Wetter-Wahnsinn im Freistaat

Katastrophenfall und Schneechaos: Jetzt rollt neue Wetter-Gefahr auf den Süden zu

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Die aktuelle Warnkarte (Stand: Dienstag, 10 Uhr) des Deutschen Wetterdienstes.

Das Wetter in Bayern hat ein Schneechaos gebracht: Es gibt Todesopfer, Züge fallen aus, viele Schulen bleiben geschlossen - und es soll weiter schneien. Der News-Ticker.


Schneechaos in Südbayern - Lesen Sie hier die Katastrophen-Meldungen von Freitag bis Dienstag

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Wetter in Bayern - die Meldungen vom 8. Januar

12.25 Uhr: Das Schneechaos in Südbayern zieht weitere Kreise. Die ersten Skigebiete müssen aufgrund von zu viel Schnee schließen. Ferner sollen die Schüler im Landkreis Miesbach, wo gestern der Katastrophenfall ausgerufen wurde, im Homeoffice arbeiten. Der Weg zur Schule ist zu gefährlich.

9.53 Uhr: Es ist so weit. Der Deutsche Wetterdienst hat eine neue amtliche Unwetterwarnung für ganz Bayern herausgegeben. Ein Sturm rückt an. Es treten Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis 75 km/h aus westlicher Richtung auf. Bis Mittwochmorgen sind immer noch 70 km/h möglich. In Schauernähe sowie in exponierten Lagen muss mit Sturmböen bis 85 km/h gerechnet werden.

Lesen Sie in unserem aktuellen Ticker zum Wetter in Bayern: Wetter in Bayern: Zu Ostern bricht Temperatur alle Rekorde

Amtliche Warnung vor Sturm in ganz Bayern - neues Unwetter in Südbayern

Dazu gibt es wieder eine Vorabwarnung vor einem Schnee-Unwetter für Südbayern. Es wird bis zum Dienstagabend wieder deutlich kälter, die Schneefallgrenze sinkt, die Niederschlagsmengen steigen. 

Video: Ersticken die Alpen im Dauerschneefall bis Ende Febuar?

Die Folge: Binnen 48 Stunden sollen ab Dienstagabend bis Donnerstagabend bis zu 70 cm Schnee in Südbayern fallen. Dazu kommt eben der Sturm mit Schneeverwehungen.

Gerade im Landkreis Miesbach ist die Angst groß vor umstürzenden Bäumen aufgrund der vergangenen Wetterphänomene. Groß genug für den Katastrophenfall. Wenn die Warnungen des Deutschen Wetterdienstes so eintreten, könnte sich diese Gefahr in Südbayern nochmals verschärfen.

9.02 Uhr: Am Tegernsee kam der neuerliche Schneefall deutlich früher als erwartet. Statt wie vorausgesagt am Dienstagabend begannen bereits in der vergangenen Nacht heftige Schneefälle. In einigen Regionen Bayerns regnet es zudem derzeit und der Schnee vermischt sich mit dem Regen zu einer gefährlich rutschigen Masse.

Lesen Sie auch: Drei Deutsche bei Lawinenabgang in Österreich getötet

8.28 Uhr: Aufgrund der starken Schneefälle ist die Jachenau weiter von der Außenwelt abgeschnitten. Zahlreiche Bäume sind auf die Straßen gefallen. Der Bevölkerung geht es gut - aber die Situation ist nicht für alle einfach, wie merkur.de* berichtet.

8.23 Uhr: Auch in der Grundschule Traubing fällt am Dienstag der Unterricht aus. Grund sind allerdings nicht die gewaltigen Schneemassen.

Video: Alpen erwarten Schneekatastrophe im Januar 

Schneechaos in Bayern: Rewe lockt „Schneepflugfahrer und Gehwegräumer“

7.21 Uhr:Ein Herz für Schneepflugfahrer: In Hausham bietet der lokale Rewe "morgens ab 5.15 Uhr" kostenlosen Kaffee für alle "Schneepflugfahrer und Gehwegräumer".

7.28 Uhr: Kurioses aus Europa: Sogar in Griechenland hat es geschneit. Schneefall hat am Dienstag den Verkehr in zahlreichen Regionen Mittel- und Südgriechenlands lahmgelegt. Sogar auf der Akropolis von Athen lag am frühen Morgen eine hauchdünne Schneedecke.

7.08 Uhr: Der Winter gönnt den Menschen im südlichen Bayern und in Österreich am Dienstag voraussichtlich eine Atempause. Doch die wird nur kurz sein. Spätestens in der Nacht zum Mittwoch werde sich der Schneefall im Süden Bayerns wieder intensivieren, sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes. Der DWD sprach von einer Wetterlage „mit hohem Unwetterpotenzial“. 

So wird das Wetter in Bayern: Schnee-Unwetter droht

Ab Dienstagabend erwartet der Deutsche Wetterdienst in Südbayern und besonders in der Alpenregion ein Schnee-Unwetter. Die Schneefallgrenze soll bis in tiefe Lagen deutlich absinken. Es wird mit andauernden Schneefällen gerechnet, die voraussichtlich bis Donnerstagabend anhalten werden. Dabei werden innerhalb von 48 Stunden Neuschneemengen von 40 bis 70 cm, in Staulagen teils um 90 cm erwartet. Zeitweise besteht die Gefahr von Schneeverwehungen und Schneebruch.

Damit nicht genug: In der Nacht auf Mittwoch bis voraussichtlich zum Mittwochmittag treten Sturmböen bis 75 km/h aus westlicher Richtung auf. 

Das könnte gefährliche Folgen haben: Schon derzeit steht den Behörden in den südlichen Landkreisen Bayerns der Schweiß auf der Stirn, weil der Schnee ungewöhnlich schwer ist und viele Bäume unter der Last zusammenbrechen drohen.

Erhebliche Lawinengefahr in den bayerischen Alpen

Verbreitet herrscht derzeit eine erhebliche Lawinengefahr in den bayerischen Alpen. Das Hauptproblem ist weiterhin das Risiko der Selbstauslösung von Lockerschnee- und Schneebrettlawinen durch die Last des frischen Schnees auf die bisherige Altschneedecke, meldete der Lawinenwarndienst. Vereinzelt sind dadurch auch größere Lawinen möglich. In tieferen Lagen kann die zum Boden hin feuchte Schneedecke aus lückigen Bergwäldern oder an glatten, steilen Wiesenhängen auch am Boden abrutschen. 

Katastrophale Wetter-Meldungen aus dem Alpenvorland

19.03 Uhr: Das Winterwetter hat auf den Straßen im Freisinger Landkreis für Probleme gesorgt. Das THW hat ein arbeitsreiches Wochenende hinter sich: Unfälle wegen Glätte und Schneeregens forderten den Einsatzkräften einiges ab, wie Merkur.de meldet.

19 Uhr: Von Frau Holles Überstunden profitieren die Schüler im Landkreis Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen - für sie verlängern sich die Weihnachtsferien. Das Landratsamt bestätigte in einer Pressemitteilung, dass „wegen des starken Schneefalls und der nicht gegebenen sicheren Erreichbarkeit der Schulen“ bis einschließlich Freitag, 11. Januar, alle staatlichen Schulen im Kreis geschlossen bleiben. Für die Entscheidung verantwortlich seien „der Ausfall der Bayerischen Oberlandbahn, der S-Bahn sowie ein nicht mehr aufrecht zu haltendes Busnetz in Teilbereichen des Landkreises“. Kinder, die trotzdem zur Schule kommen, werden vor Ort betreut. Andere Schulen bieten regulär Unterricht an, wie Merkur.de berichtet.

