Wetter im Freistaat

Gewitter mit Starkregen in Bayern erwartet - eine Region trifft es heute besonders heftig

Der schöne Spätsommer in Bayern bekommt in den nächsten Tagen einen nassen Beigeschmack. Der DWD kündigt für Mittwoch starke Gewitter an.

München - Das sommerliche Septemberwetter wird in den folgenden Tagen von einigen Gewittern durchbrochen. Wie bereits berichtet, schiebt Ex-Hurrikan Larry Tiefdruckgebiete mit Gewitterwolken von Südwesten in Richtung Freistaat. Meteorologe Dominik Jung sagt zum heutigen Dienstag: „Dem schönen warmen Septemberwetter geht ab heute etwas die Puste aus bzw. heute ist der letzte sehr warme Septembertag“. Ab Morgen werde es langsam kühler. Der Grund: Schon in der heutigen Nacht soll eine Gewitterwalze auf Bayern treffen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) spricht sogar von „starken Gewittern*“.

Tiefdruckgebiete ziehen auf Bayern zu: Schwerpunkt der Gewitter voraussichtlich in Franken

Der DWD sagt den Schwerpunkt der Gewitter für Franken voraus. Am Mittwoch tagsüber sei dann auch der Alpenrand verstärkt betroffen. Dabei gäbe es „lokal Starkregen* von 15 bis 25 l/qm in kurzer Zeit, kleiner Hagel und Böen bis 70 km/h.“ Auch abseits der Gewitter sei Starkregen „bis 30 l/qm in 3 bis 6 Stunden nicht ausgeschlossen“. In Alpennähe seien Unwetter mit heftigem Starkregen zwischen 25 und 40 Litern Wasser pro Quadratmeter sowie Sturmböen und Hagel nicht ausgeschlossen.

Meteorologe Jung berichtet, lokal könne der Starkregen auch zu Überflutungen und Aquaplaning führen. Den Freistaat werde es am heftigsten wohl am Mittwoch und Donnerstag treffen, wie auf der Wetterkarte von wetter.net zu erkennen ist. Auch am Freitag sind noch vereinzelt Gewitter möglich.

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Wetter-Experte gibt große Hoffnung für das kommende Wochenende

Es gibt aber auch gute Nachrichten. Jung kündigt ein Hochdruckgebiet* zum Wochenende an: „Es deutet sich an, dass sich über Osteuropa ein Hoch festsetzt und das bringt uns zum Wochenende schon wieder sonniges und oft trockenes Septemberwetter.“ Es komme nun darauf an, wie sich genau das Hoch über Osteuropa positioniert und wie lange es sich dort halten kann. Je nachdem kann es wieder eine längere Schönwetterphase geben, so Jung. Höchstwerte von deutlich über 25 Grad wird es aber erstmal nicht mehr geben. (tkip) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © Federico Gambarini/dpa/Symbolbild

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