebraucht haben.“ Problem: Die Diebe hätten sich aber irgendwann nicht mehr ausgekannt - und leider den kaputten wieder zurückgebracht.

Die tz erreichte Wasmeier Sonntag Vormittag, als er gerade auf den zweiten wartete: „Jetzt hams aa no an Plattn. Mei, mir machen halt jetzt schon Brotzeit und trinken Bier.“ Spät, aber dennoch: Mittags stand der Maibaum dann endlich … Da kann man nur sagen: Mai, oh Mai.

tz

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