Schneechaos in Franken

Wetter in Bayern: DWD mit weiteren Warnungen - Schnefallgrenze sinkt im Freistaat

Seit Wochen beherrscht turbulentes Wetter den Freistaat. Der DWD hat Warnungen für ganz Bayern ausgelöst. Ein Schneechaos bahnt sich an.

  • Seit Wochen beherrscht den Freistaat turbulentes Wetter.
  • Die Warnapp Katwarn und der Deutsche Wetterdienst haben Warnungen für ganz Bayern und insbesondere München ausgelöst.
  • Die Schneefallgrenze soll in den kommenden Tagen erheblich sinken.

Update vom 2. März, 09.34 Uhr: Nachdem am Sonntagabend (1. März) am späten Abend besonders im Kreis München ein Gewitter und starker Wind einmal mehr für turbulentes Wetter gesorgt hatten, warnt der Deutsche Wetterdienst auch am heutigen Montag vor schweren Sturmböen. Die Warnung gilt besonders für den Alpenrand und gilt bis zum heutigen Abend um 20 Uhr. Auch Teile der Oberpfalz sind betroffen, hier beschränkt sich die Warnung auf den Mittag. 

Sonst bestimmen Sonne und Regen das Wetter im Freistaat. Weiter soll die Schneefallgrenze in den kommenden Tagen auf bis zu 600 Meter sinken. Demnach soll ab Dienstag mit Schneefall gerechnet werden, im Laufe der Woche soll der Niederschlag dann markant mehr werden. Besonders am Alpenrand soll mit erheblichem Schneefall gerechnet werden.

Update von 14.53 Uhr: Nach Sturmtief „Bianca“ hat sich die Lage auf Bayerns Schienenwegen deutlich entspannt, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Mitarbeiter konnten umgestürzte Bäume von den Gleisen räumen und beschädigte Oberleitungen reparieren. 

Alle Strecken im Münchner S-Bahn-Netz sind wieder befahrbar, auch in Nordbayern gibt es keine Beeinträchtigungen mehr. Folgende Teilstrecken der Werdenfelsbahn sind noch gesperrt: Tutzing - Murnau, Tutzing - Kochel und Murnau - Oberammergau.

Lesen Sie auch: Ein Feuerwehrmann (34) aus Planegg starb, als Sturmtief Bianca ein Baum auf sein Auto stürzen ließ. Nun wurde der junge Mann beerdigt - ein emotionaler Abschied.

Sturmtief „Bianca“ zieht durch Bayern: Baum kracht auf Auto

Update von 13.25 Uhr: Sturmtief „Bianca“ zog am Abend und in der Nacht durch Bayern. Nun wurde bekannt, dass sich aufgrund des Sturmtiefs ein tragischer Unfall ereignet hat. Ein Baum stürzte in Krailing auf einen Dacia. Die Beifahrerin kam schwer verletzt ins Krankenhaus, der 34-jährige Fahrer, ein Feuerwehrmann, schwebt in Lebensgefahr. (Merkur.de*)

Sturmtief „Bianca“: Tragischer Unfall - Baum kracht auf Wohnhaus

Update von 11.28 Uhr: Im Ortsteil Mößling in der Stadt Mühldorf ist durch den Sturm ein Baum vollständig entwurzelt worden und auf ein Wohnhaus gefallen. Ein zweiter Baum wurde ebenfalls sehr locker und drohte auf das Dach zu stürzen. Die Feuerwehr rückte an und fixierte den Baum. Er wurde vom Haus weggezogen und von der Straße entfernt.

Ein Baum stürzte in Mühldorf auf ein Wohnhaus.

Der Verkehr beginnt sich nach Sturmtief „Bianca“ langsam wieder zu normalisieren. Wie die Deutsche Bahn mitteilte, sind immer mehr Strecken in Bayern wieder befahrbar. Im Werdenfelsnetz ist der Verkahr teilweise noch eingestellt. Betroffen sind die Strecken München - Murnau, München - Tutzing - Kochel sowie Murnau - Oberammergau. 

Bei der S-Bahn München sind weiterhin die Linie S 6 zwischen Tutzing und Starnberg und die Linie S 2 zwischen Erding und Markt Schwaben gesperrt. Eingeschränkt sind auch einzelne Strecken in Nordbayern, unter anderem Ansbach - Nürnberg sowie Hersbruck - Neukirchen. Bahn-Mitarbeiter würden mit Hochdruck daran arbeiten, die noch vorhandenen Schäden zu beseitigen.