Das Straßenbauamt hat im nördlichen Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen außerdem mehrere Straßen wegen akuter Schneebruchgefahr komplett gesperrt. Betroffen sind die St 2073 zwischen Dietramszell und Holzkirchen (frei bis Reith), die TÖL 14 zwischen Bairawies und Untermühltal und die TÖL 17 zwischen Degerndorf und Wolfratshausen (Einmündung St 2370).

17.09 Uhr: Die Bundesstraße 2 zwischen Starnberg und Weilheim bleibt an der Kreisgrenze bis Dienstagabend gesperrt.

17 Uhr: Im Landkreis Miesbach im südlichen Oberbayern gilt seit Montag der Katastrophenfall wegen des gefährlich schweren und vielen Schnees (siehe dazu auch Meldungen weiter unten und Detail-Infos im lokalen Ticker). Hier ein paar Eindrücke aus dem Katastrophen-Landkreis:

16 Uhr: Die Bayerische Oberlandbahn (BOB), die die Strecken München-Lenggries/Bad Tölz/Bayrischzell und Tegernsee bedient, war über längere Zeit komplett zum Stillstand gekommen. Nun fahren wieder erste Züge der BOB. Hier ein genauer Notfallfahrplan.

14.55 Uhr: Der Ort Ruhpolding im südlichen Chiemgau in Oberbayern ist derzeit von der Außenwelt abgeschnitten. Eine Hochspannungsleitung riss am Morgen bei Siegsdorf. Die B306 ist seitdem gesperrt. Die B305 zwischen Ruhpolding und Inzell ist derweil wegen Lawinengefahr gesperrt.

13.06 Uhr: Auch im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen fallen sämtliche Schulen bis Freitag aus. Merkur.de* berichtet live aus der Region Bad Tölz.

12.53 Uhr: Das Landratsamt Miesbach ruft den Katastrophenfall aus. Viele Schulen fallen bis Freitag aus. Merkur.de* berichtet in einem eigenen Live-Ticker zum Schneechaos aus der Region Miesbach.

12.04 Uhr: Bei einem schneebedingten Zugunglück bei Traunstein ist ein Baum auf einen Zug gestürzt. In der Bahn befanden sich neun Menschen. Lesen Sie die ganze Geschichte bei merkur.de*

11.05 Uhr: Eine ganze Region Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen ist von der Außenwelt abgeschnitten. Die Straße ist immer noch unter den Schneemassen begraben. Ferner gibt es Stromausfälle. Die Staatsstraße 2072 in die Jachenau ist immer noch gesperrt. Bis wann die Verbindungsstrecke wieder freigegeben werden kann, sei momentan noch nicht klar, sagt Bürgermeister Georg Riesch auf Anfrage. Merkur.de* berichtet im Live-Ticker darüber.

7.16 Uhr: Die Deutsche Bahn hat gerade darüber informiert, auf welchen Bahnstrecken es heute zu Beeinträchtigungen kommt.

Folgende Störungen sind aktuell gemeldet:

Garmisch-Partenkirchen - Reutte/Tirol: Vsl. bis in die Mittagstunden kein Verkehr. Ein Busnotverkehr ist eingerichtet

Garmisch-Partenkirchen – Mittenwald – Seefeld/Tirol: Nach der Lawinenwarnung können vereinzelt Pendelzüge bis Mittenwald angeboten werden. Ab Mittenwald fahren Züge nach wie vor nicht weiter Richtung Seefeld/Innsbruck.

Wolfratshausen - Icking (S 7): Nach der Kollision einer S-Bahn mit einem umgestürzten Baum und weiteren Schäden an Oberleitung und Gleis, mussten die Aufräumarbeiten auf der Strecke im Isartal wegen der Dunkelheit unterbrochen werden. Zwischen Ebenhausen-Schäftlarn und Wolfratshausen ist ein Notverkehr eingerichtet.

Traunstein - Ruhpolding: Baum im Gleis in Eisenärzt. Ein Busnotverkehr ist bestellt.

Traunstein - Waging: Weiterhin Baum im Gleis. Ein Busnotverkehr wird organisiert. Zu Beeinträchtigungen kommt es auch auf Strecken, die nicht von DB Regio betrieben werden. Über die Betriebsaufnahme entscheidet das jeweilige Verkehrsunternehmen in eigener Verantwortung.

Zwiesel - Deggendorf (Waldbahn/Länderbahn)

Holzkirchen - Bayrischzell BayerischeOberlandBahn

Holzkirchen - Schaftlach - Lengries(/Tegernsee) BayerischeOberlandBahn

Bischofswiesen - Berchtesgaden BerchtesgadenerLandBahn

Wetter in Bayern: Schneechaos geht am Montag weiter - Züge fallen aus

6.35 Uhr: In der Nacht auf Montag hat der Schneefall teilweise zwar nachgelassen - dennoch besteht die Warnung des Deutschen Wetterdienstes nach wie vor. Für die Landkreise am Alpenrand gilt weiterhin die amtliche Unwetterwarnung vor starkem Schneefall. Betroffen sind das Berchtesgadener Land, Rosenheim, Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen, Weilheim-Schongau, Oberallgäu und Ostallgäu.

Und auch bei der Bahn gibt es weiterhin Beeinträchtigungen. Laut DB kommt es vor allem im Regionalverkehr in den betroffenen Regionen zu Zugausfällen und Verzögerungen. Auch der Fernverkehr von und nach Österreich ist betroffen.

Bei der Bayerischen Oberlandbahn (BOB) fallen diverse Züge wegen Eis und Schnee aus. Welche genau das sind, darüber hält die BOB ihre Fahrgäste auf Twitter auf dem Laufenden.

Gute Nachrichten gibt es unterdessen aus Garmisch-Partenkirchen: Der Zugverkehr auf der Strecke von und Mittenwald konnte teilweise wieder aufgenommen werden. Dennoch entfallen hier noch folgende Züge:

RE 59454 Abfahrt Mittenwald 06:58 Uhr - Ankunft Garmisch-Partenkirchen 07:20 Uhr

RB 59427 Abfahrt Garmisch-Partenkirchen 07:26 Uhr - Ankunft Mittenwald 07:53 Uhr

Heftige Schneefälle im Oberland - hier fällt am Montag der Unterricht aus:

22.42 Uhr: An folgenden Schulen im Verbreitungsgebiet des Münchner Merkur soll (Stand Sonntagabend, Angaben ohne Gewähr) wegen der starken Schneefälle am Montag der Unterricht ausfallen:

Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen: 

Icking: Grundschule, Reiner-Maria-Rilke-Gymnasium 

Jachenau: Grundschule 

Dietramszell: Private Montessori-Schule, Grund- und Mittelschule Dietramszell 

Bad Tölz: Gabriel-von-Seidl-Gymnasium, Von-Rothmund-Schule, Staatliche Realschule, FOS und BOS, Berufsschule 

Wolfratshausen: Berufsschule

Landkreis Miesbach: 

Hausham: Grund- und Mittelschule, Förderzentrum, Private Montessorischule

Holzkirchen: Gymnasium, Realschule, FOS, Grundschule an der Baumgartenstraße, Quirin-Regler-Grundschule, Mittelschule, Private Ganztagsschule

Otterfing: Grundschule

Valley: Grund- und Mittelschule

Warngau: Grundschule

Wall: Grundschule

Winter-Chaos in Bayern: Wetter bringt wohl Glätte und weiteren Schneefall

22.28 Uhr: Auch der Deutsche Wetterdienst gibt keine Entwarnung. Ganz im Gegenteil: Für den gesamten bayerischen Alpenrand gilt ausdrücklich weiter eine amtliche Unwetterwarnung wegen starkem Schneefall - vorerst bis Montagmittag um 12 Uhr. Verbreitet kann es dort den Meteorologen zufolge auch glatt werden. Betroffen sind unter anderem die Landkreise Miesbach, Bad Tölz, Garmisch-Partenkirchen und Weilheim-Schongau.

