Oberpfalz besonders schwer getroffen

KATWARN ausgelöst: Heftige Unwetter und Überschwemmungen in Bayern - „Schließen Sie alle Fenster und Türen“

Schwere Unwetter wüteten in weiten Teilen Bayerns. Aufgrund des Starkregens kam es vielerorts zu Überschwemmungen. Besserung ist nicht in Sicht - Warnungen gelten weiter.

  • Die heißesten Tage des Jahres liegen beim Bayern-Wetter zum Wochenende (Samstag und Sonntag, 1. und 2. August) hinter uns.
  • Am Samstagabend wüteten schwere Unwetter in weiten Teilen Bayerns. Der DWD warnt auch für die kommenden Tage vor Starkregen.
  • In verschiedenen Teilen Bayerns kam es bereits zu Überschwemmungen.

Update, 9.38 Uhr: Auch die App KATWARN warnt vor den heftigen Regenfällen in Teilen Bayerns. Bereits am Sonntagabend (2. August) wurde dort eine Warnung ausgelöst. Die aktuelle KATWARN-Meldung nimmt Bezug auf die Warnung des DWDs vor Unwettern und ergiebigem Dauerregen (siehe Update von 6.35 Uhr).

Heftige Unwetter in Bayern: Oberpfalz besonders stark getroffen - Blitz schlägt in Haus ein

Update, 7.35 Uhr: Bereits am Sonntagabend (2. August) kam es in Bayern zu heftigen Regenfällen. Besonders in der Oberpfalz führte die Wetter-Lage zu zahlreichen Einsätzen wegen des starken Regens. Es galt eine Unwetterwarnung vor schweren Gewittern mit heftigem Starkregen. Bis 22.15 Uhr mussten die Einsatzkräfte 75 Mal unwetterbedingt ausrücken, berichtet die Mittelbayerische Zeitung. Betroffen waren die Landkreise Neumarkt, Weiden, Amberg-Sulzbach, Schwandorf sowie vor allem der nördliche Landkreis Regensburg. In Burglengenfeld (Kreis Schwandorf) brannte zudem ein Dachstuhl - offenbar hatte laut Polizei ein Blitzeinschlag das Gebäude in Brand gesetzt. Ersten Schätzungen zufolge liege der Schaden im mittleren fünfstelligen Bereich.

Nach einem heftigen Unwetter hatte die Feuerwehr im Landkreis Regensburg alle Hände voll zu tun.

Bei 23 Unfällen auf den Autobahnen A3, A6 und A93 wurden insgesamt elf Menschen verletzt. Einer von ihnen erlitt laut Polizei mittelschwere Verletzungen, zehn andere wurden leicht verletzt. Den Angaben zufolge fiel ein Baum auf eine Straße, ein weiterer beschädigte eine Stromleitung - zu Stromausfällen sei es jedoch nicht gekommen. Am späten Abend beruhigte sich die Lage laut Polizei wieder.

Zu Überschwemmungen kam es außerdem in Schwaben - im Landkreis Dillingen standen Felder und Wege teilweise unter Wasser. Besserung ist in Bayern aktuell nicht in Aussicht - es gelten drastische Warnungen (siehe Update vom 3. August, 6.35 Uhr).

Heftige Unwetter und Überschwemmungen in Bayern: Drastische Warnungen - „Schließen Sie alle Fenster und Türen!“

Update vom 3. August, 6.35 Uhr: Die Wetter-Lage in Bayern hat sich nicht entspannt. In weiten Teilen des Freistaats fällt Starkregen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt in allen südlichen Regionen vor „markantem Wetter“ der Warnstufe 2. Dieses kann bis Dienstag (4. August) andauern. „Es tritt Dauerregen wechselnder Intensität auf. Dabei werden Niederschlagsmengen zwischen 35 l/m² und 50 l/m² erwartet“, heißt es wörtlich in der DWD-Warnung.

