Wetter im News-Ticker

Wetter-Ticker zum Nachlesen: Die News vom 29. Januar bis zum 11. Februar 2019

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Am Alpenrand können am Montag bis zu 40 Zentimeter Neuschnee fallen.

Wetter in Bayern: Am Sonntagabend schlägt das Wetter von Frühlingsgefühlen wieder auf eine härtere Gangart um. Ein Sturm fegt über Bayern. Der Deutsche Wetterdienst warnt.

  • Alle aktuellen Wetter-News finden Sie hier.
  • Der Februar wird wohl auch in Bayern wärmer als gewohnt sein.
  • In Bayern muss man weiterhin mit Glatteis rechnen!
  • Anfang kommender Woche fällt am Alpenrand noch mal richtig viel Schnee - dann war es das wohl vorerst mit dem Winter!
  • Überfrierende Nässe und Schneefälle führten am Freitag bayernweit zu Unfällen.
  • Ein Sturm fegt am Sonntagabend über Bayern

+++ Aktualisieren +++

Bis zu 40 Zentimeter Neuschnee: Amtliche Warnung für viele Landkreise

Update vom 11. Februar 6.56 Uhr: Auch am Montagmorgen hatten einige Bayern noch mit starkem Wind zu kämpfen. Die amtliche Warnung des Deutschen Wetterdienstes vor Sturmböen gilt zunächst noch bis 8 Uhr. Sie erreichen Geschwindigkeiten von etwa 70 km/h, in exponierten Lagen auch 80 km/h. Außerdem sollten sich Autofahrer, Radler und Fußgänger vor Glätte in Acht nehmen - besonders der leichte Schneefall macht die Straßen gefährlich rutschig. Die Warnungen gelten für München und die Landkreise direkt um die Landeshauptstadt.

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Für den Alpenrand warnt der DWD unterdessen vor Schneefall und Schneeverwehungen. Die Warnung gilt für die Landkreise Oberallgäu, Ostallgäu, Weilheim, Schongau, Garmisch-Partenkirchen, Bad Tölz-Wolfratshausen, Miesbach, Rosenheim, Traunstein und Berchtesgadener Land. Oberhalb von 800 Metern können bis zu 40 Zentimeter Neuschnee fallen. Die Warnung gilt bis 12 Uhr.

Amtliche Warnung vor Sturm in ganz Bayern

Update vom 10. Februar, 20.01 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst warnt aktuell vor schweren Sturmböen in ganz Bayern. Der Sturm ging am späten Nachmittag los und erreicht zum Sonntagabend seinen Höhepunkt. Es traten schwere Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 80 km/h (22m/s, 44kn, Bft 9) und 100 km/h (28m/s, 55kn, Bft 10) aus westlicher Richtung auf.

11.04 Uhr: Bis zu 15 Grad sind am Sonntag im Süden Bayerns möglich. Wärmeliebhaber können das dem Föhn danken, der die Temperaturen an den Alpen in die Höhe schellen lässt. 

„Der Sonntag bringt uns den Sturmhöhepunkt und andererseits den Temperaturhöhepunkt“, so die Vorhersage auf Wetter.com. Zudem kann es stellenweise im Süden stürmisch werden, gerade im Alpenvorland. Dort sei der Wind mit Abstand am kräftigsten. In den Abendstunden gehen Niederschläge in Schnee über. „Interessant ist es im Südosten: Wenn der Föhn zusammenbricht, beginnt es zu regnen - das geht ruckzuck dann vom Oberallgäu her in Schnee über“. 

Der Deutsche Wetterdienst hat eine amtliche Warnung vor Sturmböen veröffentlicht. Demnach sind Sturmböen mit Geschwindigkeiten um 70 km/h möglich. In Schauernähe sowie in exponierten Lagen „muss mit Sturmböen um 80 km/h gerechnet werden“. Die amtliche Warnung gilt von Sonntag, 10 Uhr, bis Montag, 8 Uhr.

Blitzeis in Bayern sorgt für Chaos

Update vom 10. Februar 2019, 8.45 Uhr: Bei Blitzeis ist eine 22-Jährige in Niederbayern mit ihrem Auto von der Straße abgekommen. Sie erlitt schwere Verletzungen. Die junge Frau war nach Polizeiangaben vom Sonntag in einem Waldstück bei Arnstorf (Landkreis Rottal-Inn) unterwegs, als das Fahrzeug von der glatten Fahrbahn in einen Graben rutschte und dort gegen ein Rohr prallte. Erst im Wald kam das Auto zum Stehen. Die 22-jährige Fahrerin kam am Samstagvormittag mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus.

Wetter in Bayern: Heute kann es windig werden - Vorsicht vor Glätte auf den Straßen

15.31 Uhr: Das ein oder andere mal zeigte sich die Sonne im Laufe des Samstags über Bayern. Bei teilweise milden Temperaturen bis zu 14 Grad ließ das Wetter bereits erste Gedanken an den Frühling zu. Auch am Sonntag sind laut DWD noch einmal bis zu 13 Grad in Bayern möglich. Doch schon in der Nacht zum Montag sinkt die Schneefallgrenze auf rund 400 Meter - und zwischen ein bis fünf Zentimeter Schnee sind möglich. Dazu fallen die Temperaturen laut DWD auf 4 bis 0 Grad. Für einige Teile Bayerns gilt zudem eine amtliche Warnung vor Frost. Diese gilt von Sonntag, 10. Februar, 0 Uhr, bis 9 Uhr und warnt vor leichtem Frost um -1 Grad.

Amtliche Warnung: Heute kann es stürmisch werden - Schnee-Walze rollt auf Bayern zu

10.53 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat eine amtliche Warnung vor Windböen veröffentlicht. Im Alpenvorland kann es bis zum Mittag Böen bis 60 km/h, in exponierten Lagen sogar stürmische Böen bis 70 km/h aus Südwest geben. Das gilt auch für nördlich der Alb. Bis zum Abend und erneut ab Sonntagvormittag kann es stürmisch werden.