Sturmtief „Bianca“: Baum stürzt auf Auto

Update von 9.54 Uhr: Wie die Polizei München in einer Vorabmeldung mitteilte, stürzte am Donnerstagabend gegen 22.30 Uhr ein Baum auf ein Auto. Dabei wurden eine Person schwer und eine weitere lebensgefährlich verletzt. Mehr dazu wird die Polizei gegen Mittag bekanntgeben.

Wetter in Bayern: Sturmtief sorgt für Beeinträchtigungen

Update von 9.35 Uhr: Sturmtief „Bianca“ wirkt sich nach wie vor auch auf den S-Bahn-Verkehr aus. Auf der Linie S 6 kommt es weiterhin zu Beeinträchtigungen. Der Abschnitt zwischen Tutzing und Starnberg bleibt bis auf Weiteres gesperrt. Die S-Bahnen aus Pasing wenden vorzeitig in Starnberg. Ein Schienenersatzverkehr mit Bussen und Taxis ist eingerichtet.

Bei der S 2 kommt es zwischen Erding und Markt Schwaben ebenfalls noch zu Beeinträchtigungen. Der Streckenabschnitt bleibt vorerst gesperrt. Ein Schienenersatzverkehr ist auch hier eingerichtet.

115 Einsätze gab es aufgrund von Sturmtief „Bianca“ bislang allein im Landkreis München. (Merkur.de*) Beim Forstwirt bei Harthausen rammte ein Pkw einen umgestürzten Baum.

„Bianca“ stürmt durch Bayern: Beeinträchtigungen im Bahnverkehr

Update von 9.10 Uhr: Nach wie vor wirkt sich Sturmtief „Bianca“ auf den Verkehr aus. Besonders die Strecke Holzkirchen - Rosenheim ist betroffen. Die Züge von Holzkirchen kommend enden und wenden in Heufeld. Ein Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Westerham und Heufeld ist eingerichtet. Auf der Strecke Rosenheim - Übersee ist mit einem Ende der Sperrung gegen 11 Uhr zu rechnen. Danach ist die Strecke voraussichtlich wieder eingleisig befahrbar. Ein Busersatzverkehr ist derzeit mit einem Bus beginnend ab Übersee eingerichtet.

Alle Strecken im Gebiet BRB sind derzeit befahrbar. Besonders auf der Strecke Weilheim - Schongau ist noch mit Verspätungen zu rechnen.

Starker Schneefall: Lkw kommt von Autobahn ab 

Auf der A71 kam es infolge des starken Schneefalls zu einem schweren Unfall. Die Autobahn musste in Richtung Schweinfurt voll gesperrt werden. Ein Lkw war dort von der Straße abgekommen. Der Sattelauflieger drohte nach dem Vorfall am Donnerstagabend einen Abhang hinunterzurutschen und müsse geborgen werden, sagte ein Sprecher der Polizei. 

Der Streckenabschnitt zwischen dem thüringischen Rentwertshausen (Kreis Schmalkalden-Meiningen) und Mellrichstadt in Unterfranken (Bayern) musste komplett gesperrt werden. Es sei unklar, ob der Fahrer wegen des Wetters oder aus einem anderen Grund von der Fahrbahn abgekommen sei, sagte der Sprecher.

Sturmtief „Bianca“ in Bayern: Beeinträchtigungen im Bahnverkehr

Update von 8.11 Uhr: Das Sturmtief wirkt sich immer noch auf den Verkehr aus. Die Strecken der Werdenfelsbahn sind besonders betroffen, sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn in Berlin am Freitag. Es verkehren demnach auch keine Züge zwischen München und Murnau, München und Kochel, Murnau und Oberammergau und Garmisch-Partenkirchen und Grießen. Zwischen Murnau und Starnberg ist Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Die S6 der S-Bahn München verkehrt nur bis nach Starnberg. 

Im Fernverkehr ist die Strecke zwischen Rosenheim und Salzburg, sowie von Nürnberg nach Treuchtlingen eingeschränkt. Es sei noch unklar, wie lange die Strecken noch gesperrt seien, wie der Sprecher weiter sagte. Die Bahn führt am Freitagmorgen Erkundungsfahrten durch. Pendler werden unter Bahn.de/aktuell über Störungen informiert.

