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Unwetter in Bayern: Am Freitag soll es noch schlimmer werden

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Zum Ende der Woche hin wird es nochmal richtig brenzlig in Bayern: Von einer „hochexplosiven Lage“ ist beim Wetter die Rede. Der DWD spricht von Tornadogefahr.

Update vom 20. Mai, 06.22 Uhr: In einigen Teilen Bayerns hat es in der Nacht Unwetter gegeben. Insgesamt stellte sich das im Norden Bayerns durchziehende Unwetter aber als weniger stark heraus als angekündigt. Einzelne Sturmböen führten jedoch dazu, dass bis zum Abend rund 20-30 Bäume entwurzelt wurden, heißt es von der Einsatzzentrale der Polizei Unterfranken in Würzburg. Auch ein Bauzaun sei umgeweht worden, berichtet BR24.

Unwetter in Bayern: Heftiger Regen und ein Blitzschlag in Einfamilienhaus

Der Schwerpunkt des Unwetters lag demnach zwischen Aschaffenburg und Bad Neustadt/Saale. Einige Straßen seien überflutet, Keller oder Unterführung aber bislang nicht vollgelaufen. Im Raum Würzburg und Schweinfurt donnerte und blitzte es am Abend heftig, regnete aber nur leicht.

Im Landkreis Erlangen kam es zu heftigen Gewittern und Starkregen, wodurch auch vereinzelt Straßen und Unterführungen überschwemmt wurden. In Zellingen (Landkreis Main-Spessart) schlug ein Blitz in ein Haus ein und setzte es in Brand. Wie die Polizei berichtet, konnte die dort lebende vierköpfige Familie sich jedoch rechtzeitig ins Freie retten. Es entstand jedoch ein hoher Sachschaden.

Nach ersten Unwettern am Donnerstag: Große Wetterturbulenzen am Freitag erwartet - Tornados möglich

Für den Freitag sind nun in weiten Teilen Bayerns heftigste Gewitter angekündigt. Nach Temperaturen von bis zu 32 Grad am Freitag erwartet der DWD am Abend auch in Bayern Turbulenzen. Selbst Tornados schließen die Meteorologen für Nordbayern nicht aus. „Die Gewitter, die wir für Mitteldeutschland erwarten, werden wohl nicht ganz schadlos an Bayern vorbeigehen“, so ein Sprecher des DWD. Jedoch konzentriere sich der Sturm dann auf den Norden des Freistaats. Im Süden soll es weitgehend freundlich bleiben.

Update vom 19. Mai, 17.15 Uhr: Die kommende Wetterlage für Bayern zeichnet sich mehr und mehr ab – und es wird wohl richtig ungemütlich. Schon am Donnerstagabend ist mit Gewittern zu rechnen, auf der Warnkarte des DWD kündigen sich schwere Gewitter für den Süden Bayerns an. Währenddessen walzt die bedrohlich aussehende Gewitterfront von Westen her unweigerlich auf Bayern zu.

Unheilverkündende Gewitterschneise im Westen von Deutschland.
Die Gewitterfront auf dem Weg vom Westen nach Bayern. © Screenshot / Wetterkarte DWD / Deutscher Wetterdienst

Richtig extrem wird es wohl aber erst am Freitag: Während zunächst Temperaturen von rund 32 Grad tagsüber erwartet werden, gibt es Richtung Abend und von Freitag auf Samstag dann den großen Knall. Der DWD erwartet für Bayern Turbulenzen, selbst Tornados schließen die Meteorologen für Franken nicht aus. Ganz so heftig wie in Mitteldeutschland, wo schon jetzt Alarmstufe rot für die ersten Regionen gilt, soll es den aktuellen Vorhersagen im Freistaat aber nicht werden – wobei sich das Stand jetzt noch nicht sicher sagen lässt.

Update vom 19. Mai, 09.15 Uhr: Während die Gewitterlage in Bayern für Freitag noch mit Sorge, aber ohne Gewissheit beobachtet wird, gibt es inzwischen zumindest für den heutigen Donnerstag verlässlichere Vorhersagen. Doch die sind nicht gerade positiv: So berichtet der Deutsche Wetterdienst (DWD), dass das Gewitterrisiko in Bayern mit Ausnahme von östlicheren Regionen ab Nachmittag ansteige.