In den Mittelgebirgen über 800 Meter sind sogar schwere Sturm- und schwere Sturmböen bis zu 90 km/h möglich: Und: bis zu 100 km/h sind auf höchsten Alpengipfel möglich.

9.41 Uhr: Im Januar mussten Pendler im Münchner Süden so einiges aushalten: Wegen heftigen Schneefälle ging teilweise nichts mehr bei der Bayerischen Oberlandbahn (BOB). Jetzt ist klar:Nach Schnee-Chaos: BOB entschädigt die Pendler - Summe aber noch unklar seit Jahresanfang freuen, das berichtet Merkur.de*.

Wetter in Bayern: Schnee-Walze rollt auf Bayern zu - und das ist noch nicht alles

Update vom 9. Februar:  Von wegen Frühling! Nach den milden Temperaturen am Wochenende rollt schon wieder eine Schneewalze auf uns zu. Wie der DWD berichtet, geht in der Nacht auf Montag das schöne Wetter über in Schauer. Die Schneefallgrenze sinkt auf rund 400 Meter, die Temperaturen fallen auf null bis fünf Grad. Im Laufe des Montags soll es an den Alpen dann zu länger anhaltenden Niederschlägen kommen - hier natürlich in Form von Schnee. Vereinzelt kann es sogar gewittern. 

Auch in der Nacht auf Dienstag müssen sich die Bayern in Alpennähe auf Schnee einstellen. Laut bergfex.de sollte sich München auf bis zu fünf Zentimeter Neuschnee einstellen - südlich von München wird die Schneemenge dann aber schon deutlich höher. In den Landkreisen Garmisch-Partenkirchen, Bad Tölz-Wolfratshausen und Miesbach könnten bis zu 30 Zentimeter Neuschnee fallen.

Wetter in Bayern: Heute Nacht wieder Glatteis-Gefahr - Regen und Sturm kommen!

Das waren die News vom 8. Februar, 13.24 Uhr: Die kommende Nacht wird nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) wieder sehr glatt. Vor allem in der Oberpfalz, Mittelfranken und in Unterfranken herrsche Glatteisgefahr, sagte ein Sprecher. Das Wochenende wird dann aber mild mit vereinzelten Regenschauern in Nordbayern und Sonne im Süden des Freistaats. Dazu wird es windig. Vor allem in Schwaben und in Nordbayern können Böen der Stärke sieben bis acht auftreten, wie der Wetterexperte sagte.

Achtung in den Bergen: Der Wind und die milden Temperaturen begünstigen laut einem Sprecher des Lawinenwarndienstes Gleitschneelawinen. Trotz dieser Kombination sei die Lawinengefahr jedoch „mäßig“. Er gehe nicht davon aus, dass sich diese am Wochenende erhöhe.

Das war‘s mit dem Winter in Bayern - Jetzt kommen Sturm und Regen!

Update vom 8. Februar, 11.15 Uhr: Wetterexperte Dominik Jung vom Portal wetter.net sagt voraus: Das war‘s mit dem Winter! Jedenfalls für den größten Teil von Deutschland. Am Alpenrand in Bayern fällt noch zeitweise Schnee. Aber dann steigen die Temperaturen ordentlich! 

Aber Vorsicht! In Bayern ist weiter Glatteisgefahr, da der Boden gefroren ist.

In einer Pressemeldung vom Freitag teilt Meteorologe Jung mit: „Der Februar liegt nach den ersten Tagen im Durchschnitt, aber nun kommen ja erstmal einige milde Tage und das wird dem Monat ebenfalls ein Pluszeichen vor die monatliche Abweichung vom langjährigen Klimamittel bringen. Am Wochenende werden verbreitet 10 Grad und mehr erwartet, im Südwesten sind am Oberrhein sogar bis zu 15 Grad drin. Und auch nächste Woche ist der Flachlandwinter weitegehend chancenlos. Das dürfte es auch mit dem Winter in Lagen unterhalb von 200 bis 300 m weitgehend gewesen sein.

Aber: Bevor wir uns über wärmere Temperaturen freuen können, müssen wir erst einmal Sturm und Regen aushalten. Meteorologe Jung warnt: „Jetzt müssen wir erstmal durch ein echtes Schmuddelwochenende durch. Es gibt immer wieder Regen und viel Wind. Uns überqueren gleich zwei Sturmtiefs. Das eine trifft in der Nacht zu Samstag und am Samstagmorgen den Nordwesten, das nächste trifft dann vor allen Dingen auf die Mitte. Das ganz große Sturmdrama bleibt aber wohl aus. Es gibt Spitzenböen bis 80 oder 90 km/h im Flachland. In den höheren Lagen sind auch mal 100 bis 110 km/h drin. Da sollte man von Ausflügen in die Wälder Abstand nehmen.

Anfang kommender Woche kann es noch mal schneien. Aber dann klettert laut Dominik Jung von wetter.net das Thermometer kontinuierlich: „Nach einer Abkühlung zum Montag und Dienstag, wird es danach schon wieder milder.“

Der Meteorologe meint: Ein Winter-Comeback wird es auch in Bayern nicht mehr geben: „Echtes Winterwetter bis ins Flachland ist dabei nicht in Sicht. Wobei mit Flachland immer Höhenlagen unter 300 m gemeint sind. Und dort leben nun mal in Deutschland die meisten Menschen.“

Wetter in Bayern: Straßen- und Schienenverkehr betroffen: Warnung vor Glatteis

Update vom 8. Februar, 9.25 Uhr:

 Trotz Glatteis ist es am Freitag auf den Straßen in Bayern weitestgehend ruhig geblieben. Am schwersten war die Oberpfalz vom Glatteis betroffen: Im Stadt- und Landkreis Regensburg kam es laut der Polizei zu etwa 30 leichten wetterbedingten Verkehrsunfällen.