Unwetter-Warnungen der Stufe 3 gelten im Allgäu, im Kreis Garmisch-Partenkirchen, Bad Tölz, Rosenheim und Bad Reichenhall. Diese drastischen Warnungen vor „ergiebigem Dauerregen“ gelten seit Montagnacht (3. August) bis zum kommenden Mittwoch (5. August). „Es tritt ergiebiger Dauerregen wechselnder Intensität auf. Dabei werden Niederschlagsmengen zwischen 60 l/m² und 80 l/m² erwartet. Bei schauerartigen Verstärkungen oder eingelagerten Gewittern sind lokal Mengen um 100 l/m² möglich. Die intensivsten Niederschläge werden in der Nacht zum Dienstag erwartet“, so die amtliche Warnung im Wortlaut.

In diesem Zusammenhang warnt der DWD explizit vor Hochwasser an Bächen und kleineren Flüssen sowie Überflutungen von Straßen. „Es können zum Beispiel Erdrutsche auftreten. Schließen Sie alle Fenster und Türen!“, so der Deutsche Wetterdienst.

Heftige Unwetter in Bayern: Extrem-Wetter-Front trifft den Freistaat - sogar KATWARN ausgelöst

Update vom 2. August, 22.03 Uhr: In weiten Teilen Bayerns hat es diesen Sonntag teils schwere Gewitter gegeben - und die Prognose für die kommenden Tage zeigt, dass sich daran auch erstmal nichts mehr ändert: Der Deutsche Wetterdienst hat für den Süden Bayerns, also den Alpenrand und Alpenvorland, vom Allgäu bis in den Landkreis Rosenheim eine Unwetterwarnung der Stufe 3 (von vier möglichen Stufen) herausgegeben, die bis 00 Uhr am Mittwoch, 5. August gilt.

Wetter in Bayern: Extrem-Wetter rollt die kommenden Tage auf Bayern zu - Warnung ausgelöst

Es tritt ergiebiger Dauerregen wechselnder Intensität auf. Dabei werden Niederschlagsmengen zwischen 60 l/m² und 80 l/m² erwartet. Bei schauerartigen Verstärkungen oder eingelagerten Gewittern sind lokal Mengen um 100 l/m² möglich. Die intensivsten Niederschläge werden in der Nacht zum Dienstag erwartet.

Ein Screenhsot der Warnapp Katwarn. Sie warnt vor Dauerregen am Alpenrand.

Wetter in Bayern: KATWARN löst aus - Wetterwarnung bis in die Mitte der Woche herausgegeben

Auch das Warnsystem KATWARN löste mit derselben Warnung aus. Auch der Streifen von Schwaben bis Niederbayern, darunter auch der Landkreis München, ist von der Warnung betroffen. Allerdings gilt sie hier nur bis Dienstag, 4. August bis etwa 18 Uhr. Auch die Regenmengen sind hier nicht ganz so enorm. Hier werden Wassermengen von 35 - 50 Liter pro Quadrameter in Form von Dauerregen erwartet.

Eine echte Unwetterwarnung vor Dauerregen ist eher selten. Der Hochwasserwarndienst wird wohl die Pegel am Alpenrand die kommenden Tage sehr genau im Blick behalten.

Wetter in Bayern: Extremes Unwetter überschwemmt Landkreis

Update vom 2. August, 15.56 Uhr: Der erste Sonntag im August 2020 beschert weiten Teilen des Freistaats teils heftige Gewitter mit Starkregen. Darunter hat es den Ort Hainsacker im Landkreis Regensburg besonders heftig getroffen. „Es ist wirklich heftig und schnell gekommen, das ist selten“ erzählt ein Anwohner, der seit 50 Jahren in dem Ort lebt, gegenüber Videojournalist Alexander Auer. Der Anwohner habe er so einen heftigen Regen vielleicht zwei oder dreimal erlebt.

Nach einem heftigen Unwetter hatte die Feuerwehr im Landkreis Regensburg alle Hände voll zu tun.

Straßen wurden durch das Unwetter überflutet, auch in Wohnungen kamen die Wassermassen. Die Feuerwehr ist im Dauereinsatz. Für den Landkreis Regensburg ist wetter.com nach das Schlimmste überstanden. Für den restlichen Tag wird nur noch "leichter Regen" prognostiziert.