Auch für München und das Umland sind Warnungen des DWD in Kraft. So wird für den südlichen Landkreis München ebenfalls bis Montagmittag mit weiteren - allerdings verglichen mit dem Oberland etwas leichteren - Schneefällen gerechnet. Die Landeshauptstadt muss unterdessen wegen leichtem Schneefall mit glatten Straßen rechnen.

21.42 Uhr: Die Wetterlage wird sich vorerst wohl nicht nachhaltig verbessern - eine durchgreifende Wetteränderung ist nach Angaben der Meteorologen nicht in Sicht. Während es nördlich der Donau meist regnerisch-nass bleibt, wird es Richtung Alpen auch in den kommenden Tagen immer wieder Schnee geben, wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet. Das nächste Tief steht in den Startlöchern.

21.00 Uhr: Mittlerweile ist klar: Der 26-jährige Deutsche, der bei einer Lawine im österreichischen Vorarlberg ums Leben kam (siehe 18.44 Uhr), stammt aus dem Landkreis Dachau.

Schnee-Ärger für BOB-Kunden: Keine Züge südlich von Holzkirchen - und kaum Schienenersatzverkehr

20.41 Uhr: Den Pendlern im Oberland südlich von Holzkirchen droht offenbar tatsächlich ein echtes Zug-Chaos am Montagmorgen: Die Züge der Bayerischen Oberlandbahn werden in diesem Bereich wohl tatsächlich stillstehen, wie das Unternehmen am Sonntagabend in einer Mitteilung bestätigte. Zugleich wird es wohl nur sehr eingeschränkt einen Schienenersatzverkehr geben.

„Die BOB organisiert soweit es möglich ist Schienenersatzverkehre mit Bussen, es wird jedoch zu starken Einschränkungen kommen, da nicht ausreichend Busse verfügbar sein werden, um den Zugverkehr im gesamten Oberland mit Bussen abdecken zu können“, heißt es. „Derzeit stehen ab 6.30 Uhr jeweils von Schliersee, Tegernsee und Bad Tölz jeweils ein Bus nach Holzkirchen zur Verfügung.“

Grund für die Ausfälle ist, dass die - von der DB Netz der deutschen Bahn verwalteten - Schienen wetterbedingt nicht befahrbar sind. Wie lange das so bleibt, darüber werde eine genauere Einschätzung „erst im Laufe der Nacht und für den morgigen Tag im Laufe des Vormittags möglich sein“, teilte die BOB weiter mit.

Schnee in Südbayern: Weiterer Todesfall - Skitourengeher von Baum erschlagen

20.21 Uhr: Ein weiterer Todesfall ist zu beklagen: Am Blomberg bei Bad Tölz ist am Sonntagnachmittag ein Skitourengeher von einem Baum erschlagen worden. Mehr erfahren Sie in diesem Artikel bei Merkur.de*.

19.50 Uhr: Glück im Unglück hatte ein Snowboarder aus Unterfranken im österreichischen Zell am See: Der Mann war von der Piste abgekommen - und verbrachte die Nacht in einer selbstgebauten Schneehöhle. Am Sonntag folgte die Rettung.

Wetter in Bayern wird zur Gefahr: Skifahrer am Brauneck von Lawine verschüttet

18.50 Uhr: Am Brauneck bei Lenggries war am Sonntag ebenfalls ein Skifahrer von einer Lawine verschüttet. Der 31-Jährige konnte allerdings nach einer knappen halben Stunde von der Bergwacht befreit werden - obwohl er zwischenzeitlich das Bewusstsein verlor, kam der Mann mit dem Schrecken davon. Die Lawine hatte er offenbar selbst ausgelöst, wie Merkur.de* berichtet.

18.44 Uhr: Eine Lawine hat auch einen deutschen Skifahrer in Vorarlberg das Leben gekostet. Der 26-Jährige war abseits der gesicherten Pisten unterwegs. Seine Begleiterin hatte ihn zunächst noch aus den Schneemassen ausgraben können.

18.28 Uhr: Auch der Landkreis Garmisch-Partenkirchen versank am Wochenende unter den Schneemassen. Hier gab es auch gleich zweimal Lawinensprengungen - auch mit Auswirkungen auf den Straßenverkehr, wie Merkur.de* berichtet.

Wegen dem Wetter: An diesen Schulen fällt am Montag der Unterricht aus

17.01 Uhr: Auch im Landkreis Miesbach fällt der Unterricht an einigen Schulen aus (Merkur.de*). Der Ausfall zählt zunächst nur für einen Tag. Am Montag (7. Januar) bleiben folgende Schulen geschlossen: Alle Schulen in der Marktgemeinde Holzkirchen. Darunter zäht das Gymnasium, die Realschule und FOS, die Grundschule an der Baumgartenstraße, die Quirin-Regler Grundschule, die Mittelschule Holzkirchen und die Private Ganztagesschule Holzkirchen. Ob auch die Landwirtschaftsschule in Holzkirchen ausfällt, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekannt.

Außerdem entfällt der Unterricht an der Grund- und Mittelschule Hausham, des Förderzentrums Hausham, der Privaten Montessorischule Hausham und die Grundschule Otterfing am Montag (7. Januar).

Auch die Grund- und Mittelschule Valley, die Grundschule Warngau und die Grundschule Wall bleiben am Montag (7.Januar) geschlossen. 

Schneechaos in Südbayern: Bäume ächzen unter Schneelast - Autobahn A8 wegen Wetter gesperrt

15.38 Uhr: Weil Bäume unter der Schneelast auf die Fahrbahn ragten, ist die Autobahn 8 bei Siegsdorf (Landkreis Traunstein) am Sonntag gesperrt worden. Auf der Fahrbahn in Richtung München sei weiterhin eine Spur gesperrt, um Bäume zu fällen und die Fahrbahn abzusichern, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Begonnen hatte der Einsatz von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk kurz vor 12 Uhr. Zwischenzeitlich habe sich der Verkehr in Richtung München auf bis zu 15 Kilometern gestaut.

Wintereinbruch in Bayern - hier die A8 am Irschenberg zwischen München und Rosenheim.

