Wetter im Januar

Wann der Winter auch nach Bayern kommt

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Endlich richtig Winter könnte es in Bayern ab nächster Woche werden.

München - Die Kälte kommt doch noch: Nachdem es im Nordosten Deutschlands schon am Montag frostig wurde, sollen in Bayern ab nächster Woche die Temperaturen in den Minusbereich fallen. 

Winter-Gegner sollten sich noch nicht in Sicherheit wiegen: Die kalte Jahreszeit kommt laut dem Wetterportal "wetter.net" noch auf Touren. Die Bauernregel "Ist bis Dreikönigstag kein Winter, so kommt auch kein strenger mehr daher" ist laut Diplom-Meteorologe Dominik Jung von "wetter.net" Unsinn.

Minustemperaturen für Bayern angesagt

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Im Winter 2011/2012 sei es bis Januar sehr mild gewesen, "danach bekamen wir den heftigsten Kälteeinbruch in Europa seit 1986", sagt Jung. Über 500 Kältetote habe es damals gegeben. Ähnlich lief es im folgenden Jahr: Damals waren die Temperaturen ebenfalls bis Mitte Januar sehr mild. Danach wurde es kalt und es schneite heftig. Der verzögerte Winter zog sich dann bis Anfang April hin. Milde Temperaturen bis Mitte Januar scheinen also eher zur Regel zu werden. Auch dieses Jahr wird es laut Dominik Jung ähnlich ablaufen wie die letzten Jahre. Den Nordosten Deutschlands hat am Montag bereits eine Kältewelle erreicht. In Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern gab es Glatteis-Chaos.

Die Umstellung der Großwetterlage zeige auch deutlich der Blick weiter nach Osten, so Jung. In Russland und Sibirien ist für die nächste Woche ein starker Kälteeinbruch angesagt. Die Temperaturen werden deutlich kälter sein als es normal ist für die Jahreszeit - nachdem es dort lange zu warm war.

In Bayern wird die Kältewelle etwas verzögert ankommen. Nachdem in den kommenden Tagen der Nordosten Deutschlands zum "Eisschrank der Nation" wird, bewegen sich die Temperaturen im Süden zunächst bei vier oder fünf Grad über Null. Zum Wochenende aber sollen sich die Temperaturen gerade noch um den Nullbereich tummeln. Ab nächster Woche geht es dann ab in den Minusbereich - dort sollen die Temperaturen dann nach aktuellen Prognosen erstmal bleiben.

Das Wetter aus Ihrer Region finden Sie hier.

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wei

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