Update vom 2. August, 10.12 Uhr: Auch am Sonntag halten die Unwetter in Teilen Bayerns an. Vor allem im Süden und Norden Bayerns hat der Deutsche Wetterdienst eine amtliche Warnung vor Gewittern herausgegeben. In der Südosthälfte des Freistaats ist laut DWD mit Unwetterpotenzial zu rechnen. Sturmböen und Hagel mit Korngrößen von drei Zentimetern Durchmesser seien möglich. Gegen Abend setzt laut Erwartungen der Wetterexperten beginnender Dauerregen ein.

Update vom 2. August, 10.02 Uhr: Ein Wohnhaus im bayerischen Velden brannte nach einen Blitzschlag komplett ab. Bilder zeigen das Ausmaß der Zerstörung.

Ein Blitzschlag hat im bayerischen Velden ein Wohnhaus komplett zerstört.

Nach Unwettern höchster Warnstufe in Bayern: Von Blitz getroffen - Wohnhaus muss abgerissen werden

21.44 Uhr: Besonders heftig scheinen die Gewitter über Bayern im Landkreis Landshut gewütet zu haben. Die Wucht eines Blitzeinschlages in ein Haus in Velden war so groß, dass das Gebäude komplett zerstört wurde. Wie die Polizei am Samstagabend mitteilte, wurde der einzige Bewohner nicht verletzt. Das Haus brannte aber und müsse abgerissen werden.

Gegen 19.40 Uhr soll der Blitz das Gebäude getroffen haben, wie idowa.de berichtet. Der Bewohner des Hauses, ein 66-jähriger Mann, konnte sich noch aus seinem Wohnhaus retten, musste dann aber zusehen, wie sein Zuhause abbrannte. Das Haus stand etwas abgelegen. „Wir mussten zwischenzeitlich das THW anfordern, um das Gebäude sicherheitshalber abzureißen", erklärte ein Polizeisprecher gegenüber idowa.de.

Wie heftig das Wetter im Chiemgau gewütet hat, zeigt ein Facebook-Video von Chiemgau24.de. Der Clip wurde in Schnaitsee aufgenommen und lässt einen froh sein, nicht bei diesem Platzregen unter diesem Dach gestanden zu haben.

Höchste Unwetter-Warnstufe für eine Region in Bayern - Schwere Gewitter mit extrem heftigem Starkregen

19.53 Uhr: Die Gewitterfronten ziehen weiter über Bayern. Für den Kreis Oberallgäu wurde die höchstmögliche Unwetterwarnstufe ausgerufen. Der DWD warnt vor schwerem Gewitter mit extremem Starkregen und Hagel sowie Sturmböen. Die Warnung gilt bis 20.30 Uhr.

Die Warnkarte des Deutschen Wetterdiensts für Bayern. Im Oberallgäu gilt die höchste Warnstufe.

Der DWD warnt: „Von Westen ziehen Gewitter auf. Dabei gibt es extrem heftigen Starkregen mit Niederschlagsmengen bis 50 l/m² pro Stunde sowie schwere Sturmböen mit Geschwindigkeiten um 90 km/h (25m/s, 48kn, Bft 10) und Hagel mit Korngrößen um 2 cm.“

Für weitere Regionen gilt nach wie vor die rote Warnstufe, also ebenfalls eine Unwetterwarnung. Betroffen sind die Landkreise Erding, Mühldorf, Rosenheim, Traunstein.

18.04 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat seine Unwetterwarnungen nochmals ausgeweitet. Eine amtliche Unwetterwarnung der Stufe 4 vor schwerem Gewitter mit heftigem Starkregen und Hagel gilt für Stadt und Landkreis München sowie die Landkreise Freising und Erding und für mehrere Regionen nördlich von Ingolstadt.