Im Landkreis Amberg blieben die Schulen wegen der Glätte am Freitag vorsorglich geschlossen. Rund 40 Mal musste die Feuerwehr in der Nacht zum Freitag ausrücken: Unter der Last der Eispanzer knickten Bäume um und versperrten so die Straßen. In Parkstein im Landkreis Neustadt an der Waldnaab kam es aufgrund des Eises zu einem Wasserrohrbruch, der jedoch schnell behoben wurde.

Gefrierender Regen: Wetterdienst warnt - in dieser Region sollte das Auto stehen bleiben

Update vom 7. Februar, 22.25 Uhr: Auch die Nacht über gibt es für München und Oberbayern keine Entwarnung von den Meteorologen: Es gilt weiterhin eine Wetterwarnung.

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) vom späten Donnerstagabend droht in der Landeshauptstadt und ihrem Umland noch bis Freitagvormittag 10 Uhr Glätte durch überfrierende Nässe. Bis circa 8 Uhr gibt es zudem Frost. Am Alpenrand, unter anderem in großen Teilen der Landkreise Miesbach, Bad Tölz und Garmisch-Partenkirchen, kann sich zudem bis etwa 1.00 Uhr Glatteis bilden.

Noch dicker kommt es in Niederbayern: Dort ist verbreitet mit Glatteis durch gefrierendem Regen oder Sprühregen zu rechnen. Hier hat der DWD auch eine amtliche Unwetterwarnung herausgegeben - Die Bürger sind aufgerufen, Autofahrten zu vermeiden und im Haus zu bleiben.

Wetterdienst verschärft aktuell amtliche Unwetterwarnung für Bayern

Update vom 7. Februar, 16.39 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat seine amtliche Unwetterwarnung für Bayern deutlich ausgeweitet. Franken, die Oberpfalz, teile Niederbayerns und das nördliche Oberbayern bis München sind betroffen.

Die Unwetterwarnung für Bayern wurde vom Deutschen Wetterdienst nochmal verschärft.

Aktuell hat es zu regnen begonnen. Der Regen fällt vielerorts auf tief gefrorenen Boden. Überfrierende Nässe kann sich daher derzeit leicht bilden. Außerdem natürlich Glatteis.

Update vom 7. Februar, 11.53 Uhr: Amtliche Warnung vor Glatteis: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor Glatteis in Unterfranken und Ostbayern. Ab Donnerstagvormittag komme es im Nordwesten des Freistaats und in den Nachtstunden auch im Südosten teilweise zu gefrierendem Regen, hieß es von den Meteorologen. 

Glätte und überfrierende Nässe - Unwetterwarung für Bayern

Für die Nacht auf Freitag erwarten sie verbreitet Glätte durch überfrierende Nässe. Außerdem kann es an den Alpen und im Bayerischen Wald wenige Zentimeter Neuschnee geben. Am Untermain und im Voralpenland wird es mit bis zu zehn Grad wärmer.

Update vom 7. Februar, 9.10 Uhr: Heute heißt es vorsichtig unterwegs sein. Auf Straßen in Bayern kann es glatt werden. Davor warnt wetter.com. Wind bringt milde Luft, aber auch Regen. Dieser zieht in die frostige Luft weiter nach Osten. „Hier wird es dann kritisch“, so wetter.com. In der Nacht herrschten vielerorts zweistellige Minusgrade, gerade dort, wo noch Schnee liegt. Dort bleibt es auch in den Tag hinein frostig - gefährlicher Glatteisregen ist dann also möglich. Die Temperaturen in Bayern - vor allem Oberfranken, Oberpfalz sowie in Teilen Niederbayerns, bleiben teilweise im Frostbereich, die Glättegefahr bleibt damit bestehen.  

Wetter in Bayern: Erst Bibber-Frost, dann frühlingshaft - Temperatursprung

Update vom 6. Februar, 13.24 Uhr: Kommt schon bald der Frühling nach Bayern? Gerade scheint der Frühling noch weit entfernt zu sein. Immerhin liegen die Temperaturen derzeit vielerorts in Bayern auch tagsüber unter dem Gefrierpunkt. Doch am Wochenende sollen die Temperaturen ansteigen - und der Frühling gibt ein Mini-Gastspiel. Wie wetter.com beispielsweise für München voraussagt, kann es am Sonntag bis zu 12 Grad warm werden. Und schon gegen Ende der Woche steigen die Temperaturen immer weiter an: am Freitag auf sechs Grad, am Samstag sollen dann schon neun Grad möglich sein.

Video: Tag der großen Unterschiede

Wetter in Bayern: News vom Dienstag

15.55 Uhr: Nach dem erneuten Wintereinbruch in Bayern kündigt sich für das Wochenende Tauwetter an. Mit 10 bis 12 Grad in Unterfranken und im Alpenvorland rechnet ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD). In Ostbayern soll die Temperatur im einstelligen Bereich bleiben. Im Süden des Freistaates wird sich am Wochenende wohl auch die Sonne zeigen, im Norden soll es leicht regnen. Gute Nachricht für Wintersportler: In höheren Lagen werde der Schnee liegenbleiben. „Die Schneedecke ist dort noch so dick, dass sie erhalten bleibt“, sagte der Meteorologe.

Am Mittwoch bleibt es dem Experten zufolge zunächst frostig. Am Donnerstag sei bei leichten Plusgraden mit Regen - örtlich gefrierendem Regen - zu rechnen. Nachts herrsche bis Ende der Woche Glatteisgefahr. Die milderen Temperaturen am Wochenende sind jedoch nur ein kurzes Zwischenhoch. Zu Beginn der neuen Woche soll es wieder kühler werden.

14.26 Uhr: In den kommenden Tagen muss im Freistaat noch kräftig gebibbert werden. Für einige Alpentäler prognostiziert der Deutsche Wetterdienst (DWD) strengen Frost und Tiefstwerte von bis zu -15 Grad. Spätestens ab Freitag wird es dann aber wärmer in Bayern, zum Wochenende kommen dann gar Frühlingsgefühle auf. Am Sonntag soll die Temperaturen in der Landeshauptstadt München auf zwölf Grad steigen - diverse Sonnenstunden inklusive.