Schnee im Oberland: BOB kann am Montagmorgen südlich von Holzkirchen wohl nicht fahren 

15.24 Uhr: Die BOB teilte gerade mit: Morgen früh kann nach Lage der Dinge der Zugverkehr "leider nicht" aufgenommen werden. Nur zwischen München und Holzkirchen ist der Zugverkehr möglich, nicht aber von/bis Lenggries, Tegernsee und Bayrischzell. "Wir versuchen jetzt, einen Bus-Notbetrieb zu organisieren", erklärte eine Sprecherin gegenüber dem "Münchner Merkur". Die Streckensperrungen würden aber sicher "bis in den Vormittag hinein" andauern. Gegen 18 Uhr will die BOB in einer Pressemitteilung Details mitteilen.

15.11 Uhr: Das Schnee-Chaos hat sogar für eine Absage in DEL 2 (Deutschen Eishockey-Liga) gesorgt. „ Der dauerhafte Schneefall machte es den Löwen unmöglich eine sichere Anfahrt zu gewährleisten. Das bestätigten auch lokale Behörden, wie die Polizeidirektion Bad Tölz“, schreibt der Eishockey-Verein auf seiner Facebookseite. Die DEL2 teilte hingegen mit, dass die Ligagesellschaft ein Ermittlungsverfahren wegen des Ausfalls einleiten werde. 

14.43 Uhr: Zwischendurch eine kuriose Meldung: Schneemänner zu bauen ist das große Hobby vieler bei solchen Schneemassen. Doch ein Exemplar hat in Bayern für Aufregung gesorgt, sogar die Polizei ermittelt. Alles dazu können Sie auf merkur.de* nachlesen

14.15 Uhr: Neuschnee von bis zu 70 Zentimetern hat am Sonntag in den bayrischen Alpen massiv den Verkehr behindert. Nachdem die Lawinengefahr zu groß geworden war, mussten auch die Grenzübergänge nach Österreich geschlossen werden. Nicht einmal mehr Fußgänger dürfen das Gebiet passieren. Überraschte Autofahrer aus Italien mussten Schneeketten aufziehen und an der Grenze wieder umdrehen. Winterdienste sind im Dauereinsatz.

Auch den Autofahrern auf der Autobahn machte der Verkehr zu schaffen. So kam ein BMW-Fahrer auf der verschneiten A 95 ins Schleudern und prallte in die Leitplanken. Verletzt wurde niemand, doch musste die Autobahn kurzfristig gesperrt werden. Er trotzdem nach Österreich wollte, musste einen mehreren Stundenlangen Umweg in Kauf nehmen. Im benachbarten Brauneck-Gebirge löste sich eine Lawine und verschüttete eine Person, diese wurde schwerverletzt. Die Lawinengefahr ist derzeit enorm, die Warndieste haben hierzu ihre Warnmeldungen ausgegeben.

Schneechaos in Bayern: BOB stellt den Verkehr ein

14.01 Uhr: Die Bayerische Oberlandbahn (BOB) stellte am Sonntagvormittag ihren Verkehr ein. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, fahren die Züge nur noch zwischen München und Holzkirchen. Weichen, die vom Schnee blockiert werden, sind der Grund, dass im Moment Richtung Bayrischzell, Lenggries und Tegernsee von dort aus nichts mehr geht. 

Die Sprecherin der BOB bestätigte der SZ, dass ebenfalls keine Ersatzbusse fahren. Lediglich ein Bus sollte zwischen Bayrischzell und Holzkirchen im Einsatz sein, jedoch sind die Straßen anscheinend unbefahrbar, sodass dieser Bus nun auch aussetzen müsse. 

13.46 Uhr: Pausenloser Schneefall hat dem Landkreis Miesbach am Wochenende massive Probleme bereitet. Bäume stürzten um, Straßen wurden gesperrt, die Bahnstrecken ab Holzkirchen südwärts sogar komplett

Schneelast knickt Bäume auf Fahrbahn - Autobahn 8 gesperrt

Totalsperre auf der A8 Nähe Siegsdorf.
Totalsperre auf der A8 Nähe Siegsdorf. © fib Foto Eß Winfried
Totalsperre auf der A8 Nähe Siegsdorf.
Totalsperre auf der A8 Nähe Siegsdorf. © fib Foto Eß Winfried
Totalsperre auf der A8 Nähe Siegsdorf.
Totalsperre auf der A8 Nähe Siegsdorf. © fib Foto Eß Winfried
Totalsperre auf der A8 Nähe Siegsdorf.
Totalsperre auf der A8 Nähe Siegsdorf. © fib Foto Eß Winfried
Totalsperre auf der A8 Nähe Siegsdorf.
Totalsperre auf der A8 Nähe Siegsdorf. © fib Foto Eß Winfried
Totalsperre auf der A8 Nähe Siegsdorf.
Totalsperre auf der A8 Nähe Siegsdorf. © fib Foto Eß Winfried
Totalsperre auf der A8 Nähe Siegsdorf.
Totalsperre auf der A8 Nähe Siegsdorf. © fib Foto Eß Winfried
Totalsperre auf der A8 Nähe Siegsdorf.
Totalsperre auf der A8 Nähe Siegsdorf. © fib Foto Eß Winfried
Totalsperre auf der A8 Nähe Siegsdorf.
Totalsperre auf der A8 Nähe Siegsdorf. © fib Foto Eß Winfried
Totalsperre auf der A8 Nähe Siegsdorf.
Totalsperre auf der A8 Nähe Siegsdorf. © fib Foto Eß Winfried
Totalsperre auf der A8 Nähe Siegsdorf.
Totalsperre auf der A8 Nähe Siegsdorf. © fib Foto Eß Winfried
Umgestürzte Bäume sorgen für Straßensperrungen in der Nähe der A8 bei Siegsdorf.
Umgestürzte Bäume sorgen für Straßensperrungen in der Nähe der A8 bei Siegsdorf. © fib Foto Eß Winfried
Umgestürzte Bäume sorgen für Straßensperrungen in der Nähe der A8 bei Siegsdorf.
Umgestürzte Bäume sorgen für Straßensperrungen in der Nähe der A8 bei Siegsdorf. © fib Foto Eß Winfried
Umgestürzte Bäume sorgen für Straßensperrungen in der Nähe der A8 bei Siegsdorf.
Umgestürzte Bäume sorgen für Straßensperrungen in der Nähe der A8 bei Siegsdorf. © fib Foto Eß Winfried
Umgestürzte Bäume sorgen für Straßensperrungen in der Nähe der A8 bei Siegsdorf.
Umgestürzte Bäume sorgen für Straßensperrungen in der Nähe der A8 bei Siegsdorf. © fib Foto Eß Winfried
Umgestürzte Bäume sorgen für Straßensperrungen in der Nähe der A8 bei Siegsdorf.
Umgestürzte Bäume sorgen für Straßensperrungen in der Nähe der A8 bei Siegsdorf. © fib Foto Eß Winfried
Umgestürzte Bäume sorgen für Straßensperrungen in der Nähe der A8 bei Siegsdorf.
Umgestürzte Bäume sorgen für Straßensperrungen in der Nähe der A8 bei Siegsdorf. © fib Foto Eß Winfried
Umgestürzte Bäume sorgen für Straßensperrungen in der Nähe der A8 bei Siegsdorf.
Umgestürzte Bäume sorgen für Straßensperrungen in der Nähe der A8 bei Siegsdorf. © fib Foto Eß Winfried
Umgestürzte Bäume sorgen für Straßensperrungen in der Nähe der A8 bei Siegsdorf.
Umgestürzte Bäume sorgen für Straßensperrungen in der Nähe der A8 bei Siegsdorf. © fib Foto Eß Winfried
Umgestürzte Bäume sorgen für Straßensperrungen in der Nähe der A8 bei Siegsdorf.
Umgestürzte Bäume sorgen für Straßensperrungen in der Nähe der A8 bei Siegsdorf. © fib Foto Eß Winfried

13.41 Uhr: Weil sich die Situation in der Region bis Montag nicht grundsätzlich bessern wird, haben die Leiterin des Ickinger Gymnasiums, Astrid Barbeau, und Bürgermeisterin Margit Menrad beschlossen, den Unterricht für die gut 700 Schüler des Rainer-Maria-Rilke-Gymnasiums ausfallen zu lassen. Wegen der besonderen Umstände droht ein absolutes Chaos, wie merkur.de* berichtet.