Update, 1. August, 17.45 Uhr: Eine Unwetterwarnung vor schweren Gewittern mit Hagel, Sturm und Starkregen besteht aktuell für diverse Landkreise. Auch die Warnapp Katwarn hat für mehrere Regionen in Bayern ausgelöst. Der DWD warnt wörtlich:

„Von Westen ziehen Gewitter auf. Dabei gibt es heftigen Starkregen mit Niederschlagsmengen bis 40 l/m² pro Stunde sowie schwere Sturmböen mit Geschwindigkeiten um 90 km/h (25m/s, 48kn, Bft 10) und Hagel mit Korngrößen um 2 cm.“

Eine Unwetterwarnung der Stufe drei besteht aktuell für mehrere Landkreise in Bayern.

Update, 1. August, 12.01 Uhr: In ganz Bayern erreichen die Temperaturen am heutigen Samstag (1. August) wieder Spitzenwerte. Von Schweinfurt bis Ingolstadt werden laut wetteronline bis zu 35 Grad erwartet. In Landshut werden ebenso wie in Augsburg 34 Grad erreicht. In München wird es bis zu 33 Grad heiß.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt nun den dritten Tag in Folge amtlich vor Hitze - die Warnungen gelten im Süden Bayerns. Insbesondere in Städten sei Vorsicht geboten. „Samstag ist mit einer zusätzlichen Belastung aufgrund verringerter nächtlicher Abkühlung insbesondere im dicht bebauten Stadtgebiet zu rechnen. Heute ist der 3. Tag der Warnsituation in Folge“, heißt es in der Warnung, die für große bayerische Städte wie München und Augsburg gilt.

Auch die Waldbrandgefahr im Freistaat ist weiterhin groß. Der DWD hat nun sogar große Teile Nordbayerns als extrem gefährdet eingestuft. Es gilt die höchste Warnstufe 5.

Bayern ächzt unter Hitzewelle: Höchste Warnstufe und Flugzeuge im Einsatz - Regierung mit dringender Bitte

Update, 15.25 Uhr: Das trockene und heiße Wetter sorgt noch bis Samstag (1. August) nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in fast ganz Bayern für erhöhte Waldbrandgefahr. Besonders Gebiete nördlich der Donau seien betroffen. Am Samstag herrscht in großen Teilen Frankens und im Norden von Schwaben mit Stufe fünf die höchste Warnstufe. Erst ab Sonntag nimmt die Waldbrandgefahr laut DWD voraussichtlich wieder ab.

Bereits am gestrigen Donnerstag (30. Juli) sind durch Feuer 400 Quadratmeter Waldfläche im schwäbischen Wittislingen (Landkreis Dillingen an der Donau) beschädigt worden. Rund 70 Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten rechtzeitig verhindern, dass sich das Feuer weiter ausbreitete. 

Wegen der hohen Waldbrandgefahr hat die Regierung von Oberbayern am heutigen Freitag (31. Juli) angekündigt, die Luftbeobachtung bis Samstag auf weitere Landkreise auszuweiten. Jeweils zweimal täglich sollen gefährdete Wälder auf mögliche Gefahren abgesucht werden. Die Regierung bat darum, in der Nähe von Wäldern keine offenen Feuerstätten zu errichten und nicht zu rauchen. Auch andere Regierungsbezirke wie Niederbayern lassen gefährdete Gebiete aus der Luft beobachten (siehe unten).

Hitzewelle überrollt Freistaat - Waldbrandgefahr in Bayern „hoch“ - Flugzeuge im Einsatz

Update, 31. Juli, 09.42 Uhr: Das Wetter in Bayern bleibt am heutigen Freitag (31. Juli) hochsommerlich warm. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) ziehen nur in Alpennähe am Nachmittag Quellwolken auf. Die Höchstwerte liegen bei 27 bis 35 Grad.

Der Samstag startet ähnlich, mit viel Sonne und hochsommerlichen Temperaturen von 30 bis sogar 36 Grad. Am Nachmittag soll es Ortsweise bewölkt werden. An den Alpen kann es dann bereits zu einzelnen Schauern und Gewittern kommen, die teilweise bis Sonntagmorgen anhalten könnten. Für Sonntag kündigt sich ein leichter Temperatursturz an. Die Werte liegen zwischen 23 und 28 Grad im Freistaat.

