Heftiger Starkregen und Hagel

Wetter in Bayern: Nacht zum Samstag bleibt turbulent - Warnungen des DWD

Nach einigen Tagen ohne Regen folgt eine erneute Gewitterfront, die über Bayern zieht. Auch in der Nacht zum Samstag bleiben die Unwetter.

Update vom 31. Juli, 06.27 Uhr: Die Wetterlage in ganz Bayern hat sich beruhigt, nachdem eine breite Unwetterfront am späten Freitagabend einmal quer über Bayer gezogen ist. Aktuell liegen keine Wetterwarnungen vor.

Update vom 30. Juli, 22.18 Uhr: Das Unwetter zieht in Bayern immer weiter Richtung Osten. Laut DWD kann es auch Samstagfrüh und Samstagvormittag im Südosten des Freistaats noch einzelne Gewitter geben.

Update vom 30. Juli, 21.30 Uhr: Ein Streifen in der Mitte Bayerns - von Rosenheim bis Regensburg - ist mittlerweile auf der Karte des Deutschen Wetterdienstes rot gefärbt. Das bedeutet Unwetterwarnungen Stufe 3. Des Weiteren heißt es: „In der Nacht zum Samstag von Schwaben und Oberbayern ostwärts ziehende Schauer und teils unwetterartige Gewitter, auch den Süden Mittelfrankens und der Oberpfalz erreichend. Im nördlichen Franken meist trocken.“

Warnungen des DWD am 30. Juli 2021, 21.29 Uhr

Update vom 30. Juli, 19.55 Uhr: Die Gewitterzellen stehen nun vor den Toren Münchens. Die Warn-App NINA hat bereits eine Unwetterwarnung für die Landeshauptstadt herausgegeben. Für das Stadtgebiet drohen schwere Gewitter mit heftigem Starkregen und Hagel. Auch die Gefahr eines Blitzeinschlags besteht.

Wetter in Bayern: Unwetterwarnungen am Freitagabend

Update vom 30. Juli, 18.59 Uhr: Erste Gewitterzellen haben sich in Bayern breitgemacht. Besonders betroffen ist erneut das Alpenvorland. Vom Bodensee bis Rosenheim gibt der DWD eine Unwetterwarnung heraus. Am heftigsten fallen die Gewitter derzeit in den Landkreisen Oberallgäu, Garmisch-Partenkirchen und Bad-Tölz-Wolfratshausen aus. Hier herrscht die zweithöchste Warnstufe. Die Warnung lautet wie folgt: „Von Südwesten ziehen Gewitter auf. Dabei gibt es heftigen Starkregen mit Niederschlagsmengen zwischen 25 l/m² und 40 l/m² pro Stunde sowie schwere Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis 100 km/h (28m/s, 55kn, Bft 10) und Hagel mit Korngrößen um 3 cm.“

Auch in Schwaben wüten bereits starke Unwetter. Besonders das Gebiet zwischen Augsburg und Ulm trifft es hart. Hier gilt ebenfalls die zweithöchste Warnstufe. Beide Warnungen gelten noch bis nach 20 Uhr.

Update vom 30. Juli, 16.50 Uhr: Die amtliche Warnung vom DWD wurde für die Landkreise am Alpenrand wieder aufgehoben. Nun liegt eine andere Region im Fokus der Gewitter. Bis 18 Uhr gilt nun eine Warnung vor „starkem Gewitter“ im Landkreis Lindau* (Bodensee). Auch der Nachbarlandkreis Oberallgäu ist von der Warnung zum Teil betroffen.

Gewitter in Bayern: DWD gibt amtliche Warnung für mehrere Landkreise raus

Update vom 30. Juli, 15.25 Uhr: Die Gewitter scheinen den Alpenrand in Bayern bereits erreicht zu haben. Der DWD gibt eine amtliche Warnung vor „starkem Gewitter“ für die Landkreise Garmisch-Partenkirchen, Bad Tölz-Wolfratshausen, Miesbach, Rosenheim und Berchtesgadener Land heraus. Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis 70 Kilometer pro Stunde und Starkregen können örtlich auftreten. Die aktuelle Warnung des DWD gilt noch bis 16.30 Uhr.

Erstmeldung vom 30. Juli, 12.27 Uhr: München - Erst am Mittwoch (28. Juli) zogen schwere Gewitter* durch den Süden von Oberbayern. Unwetter mit Starkregen und orkanartigen Böen haben dort Dächer abgedeckt, Gebäude beschädigt und Straßen überflutet. Im Landkreis Rosenheim war ein Kirchturm sogar einsturzgefährdet*. Für den heutigen Abend (30. Juli) hat der Deutsche Wetterdienst nun erneut eine „Vorabinformation Unwetter vor schweren Gewittern“ herausgegeben.

Wetter in Bayern: Schwere Gewitter kommen von der Schweiz und den Alpen in den Freistaat

„Ab dem Abend werden aus der Schweiz und den Alpen heraus teils schwere Gewitter erwartet“, schreibt der DWD in seiner Vorabinformation. Die Gewitter ziehen nordost- bis ostwärts nach Bayern. Im weiteren Verlauf wachsen sie voraussichtlich „zu einem größeren Gewitter- bzw. Starkregengebiet“ zusammen. Lokal bestehe daher die Gefahr von Starkregen* mit bis zu 40 Liter pro Quadratmeter innerhalb einer Stunde. Auch schwere Sturmböen und Hagel mit einer Größe von drei Zentimeter Durchmesser können auftreten.

Für weite Teile Bayerns hat der DWD eine Vorabinformation Unwetter vor schweren Gewittern herausgegeben.

Der DWD weist darauf hin, dass die Vorabinformation dazu diene, rechtzeitige Vorbereitung von Schutzmaßnahmen zu ermöglichen. „Gewitter mit den genannten Begleiterscheinungen treten typischerweise sehr lokal auf und treffen mit voller Intensität meist nur wenige Orte“, so der Wetterdienst. Akute Warnungen werden daher bei Bedarf zeitnah ausgegeben. Momentan gilt die Meldung des DWD ab 18 Uhr am Alpenrand bis 4 Uhr nachts.

Meteorologe Jan Schenk rechnet mit kräftigen Dauerregen nach den Gewittern

Auch der Meteorologe Jan Schenk von The Weather Channel warnt in einem aktuellen Video vor den Gewittern im Süden. „Insbesondere muss man am Wochenende auf den Starkregen achten“, so Schenk. Bis „einschließlich Samstag“ rechnet der Meteorologe mit kräftigen Gewittern in Bayern. Danach komme heftiger Dauerregen auf. Mit bis zu 100 Liter auf den Quadratmeter kann es dann wieder zu Hochwasser und Überschwemmungen kommen, so Schenk. (tkip) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Übrigens: Die wichtigsten Geschichten aus dem Freistaat gibt‘s jetzt auch in unserem brandneuen, regelmäßigen Bayern-Newsletter. Alle Wetter-News lesen Sie auf unserer Wetter-Themenseite.

Rubriklistenbild: © Peter Kneffel/dpa

Auch interessant

Kommentare