Schneechaos in Bayern: Tausende Haushalte ohne Strom

13.30 Uhr: Der Wintereinbruch hat im Landkreis Starnberg hält Feuerwehren und Polizei auf Trab. Im Moment regnet es in Teilen des Landkreises mehr als es schneit. Das macht den Schnee noch schwerer - auch beim Schneeräumen. Schwere Schnee war auch Ursache von Stromausfällen, weil Bäume Leitungen beschädigten. Einige Haushalte mussten mehr als drei Stunden ohne Strom auskommen. Am Vormittag war der „Saft“ in rund 3000 Haushalten ausgefallen, wie merkur.de* berichtet. Auch im Landkreis Ebersberg kam der Winter mit voller Wucht.

11.40 Uhr: Auch im Landkreis Freising sind die Folgen des Wintereinbruchs spürbar. Wegen der glatten Straßenverhältnisse baute eine 22 Jahre alte Kranzbergerin am Freitag auf der Kreisstraße 24 einen Unfall und verletzte sich mittelschwer. Ihr zwei Jahre alter Sohn, der mit im Wagen saß, blieb offenbar unverletzt, wiemerkur.de* berichtet.

Flüge in München nach Schneefall annulliert

10.57 Uhr: Nachdem am Samstag wegen des anhaltenden Schneefalls zahlreiche Flüge am Münchner Airport annulliert wurden, scheint sich die Lage am Sonntagmorgen entspannt zu haben. „Bei uns wurden bislang 15 wetterbedingte Annullierungen angemeldet“, sagte eine Sprecherin. Ob noch weitere hinzukommen, lasse sich noch nicht ausschließen. „Wenn es abends starken Schneefall gibt, könnte das durchaus sein.“ Am Samstag wurden im Laufe des Tages immer mehr Flüge annulliert, insgesamt waren es 130, am Freitag 65.

9.53 Uhr: Der Betrieb auf der niederbayerischen Waldbahn bleibt wegen des Wintereinbruchs auch am Sonntag gesperrt. Nur auf einem kurzen Abschnitt zwischen Plattling und Deggendorf verkehre ein Zug im Pendelverkehr, teilte der Betreiber mit. Inzwischen ist auf allen Strecken ein Busnotverkehr eingerichtet. Nach Angaben des Eisenbahnunternehmens ging dies tags zuvor nicht - wegen der schwierigen Straßenverhältnisse.

Mitarbeiter waren am Vormittag mit Erkundungsfahrten in Zügen mit Schrittgeschwindigkeit unterwegs. Sie wollten durch Bäume und Äste blockierte Strecken nach Möglichkeit räumen. Für die Entfernung größerer Bäume sei allerdings schweres Gerät nötig, das dann angefordert werden müsse, hieß es. Derzeit lasse sich nicht abschätzen, wie lange die Arbeiten dauern.

Wetter in Bayern: Bahn-Chaos im Freistaat

9.32 Uhr: Bahnreisende sollten am Sonntag viel Geduld mit bringen: Der starke Schneefall behindert den Zugverkehr vor allem im Süden und Westen von München. Etliche Verbindungen im Allgäu sowie in Richtung Wolfratshausen, Starnberg, Holzkirchen und Garmisch-Partenkirchen sind bis auf weiteres gesperrt. „Wir sind seit der Nacht mit allen verfügbaren Kräften vor Ort, um die Strecken so schnell wie möglich wieder befahrbar zu machen“, sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn am Sonntagmorgen. Ihm zufolge fahren mancherorts bereits Ersatzbusse.

Wintereinbruch in Bayern.

Probleme gibt es von Kempten in Richtung Immenstadt und Oberstaufen (Landkreis Oberallgäu) - ebenso im Bereich zwischen Lindau, über Hergatz (Landkreis Lindau) und Wangen in Baden-Württemberg. Grund für die Sperrung sind Bäume, die wegen der schweren Schneelast ins Gleis gefallen sind.

Wann die einzelnen Strecken wieder freigegeben werden, konnte die Deutsche Bahn noch nicht sagen. „Wir empfehlen unseren Reisenden, sich vor der Fahrt auf jeden Fall online zu erkundigen“, sagte ein Bahnsprecher. Auch kurzfristige Änderungen sowie Informationen über Ausweichmöglichkeiten mit Bussen seien dort abrufbar.

9.19 Uhr: Der Wintereinbruch hat im Landkreis Starnberg zu vielen kleineren Unfällen geführt. Seit Samstagabend müssen vermehrt Feuerwehren ausrücken - wegen umgestürzter Bäume (merkur.de berichtet).

Schneechaos in München: Busse bleiben liegen

8.56 Uhr: Der Wintereinbruch bringt auch die Busfahrer auf Münchens Straßen an ihre Grenzen. Am Samstag musste die Feuerwehr zu drei Einsätzen ausrücken - Fahrzeuge waren liegen geblieben.

8.35 Uhr: Schneematsch dominiert aktuell das Bild in Münchens Straßen. An einigen Ecken der Landeshauptstadt geht es auch recht rutschig zu - so auch am Hauptbahnhof. Dort müssen viele Reisende heute Geduld mitbringen. Die Bahn warnt vor erheblichen Einschränkungen im Zugverkehr. Chaos herrscht aktuell auch bei der Münchner S-Bahn.

Anzeige am Hauptbahnhof: Zugreisende müssen sich auch am Sonntag auf Einschränkungen einstellen.

Wetter in Bayern: Unfall-Serie im Freistaat

8.20 Uhr: Der andauernde Schneefall hat viele Polizisten im südlichen Bayern in der Nacht zum Sonntag beschäftigt. „Wir hatten seit Samstagabend 140 Einsätze wegen heruntergefallener Äste oder liegengebliebener Autos“, sagte ein Sprecher der Polizei Oberbayern Süd am Sonntagmorgen. Verkehrsunfälle blieben überwiegend ohne Verletzte. Ähnliches meldete die Polizei für den nördlichen Bereich Oberbayerns.

Das Präsidium Schwaben Süd/West zählte am Samstag bis zum frühen Abend 135 Verkehrsunfälle, dabei seien sieben Menschen verletzt worden, einer davon schwer.