Neben Hitze-Warnungen, die der DWD für den heutigen Freitag herausgegeben hat, warnt die Polizei Niederbayern außerdem vor steigender Waldbrandgefahr. In Niederbayern wird das Risiko aktuell vielerorts als "hoch" eingestuft. Aus diesem Grund finden bis Montag Luftbeobachtungsflüge statt.

Wetter in Bayern: Hitze-Warnungen für weite Teile des Freistaats - Experte aus München äußert sich

Update, 16.05 Uhr: Ab Freitag (31. Juli) gelten für weite Teile Bayerns Hitze-Warnungen. Ein Wetter-Experte aus München äußert sich zu den kommenden Hitzetagen - auch in Hinblick auf die Corona-Lage.

Wetter in Bayern: Sommer pur - im ganzen Freistaat scheint die Sonne

Update vom 30. Juli, 6.53 Uhr: Die letzten Juni-Tage zeigen sich im Freistaat hochsommerlich. Schon jetzt strahlt über ganz Bayern der blaue Himmel, mit knapp 16 Grad ist es in den frühen Morgenstunden in Oberbayern am mildesten. Doch den gesamten Tag über können sich Sonnenanbeter freuen: Mit bis zu 30 Grad, wie in der Oberpfalz, wird es den gesamten Tag über in Bayern hochsommerlich warm. Perfekte Bedingungen also für Badeausflüge oder Biergarten-Besuche. In Oberbayern klettern die Temperaturen nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes auf 29 Grad, auch in Franken bleibt es mit 28 bis 29 Grad noch im Rahmen des Erträglichen. Lediglich die Oberpfalz hat heute das Potential, die 30-Grad-Marke zu knacken. .

Für den Abend und die Nacht sind in Bayern keine Gewitter vorhergesagt. Es bleibt trocken. Doch aufgepasst: Richtung Wochenende rollt eine Hitzewelle nach Bayern, die nach Prognosen des DWD bis zu 34 Grad mit sich bringen kann.

Wetter in Bayern: Heftige Gewitter mit teils schweren Folgen

Update, 29. Juli 2020, 8.47 Uhr: Der Dienstag (28. Juli) war in weiten Teilen Bayerns von starker Hitze geprägt - zunächst, denn im Laufe des Nachmittags und Abends entluden sich teils heftige Unwetter über dem Freistaat. In München blitzte und donnerte es ergiebig, teils intensive Regenfälle kamen dazu. Am schlimmsten traf es jedoch Ostbayern: Wie br24.de berichtet, verzeichneten die Feuerwehren in der Oberpfalz insgesamt 41 Einsätze.

Wetter in Bayern: „Schneise der Verwüstung" - die Unwetter-Bilanz

Am Roither See im Kreis Regensburg wurden acht Menschen durch herabfallende Äste verletzt. Über Neustadt an der Donau (Lkr. Kelheim fielen dem Bericht nach zentimetergroße Hagelkörner vom Himmel. Wie die Polizei br24.de mitteilte, habe der Sturm bei Traitsching (Kreis Cham) eine „Schneise der Verwüstung“ hinterlassen. „Hausdächer wurden abgedeckt, Telefonmasten und Bäume umgeknickt“, so die Polizei gegenüber dem Bericht. Die Gruppe „Unwetter-Freaks“ auf Facebook zeigt Fotos, die kurz nach einem Hagelgewitter bei Cham in der Oberpfalz zeigen - dazu postete die Gruppe auch ein Bild der spektakulären Wolkenformation, die sich über Cham gebildet hatte.

Wetter in Bayern: Gewitterwarnungen für Bayern - Hitze entlädt sich

Update 28. Juli, 16.52 Uhr: Die Gewitterwarnungen für Bayern werden immer mehr. In weiten Teilen der Oberpfalz spricht der Deutsche Wetterdienst (DWD) eine amtliche Unwetterwarnung aus. Bei den Gewittern gibt es orkanartige Böen mit Geschwindigkeiten bis 110 km/h, heftigen Starkregen und Hagel mit Korngrößen um 3 cm. Auch in Alpennähe, Schwaben und Teilen Niederbayerns und Oberbayerns soll es zu schweren Gewittern kommen. Verschont bleiben nur Franken und die Schneise zwischen Landsberg, München und Passau.