In München fahren die S-Bahn weitestgehend wieder. Allerdings ist auch der Streckenabschnitt der S2 zwischen Markt Schwaben und Erding ist gesperrt. Es wurde ein Schienenersatzverkehr mit Taxis eingerichtet. Im gesamten Netz gibt es Verspätungen, es kann auch zu Teilausfällen kommen.

Sturmtief „Bianca“ brachte auch Schnee mit, besonders nach Franken. Dort kam ein Auto von der Straße ab - die Feuerwehr hatte selbst Probleme bei der Anfahrt.

„Bianca“ wütet in Bayern: Auswirkungen auf Verkehr

Update vom 28. Februar, 6.30 Uhr: „Bianca“ hat am Abend gewütet - und sorgt noch für Sperrungen auf einzelnen Bahnstrecken in Bayern. Südlich von Tutzing etwa ist der Zugverkehr im Werdenfelsnetz eingestellt. Bei der S-Bahn München sind die Streckenabschnitte Starnberg-Tutzing (S6) und Markt Schwaben-Erding (S2) gesperrt. Hier gibt es einen Schienenersatzverkehr mit Taxis

Auf allen anderen Außenästen fahren wieder S-Bahnen, es ist aber mit Verspätungen zu rechnen. Auf den überregional bedeutsamen Verbindungen Rosenheim-Salzburg und Nürnberg-Treuchtlingen ist der Betrieb laut Deutscher Bahn eingeschränkt. 

Sturmschäden gibt es vielerorts zu beklagen. Bäume stürzten in einigen Orten um, unter anderem aus Fürstenfeldbruck, der Region Mühldorf in Oberbayern und dem Landkreis Miesbach erreichten unsere Redaktion entsprechende Berichte. Im Bereich der Polizeiinspektion Bad Wiessee kam es aus diesem Grund zu mehreren Unfällen - in Gmund aufgrund einer ausgefallenen Ampelanlage, auf der B318 zwischen Gmund und Bad Wiessee fuhren zwei Autos in einem umgestürzten Baum.

Anders die Lage in Franken und der Oberpfalz: Hier beeinträchtigte starker Schneefall den Bahnverkehr. Wegen eines bei Schneefall von der Straße abgekommenen Lastwagens ist die Autobahn 71 in Richtung Schweinfurt in der Nacht voll gesperrt worden. Der Sattelauflieger drohe nach dem Vorfall am Donnerstagabend einen Abhang hinunterzurutschen und müsse geborgen werden, sagte ein Sprecher der Polizei.

Wetter in Bayern: Bahnverkehr stark beeinträchtigt

Update vom 27. Februar, 23.07 Uhr: Wie die S-Bahn-München am späten Abend bekannt gab, wurde aufgrund des Sturmtiefs "Bianca" der Betrieb der S-Bahn München auf den Außenästen bis auf Weiteres eingestellt. Auf der Stammstrecke konnte ein Pendelverkehr eingerichtet werden.

Update vom 27. Februar: Das in Bayern wütende Unwetter hat am Donnerstagabend auch stark den Bahnverkehr in beeinträchtigt. So musste zwischen Nürnberg und Stuttgart ein IC-Zug im mittelfränkischen Leutershausen auf freier Strecke anhalten, bestätigte ein Sprecher der Deutschen Bahn

Die Reisenden mussten dabei mindestens eine Stunde in dem Zug warten. Die Weiterfahrt wurde von einem in die Gleise gekrachter Baum

Zudem ist es im Fernverkehr zwischen Offenburg und Freiburg zu einer Streckensperrung gekommen. Grund war laut Angaben der Bahn eine Plane, die durch den Sturm in die Oberleitung gelangt war. Zahlreiche Züge mussten im Verlauf des Abends an verschiedenen Bahnhöfen vor dem abgesperrten Streckenabschnitt waren - wie viele und wie lang ist nicht klar.  

Wetter in Bayern: „Katwarn“-Alarm - DWD warnt vor Extremwetterlage - München trifft es besonders schlimm 

Update vom 27. Februar: Am Abend wird es richtig ungemütlich in Bayern und insbesondere in der bayerischen Landeshauptstadt München. Sowohl die Warnapp „Katwarn“, als auch der Deutsche Wetterdienst haben vor einer Extremwetterlage mit Unwetter und orkanartigen Böen aus westlicher Richtung gewarnt. Die Böen sollen dabei eine Geschwindigkeit um 115 km/h haben. 