Die Polizei in Franken meldete keine relevanten witterungsbedingten Unfälle - ebenso die Polizei in Niederbayern. „Bei uns hat es aufgehört zu schneien, die Straßen sind frei“, so ein Sprecher. „Das schaut alles gut aus!“

6.15 Uhr: Die heftigen Schneefälle im Süden Bayerns gehen weiter. Bis Montag sollen am Rande der Alpen bis zu 40 Zentimeter Neuschnee dazu kommen, wie der Deutsche Wetterdienst am Sonntagmorgen mitteilte. Das könne zu großen Problemen auf der Straße und den Schienen führen. Die Lawinengefahr bleibt in den betroffenen Gebieten hoch. Am Münchner Flughafen sollten die Flüge am Vormittag trotz des winterlichen Wetters wie geplant starten.

Am Samstag noch waren die Räumdienste beschäftigt, die Start- und Landebahnen des Airports von den Schneemassen zu befreien. Neben 130 Annullierungen kam es auch zu Verspätungen. Rund 220 Flüge hoben erst mit einer Verzögerung von einer Stunde oder mehr ab.

Durch das Wetter kam es auch zu tödlichen Unglücken: Im Berchtesgadener Land starb eine Frau bei einem Lawinenunfall. Die 20-Jährige war am Samstag am Teisenberg mit einer Tourengehergruppe unterwegs, als sie verschüttet wurde, wie die Polizei mitteilte. Bei Bad Tölz in Oberbayern starb ein 19-Jähriger nach dem Zusammenstoß zweier Autos auf schneeglatter Straße (merkur.de* berichtet). Vier weitere Menschen wurden nach Polizeiangaben verletzt - zwei davon schwer.

Das waren die Meldungen vom 5. Januar:

Update, 5. Januar, 20.45 Uhr:  Bis zu 30 Zentimeter Neuschnee werden bis Sonntag im Alpenvorland und im Bayerischen Wald erwartet. Bis Montag rechnen die Experten sogar mit bis zu einem Meter Neuschnee. In tieferen Lagen sind 50 Zentimeter möglich.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) gab für den Alpenrand und den Bayerischen Wald eine Unwetterwarnung heraus. In ganz Bayern und Teilen Baden-Württembergs drohen Glätte und Schneeverwehungen.

Update, 5. Januar, 19.47 Uhr: Auch die Deutsche Bahn warnt angesichts der aktuellen Wetterprognose noch einmal vor Verspätungen und anderen Widrigkeiten. Wegen der angekündigten „Unwetter durch kräftige Schneefälle“ seien „Auswirkungen auf den Bahnverkehr auch über die betroffenen Regionen hinaus“ nicht ausgeschlossen, teilte das Unternehmen am Samstagabend mit.

Update, 5. Januar, 19.15 Uhr: Weiterhin gibt es in Sachen Schnee-Chaos keine Entwarnung: Laut Deutschem Wetterdienst werden weiterhin heftige Schneefälle und auch Schneeverwehungen erwartet. Bis Montag könnte es auch in tieferen Lagen bis zu 50 Zentimeter Neuschnee geben, in den Chiemgauer und Berchtesgadener Alpen sogar bis zu einem Meter. In den Bergen herrscht verbreitet große Lawinengefahr.

Der Flughafen München hat unterdessen die Zahl der annullierten Flüge noch einmal nach oben korrigiert. Mittlerweile ist von 130 gestrichenen Flügen die Rede.

Schnee-Chaos auch in Österreich: Skiorte von der Außenwelt abgeschnitten, Autobahn am Sonntag gesperrt

Update, 5. Januar,19.02 Uhr: Auch Österreich ist von heftigen Schneefällen gebeutelt. Einige Gegenden trifft es besonders hart: Wie die Salzburger Nachrichten berichten, wird das Glemmtal - und damit unter anderem die bekannten Ski-Orte Saalbach und Hinterglemm - ab jetzt vorerst von der Außenwelt abgeschnitten sein. Grund ist die Sperrung der Straße L111. Wie lang die Vorsichtsmaßnahme in Kraft bleiben wird, ist noch unklar. Sie gelte nach Angaben des Landes Salzburg zunächst „für unbestimmte Zeit“.

Konsequenzen, wenngleich weniger drastische, könnte die Wetterlage in Österreich auch für viele andere Urlauber haben. Dem Bericht zufolge soll am Sonntag auch die Autobahn A10 wegen Lawinensprengungen zwischen 8.30 und 9.30 Uhr für eine Stunde gesperrt werden. Betroffen ist der Abschnitt zwischen der Einhausung Flachau und der Raststätte Lungau.

Heftige Schneefälle in Bayern: Frau am Teisenberg von Lawine verschüttet

Update, 5. Januar, 18.50 Uhr: Auch in den Alpen sorgt das Winterwetter für dramatische Situationen: Wie die Polizei berichtet, ist am Teisenberg bei Inzell am Samstag eine Frau stundenlang unter eine Lawine begraben gewesen. Nach aufwändiger Suche gelang zwar eine Rettung, aber die 20-Jährige verstrab.

Update, 5. Januar, 18.45 Uhr: Weniger gefährliche Auswirkungen hatten die heftigen Schneefälle am Samstag in der Münchner Innenstadt: Auch dort türmten sich aber ansehnliche Schneeberge, wie ein Foto unseres Leserreporters Djordje Matkovic vom Stachus zeigt.

Schneehaufen und -gestöber am Münchner Karlstor.

Update, 5. Januar, 16.46 Uhr: Nachdem ein Sattelzug in den Graben gerutscht war, musste die Ortsumfahrung in Ebersberg, Abzweigung Grafing, am Samstag zeitweise gesperrt werden. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab. Im Bereich Pöring waren die Straßen teilweise aufgrund von Schneeverwehungen unpassierbar. Mehrere Fahrzeuge, auch ein Tankwagen, blieben stecken. In Weißenfeld sorgte der anhaltende Schneefall ebenfalls zu drastischen Verhältnissen auf den Straßen.

Auch die Lawinensituation in den bayerischen Alpen ist derzeit kritisch. Große Lawinen können sich von selbst lösen.

Update, 5. Januar, 16.15 Uhr: Indirekt könnten die widrige Witterung nun ein erstes Todesopfer gefordert haben. Bei winterlichen Straßenverhältnissen hat sich auf der B472 im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen ein tödlicher Unfall ereignet. Ein junger Mann war mit seinem Auto ins Schleudern geraten und auf die Gegenfahrbahn gerutscht.

Schnee-Probleme am Flughafen München - mittlerweile 120 Flüge annulliert

Update, 5. Januar, 14.31 Uhr: Der anhaltende Schneefall im Süden Bayerns zwingt die Airlines am Münchner Flughafen zu immer mehr Annullierungen. Inzwischen stehe fest, dass am Samstag mindestens 120 Flüge ausfallen, sagte eine Sprecherin. Noch am Vormittag wurde mit 90 Annullierungen gerechnet. Die Sprecherin schloss nicht aus, dass die Zahl noch weiter steigt. Zudem gibt es massive Verspätungen. Mindestens 70 Flüge heben erst mit einer Verzögerung von einer Stunde oder mehr ab. Regulär waren für den Samstag etwa 850 Starts und Landungen vorgesehen. Schnee und Eis brachten den Flugplan jedoch durcheinander.

Update, 5. Januar, 13.51 Uhr: Autofahrer und Urlauber sitzen in weiten Teilen Österreichs fest. In vielen Alpentälern geht nichts mehr, ferner herrscht große Lawinengefahr. Auch in den Bayerischen Alpen ist die Lawinengefahr sehr hoch.

