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„Wetten, dass...?“ - Offene Rechnung mit Gottschalk: Bratwurst-Stricker hoffen auf „verspätete Entschuldigung“

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Von: Katarina Amtmann

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Thomas Gottschalk
Thomas Gottschalk moderiert am 6. November eine Sonderausgabe von „Wetten, dass..?“. © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

„Wetten, dass..?“ ist zurück. Thomas Gottschalk moderiert am Samstag in Nürnberg das Show-Comeback. Doch es gibt noch eine offene Rechnung aus dem Jahr 2008.

Nürnberg - Das Comeback von „Wetten, dass..?“ steht kurz bevor - am Samstag (6. November) ist es soweit. Die Bratwurst*-Stricker von Nürnberg* haben mit Moderator Thomas Gottschalk noch eine Rechnung offen - und das seit über zehn Jahren. Ein kurzer Rückblick: Nach der gewonnenen Stadtwette im Jahr 2008, bei der die Leute statt mit Stricknadeln mit Bratwürsten strickten, hatte Gottschalk sie mit den Worten „Wir sehen uns nach der Sendung“ zur After-Show-Party eingeladen. Doch daraus ist damals nichts geworden. Wie die Bild berichtet, wurden René Kreutz (58) und seine Partnerin Isolde Schwabe (66) sowie 40 weitere Bratwurst-Stricker damals unsanft aus der Halle geschoben.

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„Wetten, dass..?“ in Nürnberg - Bratwurst-Stricker haben Rechnung mit Gottschalk offen

„Die haben uns überhaupt nicht angehört. Meine Freundin hat eine Gehbehinderung. Auch sie hat man gewaltsam aus der Halle geworfen“, erinnert sich Kreutz in der Bild. Mehrere Beschwerdebriefe hat er mittlerweile an das ZDF und Gottschalk selbst geschrieben - ohne Antwort. Aber eine Chance will er dem TV-Moderator noch geben.

Am Samstag, 6. November, feiert „Wetten dass...?!“ ein großes Comeback in Nürnberg. Mit dabei sind unter anderem ABBA und Helene Fischer. Und vielleicht auch die Bratwurst-Stricker? „Wir würden uns über zwei Eintrittskarten für die Sendung freuen und das als verspätete Entschuldigung anerkennen. Denn so behandelt man doch keinen Menschen. Keiner wusste damals wie ihm geschah.“

„Wetten, dass..?“-Comeback mit Gottschalk in Nürnberg - Bratwurst-Stricker verärgert

Kreutz hat dem ZDF erneut geschrieben und gefragt, ob er und seine Freundin kommen dürfen. „Ich habe diesmal auch wieder keine Antwort bekommen,“ zeigt er sich gegenüber der Bild etwas verärgert. Stattdessen habe sich die Polizei Mittelfranken* bei ihm gemeldet - mit dem Hinweis, dass Einsatzkräfte vor Ort seien und durchgreifen würden, sollten die Bratwurst-Stricker versuchen, in die Halle zu gelangen. Darüber zeigte sich der 58-Jährige amüsiert: „Wir sind doch keine Chaoten.“ (kam)*Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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