Die News zum Wetter in Bayern vom Montag

22.32 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst warnt vor strengem Frost in Teilen Bayerns. Vor allem im Voralpenland und im Osten könnten die Temperaturen bis auf - 15 Grad Celsius über Nacht absinken. Die amtliche Warnung gilt bis Dienstag 10.00 Uhr. 

In München und um die Landeshauptstadt herum muss mit Glätte gerechnet werden.

17.25 Uhr: Die Schneemassen auf Münchens Bäumen können Äste abbrechen oder gleich ganze Bäume umstürzen. Nicht nur Autos und Häuserdächer sind akut bedroht - auch Spaziergänger müssen sich dieser Tage in Acht nehmen. Die Stadt hat deshalb vorsorglich und bis auf Weiteres die Friedhöfe dicht gemacht. Beerdigungen finden trotzdem statt. Auch wird ausdrücklich vor Spaziergängen in Parks mit größerem Baumbestand gewarnt.

Kiefer knallt auf Wagen in München: Handwerker entgeht knapp einem Unglück

16.34 Uhr: Der Schreck war groß, das Glück noch größer: Gestern Morgen stürzte eine 15 Meter hohe Kiefer - gut eine halbe Tonne schwer - auf Zygmunt Smykallas (40) Auto. „Ich wollte gerade einparken“, sagt der 40-Jährige Handwerker. Dann begrub der wuchtige Baum den weißen Kastenwagen unter sich. Smykalla ist selbständiger Handwerker, er baut und wartet Sonnenschutz und Jalousien. Er wohnt in Haar. Ein Kundenauftrag führte ihn nach Ramersdorf, in die Sankt-Cajetan-Straße.

„Es war meine erste Fahrt an diesem Tag“, sagt er. Doch kurz bevor er den Kunden zu Gesicht bekam, war sein Tag gelaufen. „Dann habe ich die weiteren Termine heute abgesagt. Die Polizei sagte, ich dürfe mit dem Auto nur noch nach Hause fahren“, sagte er. Trotzdem kann Smykalla sein Glück noch nicht ganz fassen. Und immer diese Frage: Was wäre wenn? „Hätte ich mit einem Pkw druntergestanden, wäre ich jetzt wahrscheinlich tot“, sagt er. Das Glück war dann aber doch mit ihm: Der Baumstamm verfehlte die Windschutzscheibe des Wagens um ein paar Zentimeter, der obere Teil des Kotflügels hingegen ist ziemlich zerbeult.

Seltsam findet das Smykalla schon. Das Auto hinter ihm hat gar nichts abbekommen. „Der war gerade dabei, seinen Wagen abzufegen“, sagt er. „Er hat gar nicht gehört, dass der Baum kippt und hat sich natürlich auch total erschreckt.“ Der Baum ist nämlich nicht mit lautem Krach gebrochen, sondern mitsamt der Wurzel umgestürzt. Mit einem Schrecken ist Smykalla zwar davongekommen - sein Wagen hat allerdings einen handfesten Blechschaden abbekommen. Doch: „Wer bezahlt jetzt den Schaden?“, fragt er. Das wird wohl noch ein langes Zerren mit den Versicherungen. Ein erster Anruf bei der Versicherung brachte unerfreuliche Nachrichten: „Sie sagten, es sei höhere Gewalt.“ Entschädigungen seien da schwer zu bekommen. Schon Sonntagabend stürzte in der Lilienstraße (Au) ein Baum um und beschädigte vier parkende Autos.

Video: Zweigeteiltes Wetter in Deutschland

Nach Schneefällen in Bayern: Bald spielen die Temperaturen ganz verrückt

14.30 Uhr:  Für einen Wintereinbruch in Bayern haben teils massive Schneefälle am Sonntag gesorgt. Teilweise fielen bis zu 20 Zentimeter Schnee. Doch in den kommenden Tagen lässt der Frühling grüßen. Von Tag zu Tag soll es nun milder werden, das berichtet wetter.net. „Der Winter hat fertig“, sagt Wetterexperte Dominik Jung von wetter.net. „Das könnte man angesichts der Wetteraussichten der kommenden 7 bis 10 Tage denken. Da ist bei den Temperaturen nichts mehr winterliches in Sicht.“

Allerdings sind Kälte und ein weiterer Wintereinbruch bis in den März hinein möglich, so der Experte. Dauerfrost und neuer Schneefall seien allerdings in den Wettermodellen dieser Woche nicht mehr in Sicht. Eine Abkühlung sei deswegen auch in der nächsten Woche mehr als fraglich. 

Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) können die Temperaturen in Bayern in den kommenden 14 Tagen auf mehr als zehn Grad steigen. So könnten schon in der kommenden Woche 12 Grad drin sein. Im Vergleich zu den Temperaturen der vergangenen Tage, die meistens unter dem Nullpunkt lagen, eine Steigerung von stellenweise bis zu 15 Grad.

Wetter in Bayern: Stall stürzt ein - Flüge fallen aus - hohe Lawinengefahr

12.41 Uhr: Nach dem Einsturz eines Stalls in Niederbayern hat die Polizei alle 54 Tiere gerettet. „Nach dem jetzigen Stand gibt es keine verletzten Tiere“, sagte ein Sprecher am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Wenn man den zerstörten Stall ansehe, grenze das beinahe an ein Wunder, sagte er. Die Kühe und Kälber seien zunächst in einem Nebengebäude untergebracht worden. Dort würden die Tiere von Tierärzten versorgt. Im Laufe des Tages sollten die 44 Kühe und 10 Kälber auf umliegende Höfe verteilt werden.

Nach starken Schneefällen ist in Niederbayern ein Stall eingestürzt.