Zudem kann es auch zu örtlichen Gewitter kommen. Der Deutsche Wetterdienst beziffert die Wetterlage mit der Warnstufe drei von vier. Vor allem in München sollen die Menschen auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder sonstige Gegenstände achten. Der Aufenthalt im Freien soll möglichst vermieden werden.

Bayern-Wetter: Sturmtief „Yulia“ zieht über Bayern hinweg

Update vom 24. Februar: Sturmtief „Yulia“ hat Bayern in Atem gehalten. Einsatzkräfte mussten allein in Oberfranken bis zum Abend zu rund 90 Einsätzen ausrücken. Auf der A70 bei Bamberg krachte ein Baum auf die Autobahn, neun Autos waren an der folgenden Karambolage beteiligt.

In Mittelfranken mussten die Einsatzkräfte umgefallene Dixi-Klos und mobile Ampeln wieder aufstellen. In der Oberpfalz gab es circa 60 witterungsbedingte Einsätze. Die gesamte Oberpfalz sei betroffen gewesen, der Schwerpunkt habe im Landkreis Amberg-Sulzbach gelegen. Dabei ging es meist um heruntergefallene Äste und umgestürzte Bäume. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden durch die Sturmböen keine Personen verletzt.

In München hat „Yulia“ dagegen nur geringen Schaden angerichtet. Wie die Feuerwehr mitteilte, fielen Äste auf die Straßen. Außerdem blies das Sturmtief mobile Toiletten von ihren Plätzen und schubste Bauzäune und Absperrungen auf Straßen und Gehwege. Es kam zu 40 eher kleineren Einsätzen.

Bayern-Wetter: Orkanartige Böen im Anmarsch

Erstmeldung vom 23. Februar

München - Stürmische Zeiten in Bayern. Ein Tief jagt im Moment das nächste. Auch für den heutigen Sonntag hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) wieder zahlreiche Wetterwarnungen herausgegeben. Besonders am Alpenrand kann es mit orkanartigen Böen sehr ungemütlich werden.

Bayern-Wetter: Deutscher Wetterdienst mit Warnungen - orkanartige Böen im Anmarsch

Auch die Oberpfalz ist von stürmischem Wetter betroffen. Die Warnungen gelten bis in die Nacht auf Montag. Im Rest des Freistaats wird ebenfalls vor Sturmböen gewarnt. Die Böen können teilweise Geschwindigkeiten von bis zu 100 km/h erreichen. Auch im Rest von Deutschland ist es eher ungemütlich. Viele Karnevalsvereine mussten ihre Umzüge auf Grund des Wetters absagen. 

Stürmisches Wetter in Bayern: Karnevalsumzüge abgesagt - jetzt auch in Bayern

Nachdem mehrere Vereine in NRW und Sachsen ihre Karnevalsumzüge absagen mussten, hat es jetzt auch einen bayerischen Umzug getroffen. Wie innsalzach24.de berichtet, wurde der „Mühldorfer Gaudiwurm“ abgesagt. Das bestätigte ein Sprecher der Polizei dem Portal. Auch auf der Facebook-Seite der Stadtverwaltung Mühldorf wurde die Nachricht bereits bekannt gegeben.

Wetter in Bayern: Ungemütliche Aussichten für Sonntag - und die kommenden Tage

Nicht nur der Sonntag soll im Freistaat ungemütlich werden. Auch in den folgenden Tagen soll es weiter regnerisch und windig bleiben. Ob das mit derselben Intensität wie am heutigen Sonntag (23. Februar) stattfindet, ist noch nicht konkret vorherzusagen. 

Unwetterwarnungen in Bayern: Gesamter Freistaat betroffen - schwere Orkanböen

Die Wetterwarnungen für den Freistaat ziehen sich über ganz Bayern. Von Franken bis Oberbayern ist die Wetterlage gekennzeichnet, der äußerste Süden ist flächendeckend am schwersten betroffen. Hier können die orkanartigen Böen Geschwindigkeiten von bis zu 110 km/h erreichen. In exponierten Lagen ist noch mehr Vorsicht geboten: Hier können die Böen Geschwindigkeiten von satten 130 km/h erreichen. 

Bricht jetzt der Spätwinter herein? Wetterexperte Jung mit eisigen Voraussagen, wie Merkur.de* berichtet.

Rubriklistenbild: © Peter Loder

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