Irre Temperaturen auf dem Brocken

Wetter: Der November startet mit Rekorden

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Goldener November: Ein Bub wirft beim Spaziergang in Straubing Laub in die Höhe und lässt die Blätter auf sich fallen.

München - Das waren noch sehr schlechte Zeiten, als dem Wort November gleich die Adjektive „trist“ und „grau“ folgten. Heuer sieht das alles anders aus, denn nach den ersten Tagen muss das heißen: „warm“ und „sonnig“.

Diplom-Meterologe Dominik Jung vom Portal wetter.net berichtet inszwischen von einem November, der die Rekorde bricht. So herrschten am Dienstag auf dem Gipfel des Brockens fast 20 Grad, dort der wärmste Novembertag seit über 120 Jahren. „Noch extremer verlief dieser Dienstag aber im Alpenvorland. In Garmisch-Partenkirchen wurden knapp 23 Grad registriert.“ Damit wurde das Kriterium für einen Sommertag nur um zwei Grad verfehlt. „Ab 25 Grad spricht man nämlich von Sommer“, erklärte der Diplom-Meteorologe.

Im Süden, also bei uns, gehe der Goldene Herbst weiter. „Und es wird dabei sogar noch einen Tick wärmer. Verbreitet werden am Samstag 15 bis 22 Grad erreicht.“ Durch den aufkommenden Wind könne sich der Nebel zudem besser auflösen und die warme Höhenluft sich weit verbreitet bis zum Boden durchsetzen. Wenn das keine Aussichten sind – von wegen trist und grau der November.

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