Die Polizei schätzte die Höhe des Neuschnees auf etwa 20 bis 30 Zentimeter. Das sei zwar an sich nicht so dramatisch, „aber am Sonntag war der Schnee sehr nass und deshalb auch sehr schwer“. Zur Klärung der genauen Ursache werde ein Gutachter hinzugerufen.

11.52 Uhr: Wie die Feuerwehr München mitteilt, mussten die Einsatzkräfte bis Montagmorgen rund 120 mal ausrücken. Der schwere Schnee hatte Äste zum Abbrechen gebracht. Zudem stürzten Bäume um, die geparkte Autos beschädigten.

Die Feuerwehr kümmerte sich in München um umgestürzte Bäume.

In der Lilienstraße hielt am Sonntag gegen 23 Uhr ein Baum den Schneemassen nicht mehr Stand. Er fiel um und beschädigte vier Autos. Eine gerissene Stromleitung in der Gyßlingstraße sowie ein auf die Sankt-Cajtean-Straße gestürzter Baum beschäftigen die Rettungskräfte aktuell. 

11.49 Uhr: Wegen des starken Schneefalls und eines Streiks am Flughafen Hamburg sind in München 140 Flüge ausgefallen. Man habe noch mit den Auswirkungen des Vortags zu kämpfen, sagte ein Sprecher des Franz-Josef-Strauß-Flughafens am Montag. Am Sonntag waren bereits 350 Flüge annulliert worden. Von den 140 erneut ausgefallenen Flügen wurden 18 wegen eines Streiks des Bodenpersonals im Hamburg gestrichen.

Wetter in Bayern: Unfälle auf glatten Straßen

11.12 Uhr: Auf der A8 bei Holzkirchen ist am Montag ein Sattelzug mit einem Schneepflug zusammen gestoßen, wie Merkur.de* berichtet. Im Landkreis Dachau ereignete sich ein tödlicher Autounfall an einem beschrankten Bahnübergang.

10.22 Uhr: Bei verschneiten und glatten Straßen hat es in Süd- und Ostbayern mehrere Unfälle gegeben. Die Polizei verzeichnete in Niederbayern knapp 30 Unfälle in der Nacht zum Montag. „Es waren überwiegend Blechschäden“, sagte ein Sprecher. Auch in der Oberpfalz gab es laut Polizei mehrere Unfälle mit teils hohen Sachschäden. 

Im Landkreis Cham kam am frühen Morgen ein Mann mit seinem Auto von der glatten Straße ab, es rutschte auf ein Bahngleis. Bei dem Unfall wurde der Fahrer in seinem Auto eingeklemmt. Ein Rettungshubschrauber brachte den Schwerverletzten nach der Bergung in ein Krankenhaus. In den Landkreisen Cham und Regensburg meldete die Polizei zahlreiche umgestürzte Bäume. Auch auf der Autobahn 95 musste die Feuerwehr am Morgen einen umgestürzten Baum beseitigen.

Nach heftigen Schneefällen: Stall stürzt ein - Tiere müssen befreit werden

7.52 Uhr: In Niederbayern ist ein Stall, in dem viele Kühe und Kälber standen, eingestürzt. Er brach in der Nacht zu Montag in Pilsting (Landkreis Dingolfing-Landau) vermutlich unter der Schneelast zusammen, wie die Polizei mitteilte. 

Dort waren zum Zeitpunkt des Einsturzes den Angaben zufolge 44 Kühe und 10 Kälber untergebracht. Zahlreiche Feuerwehrtrupps konnten bis zum Morgen einige der Tiere aus dem Stall befreien. Die Arbeiten dauerten an. Neben der Feuerwehr waren laut Polizeiangaben auch das Technische Hilfswerk und das Veterinäramt vor Ort.

7.45 Uhr: Die Lawinengefahr ist am Montag in den mittleren Regionen der bayerischen Alpen als groß, in den Allgäuer und Berchtesgadener Alpen als erheblich einzustufen. Das teilt der Lawinenwarndienst Bayern mit. Diese Einschätzung gilt nach jetzigem Stand auch für Dienstag. Hauptproblem sei der viele Neuschnee. 

Video: Schneeschippen auf dem Dach am Tegernsee

7.24 Uhr: In mehreren Schulen in Bayern fällt am Montag der Unterricht aus. In der Übersicht können Sie nachlesen, welche Schulen vom Unterrichtsausfall betroffen sind.

Schneefälle und Eis: Verspätungen und Ausfälle bei S-Bahn München

6.43 Uhr: Der Schnee beeinträchtigt nicht nur den Zugverkehr in Bayern. Auch bei der S-Bahn München gibt es Probleme. So sind einige Streckenabschnitte der Linie S7 derzeit nicht befahrbar, wie Merkur.de* berichtet.

Update vom 04. Februar 2019, 6.10 Uhr: In der Oberpfalz zählten die Behörden am Sonntag 90 wetterbedingte Verkehrsunfälle, bei denen neun Menschen leicht verletzt wurden. Etwa 200 Bäume knickten unter der Schneelast um und mussten von den Bergungskräften weggeschafft werden. In einigen Gemeinden kam es zu Stromausfällen.

Wetter in Bayern: Schneit es weiterhin?

Allerdings ist am Montag vorerst Schluss mit Schnee. Die Aussicht auf nächste Woche dürfte vor allem Wintersportler dennoch freuen. „Nachts rechnen wir mit leichtem Frost, tagsüber scheint ab Montag die Sonne“, sagte der DWD-Sprecher. Bei Temperaturen von minus einem bis plus fünf Grad werde der Himmel - von Frühnebel abgesehen - im Freistaat weitgehend wolkenlos sein. Das soll den Experten zufolge bis mindestens Ende der Woche so bleiben.