Der Schnee gemischt mit dem Heimreiseverkehr sorgt für viel Staus auf den österreichischen Autobahnen. Und auch auf den Straßen in Bayern sieht es noch nicht nach Entlastung aus.

Autos fahren bei Nesselwang im Schneetreiben auf der schneebedeckten Autobahn A7.

Auch die Wetterprognose verspricht nur eins: Schnee, Schnee und nochmals Schnee bis Montag. Erst am Montag sollen die Niederschläge nachlassen und es wird wieder ein wenig milder.

Update, 5. Januar, 12.23 Uhr: Am Münchner Airport sind wegen des starken Schneefalls am Samstag 90 Flüge ausgefallen - und damit rund zehn Prozent aller Flüge. „Zudem sind etliche Flüge verspätet“, sagte eine Sprecherin. Regulär waren für den Samstag etwa 850 Starts und Landungen vorgesehen. Schnee und Eis brachten den Flugplan durcheinander.

„Wir brauchen rund 25 Minuten um eine Bahn zu räumen, während dieser Zeit ist die Bahn gesperrt“, sagte die Sprecherin weiter. Auch das Enteisen der Maschinen koste Zeit. Zudem reduziert die Flugsicherung bei schlechter Sicht die Zahl der Flüge.

Schneechaos in Südbayern: Flughafen München streicht 90 Flüge

Weil sich die Verspätungen häuften, hätten sich einige Airlines für die Stornierung einzelner Verbindungen entschieden. In der Region rund um den Flughafen waren seit Samstagmorgen etliche Zentimeter Neuschnee gefallen.

Update, 5. Januar, 12 Uhr: Auch der Zugverkehr in Bayern muss aufgrund des Schnee-Chaos‘ zum Teil eingestellt werden. Eine Strecke in Nierderbayern wurde bereits komplett gesperrt. Die Niederbayerische Waldbahn im Bayerischen Wald fährt derzeit nicht mehr. Und auch SEV gibt es dort keinen - wegen schneeglatter Fahrbahnen.

Schneechaos in Südbayern: Eine Bahn muss Betrieb komplett einstellen

„Etliche Bäume sind unter der Schneelast zusammengebrochen und blockieren die Schienen“, teilte ein Sprecher mit. Schneeräumen sei derzeit unmöglich, da das Befahren der Wälder lebensgefährlich sei. Alle Reisenden wurden bis in die nächsten Bahnhöfe gebracht. 

Schienenersatzverkehr auf den Strecken rund um Zwiesel gibt es den Angaben zufolge nicht. Wegen schneeglatter Straßen könnten keine Busse eingesetzt werden. Das Bahnunternehmen riet Reisenden, auf Fahrten zu verzichten. Regulärer Betrieb sei frühestens ab Sonntag wieder möglich.

Update, 5. Januar, 11 Uhr: Die Lage auf den Autobahnen in Südbayern spitzt sich aufgrund der anhaltenden Schneefälle deutlich zu: Auf der A8 südlich von München geht in beide Richtungen nicht mehr viel. Staus und Stop-and-Go-Verkehr wechseln sich vor allem zwischen dem Kreuz München-Süd und dem Irschenberg ab.

Ähnlich zäh wird es bereits auf der Inntalautobahn Richtung München/A8.

Polizei zählt allein in Südbayern bis zum Samstagmorgen 42 Unfälle

Zwischen Freitagabend, 19.45 Uhr, und Samstagmorgen, 10 Uhr, verzeichnet das Polizeipräsidium Oberbayern Süd insgesamt 42 Unfälle. In der Zeit zwischen 19.45 und 05.15 Uhr am Samstagmorgen gab 21 Unfälle mit Sachschäden. Bei weiteren zwei Unfällen wurden Personen verletzt. 

Im Zeitraum von Samstagmorgen, 05.00 Uhr, bis 10.00 Uhr, kam es zu weiteren 19 Unfällen mit Sachschäden. In den meisten Fällen waren die winterlichen Wetter- und Straßenverhältnisse mit ursächlich für die Schadensfälle.

Südbayern versinkt im Schnee

Vor allem in Südbayern gibt es heftige Schneefälle. Foto: Tobias Hase
Vor allem in Südbayern gibt es heftige Schneefälle. Foto: Tobias Hase © Tobias Hase
Ein Geländewagen mit Schneepflug räumt eine verschneite Straße in Berchtesgaden. Foto: Tobias Hase
Ein Geländewagen mit Schneepflug räumt eine verschneite Straße in Berchtesgaden. Foto: Tobias Hase © Tobias Hase
Ein Schneepflug im Einsatz. In Bayern haben starke Schneefälle eingesetzt. Foto: Lino Mirgeler
Ein Schneepflug im Einsatz. In Bayern haben starke Schneefälle eingesetzt. Foto: Lino Mirgeler © Lino Mirgeler
Ein Auto auf einer verschneiten Landstraße bei Hohenlinden in Bayern. Foto: Lino Mirgeler
Ein Auto auf einer verschneiten Landstraße bei Hohenlinden in Bayern. Foto: Lino Mirgeler © Lino Mirgeler
Verschneite Fahrräder auf einer Brücke in München. Foto: Matthias Balk
Verschneite Fahrräder auf einer Brücke in München. Foto: Matthias Balk © Matthias Balk
Autos fahren über die verschneite Autobahn 8 bei Sauerlach. Foto: Matthias Balk
Autos fahren über die verschneite Autobahn 8 bei Sauerlach. Foto: Matthias Balk © Matthias Balk

Update, 5. Januar, 10.37 Uhr: „Wir haben bisher rund 25 Unfälle wegen glatter Straßen“, sagte eine Sprecherin der Polizei Oberbayern Süd am Morgen. In Oberfranken rutschten auf der schneeglatten A9 mehrere Lastwagen in die Leitplanke. Zeitweise ging es auf verschneiten Straßen nur im Schritttempo voran. In Niederbayern meldete die Polizei zunächst acht witterungsbedingte Unfälle, bei denen geringer Schaden entstand.

Die Bahn in Bayern meldete zunächst keine größeren Störungen. Am Morgen ließ sich auf der Südostbayernbahn zwischen Garching und Mühldorf eine Weiche zeitweise nicht mehr bewegen. Drei Züge waren erheblich verspätet. Am Vormittag fuhren die Züge auf der Strecke wieder regulär. „Insgesamt läuft der Verkehr stabil“, sagte ein Sprecher der Bahn.

Update, 5. Januar, 9.01 Uhr: Heftige Schneefälle haben am Samstag am Münchner Flughafen zu Verspätungen geführt. „Einzelne Airlines sind beeinträchtigt“, sagte eine Sprecherin am Morgen. Fluggäste sollten sich im Internet über verspätete Starts und Landungen informieren. 

Einzelne Flüge könnten ausfallen. Bis zum Morgen waren in der Region rund um den Airport bei teils böigem Wind mehr als zehn Zentimeter Neuschnee gefallen.

Update, 5. Januar, 7.00 Uhr: Auch die Warn-App Katwarn hat nun ausgelöst und warnt vor einer Extrem-Wetterlage in Oberbayern. Rund um München kann es zu Schneefall mit Schneeverwehungen kommen und verbreitet wird es glatt.

Katwarn hat eine Unwetterwarnung für den Großraum München herausgegeben.

