Dramatische Lebensrettung

Absturz am Wasserfall: Urlauberin (25) klammert sich verzweifelt an Grasbüscheln fest

Lebensrettung in letzter Minute: Bei einem beliebten Wasserfall am Königsbach musste eine 25-Jährige aus einer bedrohlichen Situation befreit werden (Symbolbild).
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Lebensrettung in letzter Minute: Bei einem beliebten Wasserfall am Königsbach musste eine 25-Jährige aus einer bedrohlichen Situation befreit werden (Symbolbild).

Dramatische und spektakuläre Rettung im Berchtesgadener Land: Eine junge Touristin hätte fast ihr Leben verloren.

Schönau am Königssee - Es sei eine „Lebensrettung in letzter Minute“ gewesen, teilt das Bayerische Rote Kreuz mit. Am Mittwochnachmittag, gegen 14.25 Uhr, ging der Notruf ein: Eine Urlauberin aus NRW war am Königsbach-Wasserfall rund 50 Höhenmeter über einen steilen Grashang abgestürzt. Ganz knapp oberhalb der Schlucht konnte sie sich gerade noch an Grasbüscheln festhalten. 

Notdürftig eine Seilsicherung befestigt

Zusammen mit einer 23-jährigen Begleiterin hatte sie sich zuvor verlaufen und kletterten am Rand des Wasserfalls, als es zum Unfall kam. Hubschrauber Edelweiß 4 setzte einen Bergretter per Winde an der Unfallstelle ab. An einer kleinen Esche und einem Baumstumpf befestigte er notdürftig eine Seilsicherung, um einen drohenden Absturz der Frau zu verhindern. Ein Fall ins Bachbett hätte laut dem BRK durchaus tödlich enden können.

Die Frau, die sich bei dem Sturz schwere Gesichtsverletzungen zuzog, konnte ebenso wie ihre Begleiterin in den Hubschrauber gezogen und zum Landeplatz ins Tal gebracht werden. Von dort wurde die Verletzte weiter zur Kieferchirurgie des Landeskrankenhauses Salzburg geflogen. 

Die Berchtesgadener Polizei warnt nach diesem Vorfall: Der bei Touristen beliebte Königsbach-Wasserfall sei mit hochalpinen, absturzgefährlichen Gelände vergleichbar. Häufig seien Besucher hier barfuß unterwegs. Ein Ausrutschen kann schnell unvorhersehbare Folgen nach sich ziehen. 

Völlig unbeaufsichtigt und weinend trieb ein Kleinkind (2) am Dienstag im Chiemsee. Erst andere Badegäste wurden auf die Situation aufmerksam, da war der Junge schon 70 Meter vom Ufer entfernt. Ein 38-Jähriger ging zusammen mit einer Begleiterin am Entschenkopf wandern. Auf dem Rückweg stürzte er ab - und zog sich tödliche Verletzungen zu.

Sehen Sie auch im Video: Wichtige Tipps, die man beim Wandern beachten sollte

glomex

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