Schneechaos in Bayern: Unterricht fällt am Montag vielerorts aus - Lawine erfasst Ehepaar

Update 22.36 Uhr: Wegen der Wetter-Verhältnisse fällt am Montag in Bayern an etlichen Schulen der Unterricht aus. Dazu gehören Schulen in den Landkreisen Kelheim, Dingolfing-Landau, Neustadt an der Waldnaab, Landshut, Regensburg, Cham sowie die Städte Landshut, Regensburg und Weiden in der Oberpfalz. Dies teilte das bayerische Kultusministerium mit. Zudem fällt der Unterricht auch an der Grund- und Mittelschule in Rohrbach im Landkreis Pfaffenhofen und an den Schulen in Markt Mallersdorf Pfaffenberg im Landkreis Straubing-Bogen aus. Vor allem im Süden Bayerns hatte es am Sonntag fast durchgängig geschneit, so dass zahlreiche Straßen nur mit Mühe frei gehalten werden konnten. Wegen der Schneefälle sei mit Verkehrsbehinderungen und Straßensperrungen zu rechnen.

Wetter in Bayern: An diesen Schulen fällt der Unterricht aus

Update 19.40 Uhr: An den Schulen in der Stadt und im Landkreis Landshut sowie im Landkreis Kelheim fällt am Montag wetterbedingt der Unterricht aus. Dies teilten die Landratsämter in Landshut und Kelheim am Sonntag mit. Es sei etwa im Kreis Kelheim mit Verkehrsbehinderungen und Straßensperrungen aufgrund von Schneebruch zu rechnen, hieß es am Abend. Vor allem im Süden Bayerns hatte es am Sonntag fast durchgängig geschneit, so dass zahlreiche Straßen nur mit Mühe frei gehalten werden konnten.

Lawine erfasst Ehepaar im Allgäu

Update 19.08 Uhr: Am Tegelberg im Allgäu erfasste eine Lawine ein Ehepaar aus Kempten. Die 56-Jährige und ihr 52 Jahre alter Mann wurden leicht verletzt und konnten sich selbst befreien. Sie waren auf einem von Skitourengehern genutzten Weg unterwegs, der von der Lawine auf einer Breite von 30 Metern verschüttet wurde. Weitere Menschen wurden von der Lawine laut Polizei nicht erfasst.

Mit dem Schneefall stieg das Lawinenrisiko. Der Lawinenwarndienst meldete für die gesamten bayerischen Alpen mit der Stufe drei von fünf erhebliche Gefahr. Abseits der Pisten könnten schon einzelne Skifahrer ein Schneebrett auslösen.

Schnee sorgt für Chaos am Münchner Flughafen

Update 18.04 Uhr: Am Flughafen Franz Josef Strauß wirbelte das Wetter am Sonntag den Flugplan durcheinander. Von rund 1000 geplanten Starts und Landungen wurden laut dpa-Informationen 240 Flüge gestrichen. Rund 170 Verbindungen waren mehr als eine halbe Stunde verspätet. Auch am Albrecht-Dürer-Airport Nürnberg fielen wegen des Wetters einzelne Flüge vor allem von und nach München aus. Der Münchner Flughafen bat darum die jeweilige Airline zu kontaktieren, um weitere Informationen zu einzelnen Flügen zu bekommen.

Erneuter Schneefall hat den Verkehr im Süden Bayerns am Sonntag ins Stocken gebracht. „Vor allem an den Alpen gibt es örtlich bis zu 30 Zentimeter davon“, sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Im Bayerischen Wald und in der Oberpfalz verzeichnete der DWD teilweise bis zu 20 Zentimeter Neuschnee.

Update 13.45 Uhr: Die seit den frühen Morgenstunden anhaltenden Schneefälle haben einige Teile Bayerns weiterhin fest im Griff. Bei Hohenbrunn (Landkreis München) verunglückte ein Winterdienst-Fahrzeug.

Bei Hohenbrunn stürzte ein Winterdienstfahrzeug in einen Graben.

Der Lkw mit Anhänger kam nach ersten Informationen von der schneebedeckten Fahrbahn ab und stürzte in einen Graben. Nach ersten, unbestätigten Informationen von der Unfallstelle wurde niemand verletzt.

Am Sonntag hat der Winter dem Süden Bayerns etlichen neuen Schnee gebracht. „Vor allem an den Alpen gibt es örtlich bis zu 30 Zentimeter davon“, sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Im Bayerischen Wald und in der Oberpfalz verzeichnete der DWD teilweise bis zu 20 Zentimeter Neuschnee.

Unfall auf A8 bei Dachau: Autofahrer versuchen, durch Absperrung zu fahren

Update 13.31 Uhr: Auch in der Region rund um München schneit es seit Sonntagmorgen stark. Auf der A8 bei Dachau ereignete sich ein Unfall, bei dem zwei Autos im Graben landeten. Bei der Absicherung der Unfallstelle hatten es die Rettungskräfte der Feuerwehr zudem mit rücksichtslosen Autofahrern zu tun, das berichtet Merkur.de*. Wie Merkur.de* berichtet, musste die Feuerwehr im Landkreis Ebersberg zu zahlreichen Einsätzen ausrücken, das zahlreiche Bäume auf die Straße stürzten.

Wetter in Bayern: Nach Schneefällen steigt Lawinengefahr in bayerischen Alpen

Update 13.11 Uhr: Wegen anhaltenden Schneefalls ist die Lawinengefahr im bayerischen Alpenraum auf Warnstufe drei von fünf gestiegen. Dies bedeute eine erhebliche Gefahr, teilte der Lawinenwarndienst Bayern am Sonntag mit. Bereits ein einzelner Skifahrer kann somit an Steilhängen mittlere Schneebrettlawinen auslösen. Wegen der etwa 30 Zentimeter Neuschnee im Alpenraum sind in felsdurchsetzten Hanglagen vereinzelt auch große Lawinen aus lockerem Schnee sowie Schneebrettlawinen zu erwarten.

