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„Kältepeitsche“ in Bayern: Experte kündigt „massiven Vorstoß“ an — und warnt vor explodierenden Heizkosten

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Von: Felix Herz

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Geht es nach den aktuellen Wettervorhersagen, kommen kalte Wochen auf Nürnberg und Bayern zu. Sorgenvoll stimmt dabei die Heizprognose des Meteorologen.

Nürnberg – Was lange Zeit ein überdurchschnittlich warmer Herbst war, scheint sich im Dezember nun deutlicher als zunächst angenommen abzukühlen. Immer weiter wurden die Wetter-Vorhersagen für den letzten Monat des Jahres nach unten korrigiert, jetzt kommt die neue Tiefpunkt-Prognose von Dominik Jung in der wetternet-Pressemitteilung. Die Rede ist dabei von einem „massiven Vorstoß kalter Luftmassen“.

Wetter in Nürnberg: Es wird frostig kalt – Meteorologe spricht über dramatische Heizkosten

In der aktuellen Wetter-Mitteilung von wetter.net schreibt Diplom-Meteorologe Dominik Jung, dass die aktuellen Prognosen auf Dauerfrost hindeuten – auch in Nürnberg. Das würde die „Heizkosten drastisch ansteigen lassen“, heißt es. Zwar sei die genaue Entwicklung noch nicht sicher, doch werde der „umfangreiche Kälteeinbruch“ seit Tagen konstant in ebendiesem Ausmaß berechnet.

Im Dezember wird es richtig kalt in Nürnberg – das sagen inzwischen mehrere Wetter-Modelle voraus. (Symbolbild).
Im Dezember wird es richtig kalt in Nürnberg – das sagen inzwischen mehrere Wetter-Modelle voraus. (Symbolbild). © A. Friedrichs / Imago / Screenshot YouTube wetternet

Spannend werde es vor allem Anfang bis Mitte Dezember, rund um den 2. Advent (4. Dezember) und 3. Advent (11. Dezember), erklärt Jung. Treffen die Wetter-Vorhersagen ein, so wie es die derzeitigen Ensemble-Läufe prognostizieren, würden die „Heizkosten explodieren“, warnt der Meteorologe zu Beginn des YouTube-Wettervideos von wettenet. Im Verlauf des Clips erklärt er die „Eistage zwischen 2. und 3. Advent“ – in Bayern machen die „Ensembles einen Satz nach unten“, der Einbruch zeigt sich vor allem ab dem 5. Dezember.

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Kälteeinbruch in Nürnberg: Die konkrete Temperatur-Vorhersage

In den verschiedenen Wetterkarten, die Dominik Jung in dem Video und in der Pressemitteilung von wetternet vorstellt, ist Nürnberg jeweils einer der ersten Ausläufer neben den kältesten Regionen Deutschlands. Heißt: Es wird in der nordbayerischen Stadt zwar nicht ganz so kalt, wie an manch anderem Ort in der Bundesrepublik – kälter jedoch als im Rest des Freistaats.

Konkret heißt das für Nürnberg: Zwischen 2. und 3. Advent stürzen die Temperaturen auf teils deutlich unter null Grad, nachts wird es sogar noch kälter. In Zeiten der Energiekrise und drastisch steigenden Heizkosten (hier ein Überblick zu den staatlichen Entlastungen) sind das für viele Menschen keine guten Aussichten – bleibt zu hoffen, dass der Kälteeinbruch nur von kurzer Dauer ist oder zumindest nicht in dem Maße eintrifft, in dem es die ärgsten Ensemble-Läufe vorhersagen. (fhz)

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