Polizei steht vor Rätsel

"Aktenzeichen XY": Wer ist die Leiche aus dem Lech?

Augsburg - Mitte Juni fanden Ruderer eine Wasserleiche im Lech. Deren Identität ist weiter unklar. Nun will die ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY" bei den Ermittlungen helfen.

Am Mittwoch, 18. Juni, entdeckten Kanufahrer die Wasserleiche einer Frau zwischen Kuhsee und Auensee bei Augsburg. Der leblose Körper hatte sich in einem Gestrüpp verfangen.

Um die Identität zu klären hatte die Polizei nach dem Fund ein Foto der Leiche veröffentlicht. Aus Pietätsgründen verlinken wir nur auf das Bild. Sie finden es auf der Seite des Polizeipräsidiums Schwaben Nord. Aber auch Monate nach dem Fund der Wasserleiche steht die Polizei hinsichtlich der Personalien vor einem Rätsel.

"Aktenzeichen XY": Wer ist die Wasserleiche aus dem Lech?

Nun soll die ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY ... ungelöst" bei der Suche nach ihrer Identität helfen. Am Mittwoch, 10. September, berichtet das Kriminalmagazin um 20.15 Uhr über den noch ungeklärten Fall. Die Augsburger Kripo nimmt während "Aktenzeichen XY" Hinweise unter der Nummer 0821/323-3030 entgegen. Wer etwas zu diesem Fall weiß, kann außerdem im Aufnahmestudio von "Aktenzeichen XY" (am Sendeabend von 20.15 bis 23 Uhr) unter der Nummer 089/950195 anrufen.

So sah die Wasserleiche aus dem Lech aus:

  • 40 bis 50 Jahre alt
  • 1,58 Meter groß
  • kräftige Statur
  • Schuhgröße 36
  • Konfektionsgröße 44
  • grau-melierte etwa 20 Zentimeter lange Haare
  • gepflegte Zähne mit Keramik-Inlays
  • braun-grüne Augen
  • Zum Todeszeitpunkt trug sie einen dunklen geblümten Rock, ein graues T-Shirt und schwere schwarze Schnürschuhe.

Wie die Ermittlungen der Polizei ergaben, lag die Leiche nur wenige Stunden im Wasser. Und: Drei Tage vor dem grausigen Fund im Lech wurde die Frau am Samstag, 15. Juni, nachmittags auf der Lechbrücke in der Friedberger Straße stadteinwärts laufend gesehen. Einer Isotopenanalyse zufolge hielt sich die Frau zumindest im letzten Jahr vor ihrem Tod dauerhaft in Süddeutschland auf.

mm/tz

Rubriklistenbild: © dpa

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