Update 11.55 Uhr: Der DWD warnt bis Montagmorgen, 6 Uhr, für weite Teile Bayerns vor Schneefall. Demnach ist vor allem im Osten und Süden Bayerns mit starken Schneefällen zu rechnen. Stellenweise ist zudem eine amtliche Warnung vor Frost aktiv. Diese gilt bis Sonntagabend, 17 Uhr. 

Update 11.42 Uhr: Der Schnee beeinflusst auch Züge. Wegen der starken Schneefällen gibt es derzeit keinen Zugverkehr zwischen Holzkirchen und Lenggries, das berichtet Merkur.de*. Zudem kommt es zwischen Plattling und Landshut zu Beeinträchtigungen. Grund dafür sind witterungsbedingte Störungen an mehreren Weichen.

Schnee sorgt für Chaos am Flughafen und auf Autobahnen

Update 11.09 Uhr: 

Das Winterwetter hat am Sonntag den Betrieb am Flughafen München durcheinander gebracht. Von rund 1000 geplanten Starts und Landungen wurden bis zum Mittag 116 Flüge annulliert. Rund 40 Verbindungen seien wegen des starken Schneefalls mehr als eine halbe Stunde verspätet, sagte ein Sprecher des Airports.

Den Angaben zufolge dauert das Räumen einer Start- oder Landebahn rund 25 Minuten. Während dieser Zeit wird die Bahn vollständig gesperrt. Seit Sonntagmorgen hatte es rund um den Flughafen Franz-Josef-Strauß kräftig geschneit. Auch am Albrecht-Dürer-Airport Nürnberg fielen wegen des Wetters einzelne Flüge vor allem von und nach München aus.

Amtliche Warnung vor Schneefall - Chaos und Behinderungen auf Autobahnen und Straßen

Update 10.06 Uhr: Auf glatten Straßen kamen in der Nacht zum Sonntag mehrere Autofahrer ins Rutschen. Überwiegend blieb es bei Blechschäden. Auf der Bundesstraße 12 im Allgäu überschlug sich ein Auto. Der Fahrer wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Auf der Autobahn 8 ging es am Samstagmorgen für Wintersportler und Ausflügler in Richtung Süden langsam aber ohne große Staus voran. „Jetzt ist geräumt und gesalzen - alle Spuren sind frei“, sagte ein Polizeisprecher am Sonntagvormittag. Zuvor waren am Bernauer Berg Lastwagen hängen geblieben und hatten für Probleme gesorgt.

Update 9.20 Uhr: Blick über die Grenze nach Italien: Auf der Brennerautobahn, die zeitweise komplett gesperrt war, spielten sich dramatische Szenen ab. Auf den Seitenstreifen lag bis zu einem Meter Neuschnee, ein Lkw-Fahrer starb in seinem Fahrzeug.

Amtliche Warnung vor Schneefall - Chaos und Behinderungen auf Autobahnen und Straßen

Update 8.31 Uhr: Seit den frühen Morgenstunden schneit es auch in München. Auf den Autobahnen rund um München macht das den Autofahrern zu schaffen. So lagen in den frühen Morgenstunden unter anderem auf der A96 in Richtung München mehrer Zentimeter Schnee. Autofahrer berichten von teils schwierigen und chaotischen Verhältnissen. 

A8: Schnee hat Autobahn fest im Griff

Auch auf der A8 hat der Schnee die Autobahn fest im Griff. Zwischen München und Irschenberg sind die Fahrbahnen in beide Richtungen voller Schnee. Nur vereinzelte Fahrspuren sind frei befahrbar. Das teilt die Autobahnpolizei Holzkirchen auf Nachfrage mit. Grund dafür sind auch im Süden Münchens stärkere Schneefälle. Der Verkehr fließt langsamer als gewöhnlich, es kommt zu Behinderungen. Zudem hat sich unter anderem zwischen Weyarn und Holzkirchen ein Unfall ereignet. Der Verkehr ist davon laut Auskunft der Polizei allerdings nicht betroffen. Die Autobahnmeisterei ist im Einsatz, um die A8 vom Schnee zu befreien. 

Auf der B20 in Niederbayern warnt der Bayerische Rundfunk zwischen Landau an der Isar und Simbach vor Gefahr durch Schneeglätte. Es wird empfohlen, langsam zu fahren. 

Wegen Lawinengefahr ist die B307 Tatzelwurm - Bayrischzell laut BR zwischen der Abzweigung nach Rosengasse und Bayrischzell gesperrt.

Amtliche Warnung vor Schneefall: An diesen Orten sind bis zu 25 Zentimeter Neuschnee möglich

Update vom 3. Februar 2019, 6.31 Uhr: Der Schnee kommt wieder! Bis zum Montagmorgen soll es laut Deutschem Wetterdienst (DWD) in Bayern vielerorts kräftig schneien. An den Alpen, vom südlichen Vorland bis ins südliche Niederbayern sowie im nördlichen Bayerwald, sind 15 bis 25 Zentimeter Schnee möglich - teilweise sogar bis zu 30 Zentimeter. „Ein größerer Teil akkumuliert sich innerhalb von 12 bis 18 Stunden“, so der DWD. Auch vom nördlichen Alpenvorland bis zum Oberpfälzer Wald gibt es Neuschnee. Möglich sind 5 bis 15 Zentimeter. Im restlichen Bayern gebietsweise 1 bis 5 Zentimeter.

Verbreitet kann es zu Schneeglätte kommen. Im Bergland herrscht laut Vorhersage zudem leichter Dauerfrost. Auch in der Nacht zum Montag kann es leichten bis mäßigen Frost geben. Zudem kann es gebietsweise Glätte durch überfrierende Nässe geben.

Glätte und kräftiger Schneefall: Winterliche Straßenverhältnisse am Wochenende

Update vom 2. Februar 2019, 10.45 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst rechnet mit viel Neuschnee. Schneien soll es ab der Nacht zum Sonntag bis zum Montagmorgen. An den Alpen, im südlichen Alpenvorland und im Bayerischen Wald werden 15 bis 25 cm Neuschnee erwartet, vereinzelt sogar um 30 cm. Lokal können die Schneefälle unwetterartig ausfallen, da sie sich in einem Zeitfenster von 12 bis 18 Stunden konzentrieren. 

