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Weihnachtsbeleuchtung trotz Energiekrise? Stadt Nürnberg wird glänzen – allerdings zeitlich begrenzt

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Von: Tanja Kipke

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Nürnberg hält an Weihnachtsbeleuchtung in der Altstadt fest - allerdings mit zeitlicher Begrenzung.
Nürnberg hält an Weihnachtsbeleuchtung in der Altstadt fest - allerdings mit zeitlicher Begrenzung. © Daniel Karmann/dpa

Die Nürnberger Altstadt wird trotz Energiekrise in weihnachtlichem Glanz erstrahlen. Allerdings nicht im üblichen Ausmaß.

Nürnberg – Wegen der Energiekrise greifen Bayerns Städte zu verschiedenen Sparmaßnahmen. Unter anderem werden die Außenbeleuchtungen von Gebäuden abgestellt und die Raumtemperatur in Büros gesenkt. In Peiting wollte man zuerst sogar auf den großen beleuchteten Weihnachtsbaum verzichten, man fand dann aber doch eine andere Lösung. Die Stadt Nürnberg hat nun bekannt gegeben, am weihnachtlichen Glanz der Altstadt festzuhalten.

Christkindlesmarkt in Nürnberg: Stadt hält an Weihnachtsbeleuchtung in Altstadt fest

„Ab Montag, 14. November 2022, wird die Altstadt in weihnachtlichem Glanz wieder erstrahlen“, teilte die Stadt am Mittwoch mit. Für Michael Fraas, Wirtschafts- und Wissenschaftsreferent der Stadt, gehört die Weihnachtsbeleuchtung zur Innenstadt dazu „wie Lebkuchen, Glühwein oder die Rostbratwurst.“ Man habe bereits vor Jahren auf LED-Beleuchtung umgestellt. Daher fallen laut Hans Schmidt, 1. Vorstand von Nürnberg leuchtet e. V., Stromverbrauch und -kosten „kaum noch ins Gewicht“.

Wegen der Energiekrise wird es allerdings dennoch einige Änderungen zu den Vorjahren geben. „In diesem Jahr handeln wir angesichts der besonderen Umstände nach der Devise ‚weniger und zeitlich begrenzt‘“, so Haas.

Video: Energie-Krise in Bayern: Angst vor Black-Out

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Wegen Energiekrise: Weihnachtsbeleuchtung in Nürnberg nicht überall

Bedeutet: Nicht überall wird die Stadt in weihnachtlichem Glanz erstrahlen. „Im Wesentlichen werden die Hauptachsen, die zum Christkindlesmarkt führen (zum Beispiel Königstraße, Karolinenstraße), beleuchtet, während die Weihnachtsbeleuchtung in den Nebenstraßen erheblich reduziert wird beziehungsweise teils ganz entfällt.“

Nicht nur räumlich will die Stadt an der Beleuchtung sparen. Auch zeitlich soll es Begrenzungen geben. Der größte Teil der Elemente wird nun einheitlich von 15 bis 22 Uhr leuchten. Am Abend der Eröffnung des Christkindlesmarkt leuchtet die Stadt ausnahmsweise bis 24 Uhr.

Auch in den Stadtteilen Altenfurt, Eibach, Fischbach und Herpersdorf gibt es jeweils eine Weihnachtsbeleuchtung, die von den örtlichen Gewerbevereinen organisiert wird. (tkip)

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