Update 28. Juli, 13.26 Uhr: Aufgrund der anhaltend heißen Temperaturen im Freistaat am Dienstag (28. Juli) mit bis zu 30 Grad, entwickeln sich im Laufe des Tages vor allem im Süden Bayerns heftige bis unwetterartige Gewitter. Der Deutsche Wetterdienst hat eine Warnung ausgegeben.

Im Laufe des Nachmittags ziehen von den Alpen bis in die Donau-Alb-Region und zum Bayerwald Gewitter, die starke Windböen bis zu 70 km/h sowie Starkregen mit sich bringen. Auch Hagel mit bis zu zwei Zentimeter großen Körnern ist möglich.

Wetter in Bayern: Heftige Unwetter möglich - DWD warnt vor Starkregen und Hagel

Lokal können auch orkanartige Sturmböen um die 110 km/h auftreten. Hier kann der Starkregen doppelt so heftig ausfallen. Besonderes Risiko besteht am östlichen Alpenrand, wie der Deutsche Wetterdienst berichtet. Die Gewitter können bis zum Mittwochmorgen anhalten, flauen aber in der Nacht bereits ab.

Am Dienstagabend (28. Juli) werden im Süden Bayerns heftige Unwetter erwartet.

Update, 28. Juli, 9.45 Uhr: Der Dienstag startete in Bayern mit viel Sonne und hohen Temperaturen - bis zu 30 Grad werden erwartet. Am Nachmittag könnte das Sommer-Wetter jedoch umschlagen. In ganz Bayern steigt das Gewitter-Risiko. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilt, können ausgehend von den Alpen über das Alpenvorland bis zum Bayerischen Wald ab dem Nachmittag außerdem Sturmböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 90 Kilometern pro Stunde, Hagel und Starkregen auftreten.

Wetter in Bayern: Bis zu 34 Grad! Temperaturen erreichen Hochsommer-Werte - doch einen Dämpfer gibt es

Erstmeldung vom 27. Juli:

München - Die neue Woche in Bayern startet mit Hochsommer-Wetter. Nach dem Wochenende, an dem es in einigen Regionen des Freistaats regnerisch und bewölkt blieb, wird es nun sommerlich und heiß.

Laut Mitteilung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) gibt es vor allem im Süden Bayerns hochsommerliche Temperaturen mit viel Sonne. Für den heutigen Montag (27. Juli) werden Temperaturen bis zu 30 Grad erwartet. Leicht abkühlen soll es in der Nacht mit 19 Grad am Bodensee und 13 Grad an den östlichen Mittelgebirgen.  

Wetter in Bayern: Bis zu 34 Grad! Temperaturen erreichen Hochsommer-Werte - Doch Gewitter-Risiko steigt

Am Dienstag (28. Juli) geht der Hitze-Hammer weiter. Im Laufe des Tages steigen die Temperaturen in Bayern auf bis zu 34 Grad. Zur Nacht hin steigt laut Prognose des Deutschen Wetterdienstes das Gewitter-Risiko. Vor allem im Süden des Freistaats muss mit teils kräftigen Gewittern gerechnet werden. Auch im Norden Bayerns werden Schauer und Regenfälle erwartet.

Der Hochdruckeinfluss sorgt auch über dem Alpenraum für Sonnenschein und gute Fernsicht in den Bergen. Nur vereinzelt halten sich laut DWD noch Nebeldecken. Im Laufe des Tages kann es allerdings gerade im Alpenraum zu Gewittern kommen.

Doch ist der Hochsommer nun tatsächlich in Bayern angekommen? Ein kleiner Dämpfer ist am kommenden Mittwoch (29. Juli) zu erwarten - die Temperaturen sollen dann leicht sinken. Für den Raum München sind Werte bis zu 24 Grad zu erwarten. Davor ist in München jedoch der heißeste Tag des Jahres zu erwarten. (nema) (*Merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.)

Rubriklistenbild: © Screenshot KATWARN

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