Im nördlichen Alpenvorland, im Bereich der Alb und bis zum Oberpfälzer Wald rechnen die Wetterexperten mit 5 bis 15 cm Neuschnee. Im restlichen Bayern werden gebietsweise 1 bis 5 cm erwartet. Achtung: Durch Schnee sowie gefrierende Nässe kann es im ganzen Freistaat glatt werden. 

Für Teile Oberbayerns (Regionen Rosenheim, Ingolstadt, Chiemgau und Berchtesgadener Land) sowie weite Teile der Oberpfalz gilt am Samstag noch 12 Uhr eine amtliche Warnung vor Glatteis. 

Die Höchsttemperaturen am Samstag liegen bei 6 Grad in Schwaben. Der Sonntag wird vor allem im Bergland frostig. Die höchsten Temperaturen soll es am Untermain geben - mit 4 Grad. Am Montag werden bayernweit Frühwerte von -2 bis -7 Grad erwartet. 

Wetter-Vorhersage: Glätte-Gefahr am Samstagmorgen in Bayern

Update vom 1. Februar 2019, 12.27 Uhr: Etwas Regen, Glatteisbildung und Schnee - in Bayern könnte das Wetter zum Wochenende abwechslungsreich werden, an den Alpen kommt zudem Föhn hinzu. 

Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilt, lenkt ein kräftiges Tief mit Zentrum über Biskaya (eine Bucht des Atlantischen Ozeans, die sich entlang der Nordküste Spaniens sowie der Westküste Frankreichs erstreckt) von Südwesten her milde Luft nach Bayern. Vor allem in höheren Schichten ist das der Fall. An den Alpen herrscht zudem Föhn. 

Video: Am Wochenende neue Schneewalze im Anmarsch

Straßen können in Bayern glatt werden - Schneefall an den Alpen

In der Nacht zum Samstag gibt es lokale Glatteisgefahr, im Spessart und in der Rhön zudem Glätte durch etwas Schnee, so der DWD. Auf höheren Alpengipfeln kann es mit Sturmböen um 80 km/h stürmisch werden - an exponierten Stellen sind sogar einzelne Orkanböen um die 120 km/h möglich. Auch in Föhntälern kann es mit Böen um 70 km/h ebenfalls windig werden. 

Zudem kann es in der Nacht zum Samstag leichten Frost geben. Zu Frost und Wind kommt außerdem Schneefall hinzu. Vor allem im Bergland kann es laut DWD leicht schneien. In der Nacht zum Sonntag warnt der Wetterdienst an den Alpen dann allerdings vor „wahrscheinlich markanten Neuschneemengen von mehr als 10 Zentimeter“, in Staulagen auch über 15 Zentimeter - und das innerhalb 12 Stunden. 

Wetter in Bayern: DWD mit seltener Warnung - Bayern war im Januar das kälteste Bundesland 

Update vom 30. Januar 2019, 14.46 Uhr: Über Deutschland zieht ein kleinräumiges Tief hinweg zur Nordsee, das von Südwesten her feuchtkalte Luft nach Bayern bringt. Oberhalb von 500 bis 600 Metern kann es laut Deutschem Wetterdienst (DWD) tagsüber leichten Dauerfrost geben. In der Nacht zum Donnerstag kann es verbreitet leichten bis mäßigen Frost geben, in den Alpentälern sogar teils strengen Frost - eine Warnung, die man beim DWD selten liest.

Bis in die Nacht zum Donnerstag kann es zudem in Teilen Frankens sowie in den Alpen lokal glatt durch leichten Schneefall werden. 

Wetter in Bayern: Der Januar war in Bayern besonders kalt

In Bayern ist es im Januar so kalt gewesen wie in keinem anderen Bundesland. Die Temperatur lag im Freistaat seit Monatsbeginn bei im Schnitt minus 0,9 Grad Celsius, wie aus vorläufigen Zahlen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) vom Mittwoch hervorging. Trotz des vielen Schnees in Süd- und Ostbayern zählte die Offenbacher Behörde in Nordrhein-Westfalen noch mehr Niederschläge.

Wetter in Bayern am Dienstag, 29. Januar: Viele Unfälle wegen Glätte

Überfrierende Nässe und Schneefälle führten laut Polizei zu zahlreichen Unfällen. Allein aus Oberfranken meldet die Polizei 24 glättebedingte Crashs. Drei Menschen wurden leicht verletzt. Unter anderem kam ein Lkw ins Schleudern, rammte einen Pkw und schubste diesen von der Straße.

Auch im nördlichen Oberbayern kam es zu mehreren Unfällen. Interessanterweise handelt es sich bei den betroffenen Regionen genau um die Ecken, die von dem beispiellosen Schneechaos‘ Anfang Januar verschont geblieben sind.

Auch in Nordrhein-Westfalen kam es zu Glätte-Unfällen. In Gütersloh verunglückte ein 23-jähriger Autofahrer schwer, wie owl24.de* berichtet.

Auch die kommenden Nächte kann es laut Deutschem Wetterdienst immer wieder kleinere Schneeschauer über ganz Bayern geben. Bei tagsüber Plusgraden und nachts durchgehend Frost kann es immer wieder zu gefährlich glatten Straßen durch überfrierende Nässe kommen.

Zum Wochenende sieht der Deutsche Wetterdienst ein bekanntes Wetterphänomen auf den Alpenraum zukommen. Föhnwinde könnten für plus 10 Grad am Alpenrand am Freitag sorgen. Zusätzlich gibt‘s laut Langzeitprognose viel Niederschlag, was für ein interessantes Wetter in Südbayern sorgen sollte.

Video: Wettervorhersage - Heute wird es problematisch! 

kmm

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