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„Schneebombe“ rollt auf Bayern zu: Wetter-Experte erklärt, wann es soweit ist

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Von: Lucas Sauter-Orengo

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Ein November, wie er im Buche steht. Grau, kalt und verbreitet nass zeigt sich der „graue Monat“ heuer in Bayern. Doch schon bald könnte aus grau weiß werden.

München - Tagelang grauer Himmel, kühle Temperaturen und immer wieder Regen. Das Wetter in ganz Bayern könnte aktuell ein Abbild der dunklen Corona-Lage sein, die in weiten Teilen des Freistaats herrscht. Klassische November-Stimmung in puncto Wetter also. Doch immerhin versprechen aktuelle Karten zumindest an einem Tag in der Woche Sonnenschein. Doch viel spannender: Wetter-Modelle sehen einen echten Winter-Einbruch in und um München - und nennen gar einen konkreten Tag dafür.

Wetter in Bayern: „Schneebombe“ erwartet - Experte erklärt Vorhersage

Doch was erwartet Bayern? Wie Diplom-Meteorologe Dominik Jung von wetter.net vorhersagt, könnte es am Freitag, den 26. November, in weiten Teilen des Freistaats den ersten Schnee der Saison geben. So sieht das ECMWF-Wettermodell (Europäisches Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage) am Freitag nächste Woche (26. November) eine „Schneebombe“ nach Bayern kommen, wie Jung erklärt. Das Modell sieht weite Teile Mitteleuropas, von Berlin bis Paris und Prag unter - zumindest einer dünnen - Schneedecke. Eine echte „Schneebombe“, so Jung, dürfte jedoch weite Teile Bayerns erwarten. Nach aktuellen Berechnungen erwartet München dann satte 13 Zentimeter Neuschnee. In Richtung Alpen soll es Stand jetzt freilich deutlich mehr werden.

Wetter in Bayern: Neuschnee in ganz Bayern - Experte erklärt, wann es so weit ist

Den aktuellen Berechnungen zu Folge soll es in ganz Bayern schneien. Im Allgäu werden dabei mit knapp 20 Zentimetern die größten Mengen Neuschnee erwartet. Doch auch um Nürnberg in Franken wird mit 20-21 Zentimetern nach aktuellem Stand jede Menge weiße Pracht berechnet.

Diplom-Meteorologe Dominik Jung von wetter.net erklärt die Schnee-Prognose des ECMWF-Modells.
Diplom-Meteorologe Dominik Jung von wetter.net erklärt die Schnee-Prognose des ECMWF-Modells. © Screenshot YouTube: „Wetter.net“

Doch Vorsicht: Jung selber benennt die ECMWF-Schneeprognosen als nicht allzu treffend, außerdem liege die Prognose doch sehr weit in der Zukunft. Dennoch: „Auf jeden Fall eine schöne Wetter-Karte für uns Winter-Freunde“, so Jung abschließend.

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