Vor allem im westlichen Franken gebe es Potenzial für Unwetter mit Starkregen, Hagel und schweren Sturmböen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 km/h. Doch auch in anderen Regionen sei mit Starkregen, stürmischen Böen und Hagel zu rechnen, heißt es beim DWD.

Erstmeldung vom 18. Mai: München – In Deutschland bahnt sich die schwerste Unwetterlage des bisherigen Jahres an. Während es zunächst teils weit über 30 Grad heiß und schwül wird, erwartet weite Teile Deutschlands ab Donnerstag extreme Gewitter, heißt es auf weather.com. Neben Hagel und Sturmböen sei auch heftiger Starkregen möglich, der für Überschwemmungen sorgen kann. Zwischen Donnerstag und Freitag erreicht die Gewitterlinie der Vorhersage zufolge die Mitte und den Süden Deutschlands.

Wetter: Superzellen und Tornadogefahr – Schwere Gewitter auch in Bayern

Im neuesten Video des Weather Channel Deutschlands zeigt der Meteorologe Jan Schenk auf YouTube, mit welcher Wetterlage Deutschland in den kommenden Tagen zu rechnen habe. Vor allem der Norden Deutschlands müsse sich wappnen, hier seien Superzellen und Tornados nicht auszuschließen – richtige Gewittercluster würden ab Freitagvormittag von Köln nach Berlin ziehen, auch Hamburg färbt sich auf der Wetterkarte der Vorhersage bedrohlich dunkelblau. Doch auch rund um Nürnberg zeigt sich eine gefährliche Wetterlage.

Fast der komplette Norden Deutschlands ist auf der Wetterkarte bedrohlich dunkelblau eingefärbt.
Vor allem im Norden Deutschlands sorgt eine extreme Wetterlage für Gefahr. © Screenshot / Weather Channel Deutschland / YouTube

Und der Rest von Bayern? Hier wird es dem Experten zufolge bereits im Laufe des Donnerstags wirklich ungemütlich. „Am Abend wird es im Süden nochmal richtig gefährlich, hier drohen sogar schwere oder schwerste Gewitter“, so Schenk in dem Video. Hiervon ist der Vorhersage nach vor allem der Süden Bayerns, aber auch die Landeshauptstadt München selbst betroffen.

Bedrohliche Unwetter färben die Landkarte Bayerns blau und rot.
In München drohen im Laufe des Donnerstagabends schwere bis schwerste Gewitter. © Screenshot / Weather Channel Deutschland / YouTube

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Heftigste Gewitter am Freitag – Wetter in Bayern „hochexplosiv“

Am Freitag komme es vor allem im Norden und Osten Deutschlands zu allem, was Unwetter so zu bieten haben, schreibt weather.com. Sturmböen mit bis zu 120 km/h, Extremregen, Überschwemmungen, großer Hagel. Auch die Tornadogefahr steige. Zieht ein Gewitter auf, solle man sich nicht im Freien aufhalten – das könne schnell lebensgefährlich werden, warnen die Experten eindringlich.

Für Bayern ist die Prognose schwieriger: Aktuellen Vorhersagen zufolge komme es im Freistaat kaum zu Gewittern, aber: „Die Atmosphäre ist hochexplosiv“. Reicht es für eine Gewitterauslösung in Bayern, dann „knallt es richtig“. Daher schreiben die Experten auch, dass auch der Süden „große Sorgen“ mache.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) drückt es etwas nüchterner aus: „Nur einzelne, wenn dann aber ebenfalls teils starke Gewitter über Süddeutschland mit Unwetterpotenzial vor allem durch Starkregen und Hagel.“ Die Experten sind sich einig: Die Wetterlage muss genau im Auge behalten werden, in Bayern spricht vieles für einen mehr als ungemütlichen Wochenausklang. (fhz)

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