Update, 5. Januar, 6.25 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst behält seine Unwetterwarnung für Südbayern bei. Auch am Samstag muss mit starkem Schneefall gerechnet werden. Die Behörde rät: „Vermeiden Sie alle Autofahrten! Fahren Sie nur mit Winterausrüstung!“ Zumindest Ersteres wird für viele Heimkehrer vom Winterurlaub zum Ferienende nicht einzuhalten sein. 

Auf A8, A93, A95 und A99 ist daher mit starken Behinderungen am Samstag zu rechnen. Auch die Deutsche Bahn rechnet erneut damit, dass Züge ausfallen. 

Update 4. Januar, 22.25 Uhr: Es schneit und schneit - und in weiten Teilen Bayerns wird es an diesem Wochenende auch kaum aufhören. Das lässt die Unfallgefahr im dichten Ferienrückreiseverkehr ebenso steigen wie das Lawinenrisiko in den Skigebieten. In den Alpen und im Bayerischen Wald soll es zudem stürmisch werden mit Windgeschwindigkeiten zwischen 70 und 100 Stundenkilometern, wie ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Freitag in München sagte. Lediglich in Unter- und Mittelfranken sei eher mit Regen als mit Schnee zu rechnen.

Bis Montag könnte es auch in tieferen Lagen des Freistaates insgesamt 30 bis 50 Zentimeter Neuschnee geben, der jedoch angesichts milder Temperaturen auch immer wieder taue. Für Samstag ging der Meteorologe von Temperaturen zwischen 0 und 7 Grad aus, für Sonntag von -2 bis +4 Grad. Schneehöhepunkt sei am Samstag, da könnten auch in München bis zum Abend bis zu 15 Zentimeter Schnee fallen.

Autofahrer im Freistaat hatten sich am Freitag offenbar bereits auf den Neuschnee eingestellt. Zwar kam es bayernweit zu Unfällen, Chaos auf den Straßen blieb jedoch aus. Eine 41-Jährige erlitt laut Polizei schwere Verletzungen bei einem Unfall nahe Kirchham (Kreis Passau). Ein 30-jähriger Mann war mit seinem Sattelschlepper ins Schleudern und auf die Gegenfahrbahn geraten. Die Frau krachte mit ihrem Auto gegen den querstehenden Auflieger, wurde mit ihrem Wagen von der Straße geschleudert und im Wrack eingeklemmt. Bei Pöttmes im Landkreis Aichach-Friedberg geriet ein 40-Jähriger mit seinem Wagen auf der glatten Fahrbahn ins Schleudern, so dass sich das Auto überschlug. Der Fahrer und ein siebenjähriges Mädchen kamen mit Platzwunden und Prellungen in ein Krankenhaus.

Schnee in Südbayern - auch erhebliche Lawinengefahr

Update 4. Januar, 21.50 Uhr: Auch vor „großer Lawinengefahr“ wird nun gewarnt. Nach Angaben des Lawinenwarndienstes Bayern werden sich am Samstag starke Niederschläge über den gesamten bayerischen Alpenraum ausbreiten - der Neuschnee verbinde sich dann aber nur schlecht mit der bestehen, lockeren Schneedecke. In der Folge sind Abgänge von Lockerschnee- und Schneebrettlawinen möglich. Örtlich können auch hangnahe Verkehrs- und Wanderwege betroffen sein, heißt es.

Weiter warnen die Experten, schon einzelne Skifahrer könnten im Gebirge Triebschnee-Ansammlungen „stören“ und so Schneebretter großen Ausmaßes in Bewegung setzen: „Skitouren und Variantenabfahrten abseits gesicherter Skipisten erfordern derzeit besondere Vorsicht und gutes lawinenkundliches Beurteilungsvermögen. “

Update 4. Januar, 10.42 Uhr: Die schlimmsten Befürchtungen vom Donnerstag (siehe unten) scheinen sich zu bestätigen. Der Deutsche Wetterdienst hat soeben eine Unwetterwarnung der Stufe 3 von 4 Stufen herausgegeben.

Der Deutsche Wetterdienst warnt vor starkem Schneefall.

Wetterdienst warnt vor starkem Schneefall in Südbayern

Demnach warnt der Wetterdienst ab Freitag, 18 Uhr, bis Montag 7 Uhr für sämtliche Landkreise südlich von München vor starkem Schneefall. Es kann Schnee von bis zu 50 Zentimeter fallen, in Staulagen bis zu einem Meter.

Update 4. Januar, 6.13 Uhr: Wegen des angekündigten starken Schneefalls zum Wochenende droht Bahnreisenden im Freistaat ein Verkehrschaos. „Ab Freitagabend sind in Bayern Beeinträchtigungen im Bahnverkehr aufgrund Wintereinbruch möglich“, warnte die Deutsche Bahn vorab auf Anzeigen an den Bahnhöfen etwa in München. „Bitte informieren Sie sich vorab.“ Online kündigte das Unternehmen eine ganze Palette möglicherweise betroffener Strecken an und versprach: „Wir werden Sie laufend informieren.“ Fahrgäste sollten sich demnach vor Reiseantritt über ihre Verbindung auf bahn.de, über die App DB Navigator oder bei der kostenpflichtigen telefonischen Reiseauskunft unter 0180 6996633 erkundigen, ob ihre Züge fahren.

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes fällt am Wochenende in den Staulagen der Alpen rund ein halber Meter Schnee, im angrenzenden Alpenvorland und in höheren Lagen rechnen die Meteorologen mit etwa 20 bis 40 Zentimeter Neuschnee.

Video: Schneemassen schließen Alpen-Dörfer ein

Erstmeldung, Donnerstag, 3. Januar

München - Nachdem sich das Wetter in Bayern und München etwas beruhigt hatte, stehen am Freitag Schneefälle für ganz Bayern bevor. Der Deutsche Wetterdienst warnt schon am Donnerstagnachmittag für ganz Bayern vor Schneefällen, in Staulagen vor starkem Schneefall von bis zu 25 Zentimeter.

Für Freitag sehen zumindest die aktuellen Vorhersagen noch Schlimmeres kommen. Der Wetterdienst rechnet in Südbayern mit mäßigem Schneefall tagsüber. Am Freitagabend wird dieser immer stärker. In der Nacht zum Samstag steigt der Schneefall weiter an.

Offensichtlich Anlass genug für die Deutsche Bahn schon jetzt vor den Auswirkungen zu warnen. 

Wetter in Bayern: Bahn warnt schon jetzt vor Ausfällen am Freitag

„Der Deutsche Wetterdienst (dwd.de) hat ab Freitagabend, den 04.01.2019, in Bayern einen Wintereinbruch mit starkem Schneefall angekündigt. Auswirkungen auf den Bahnverkehr auch über Bayern hinaus sind nicht ausgeschlossen“, schreibt die Warnapp. 

Bereits am Mittwochabend hat der Schneefall in ganz Südbayern für teils chaotische Zustände auf Bayerns Straßen gesorgt.

Im Landkreis Freising hat der Wintereinbruch zu mehreren kleineren und größeren Unfällen geführt.

In Miesbach hat ein Mann gleich drei Unfälle in einer Minute gebaut, allerdings weil er zu faul war, eine im Winter wichtige Sache zu machen.

Und auch in den Landkreisen Fürstenfeldbruck und München gab es viele Unfälle auf schneeglatten Straßen.

kmm/kah

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