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Wintereinbruch in Bayern „steht unmittelbar bevor“: In zwei Regionen kommt der erste Schnee

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Von: Felix Herz

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Schneetreiben in Bayern – zumindest regional ist das am kommenden Wochenende durchaus möglich, sogar wahrscheinlich (Symbolbild).
Schneetreiben in Bayern – zumindest regional ist das am kommenden Wochenende durchaus möglich, sogar wahrscheinlich (Symbolbild). © ANE Edition / IMAGO

In den letzten Tagen hat es sich immer mehr angekündigt, nun scheint es fast sicher: Am Wochenende fällt der erste Schnee in Bayern.

München – Der Blick auf die bisherige Monatsbilanz bestätigt die Gefühle der Menschen in Bayern: Es war wärmer als sonst, und die Sonne schien öfter als gewöhnlich. Die Zahlen, die Dominik Jung im aktuellen Wetter-Video von wetter.net auf YouTube zeigt, belegen das: 3,5 Grad über dem Klimamittel liegt Deutschland, erst 20 Prozent des Niederschlag-Solls wurden erfüllt und die Sonnenstunden haben schon jetzt das Monats-Soll erfüllt. Jetzt macht sich der November wohl aber auf, die Niederschlags- und Kälterückstände aufzuholen.

Wintereinbruch am Wochenende: „Heftige Wetterwende“ in Bayern

Die Wetter-Entwicklung der letzten Tage beschreibt Meteorologe Jung als spannend – während die Prognosen zunächst nur für den äußersten Nordosten Deutschlands echte Kälte vorhersagten, hat sich das nochmal „deutlich korrigiert“, heißt es in der aktuellen Mitteilung von wetter.net. Die Schneewolken haben sich gen Süden verschoben – und betreffen nun auch den Freistaat.

Meteorologe Dominik Jung zeigt, wie sich die Schneewolken in den derzeitigen Wettervorhersagen auch nach Bayern schieben – und wo in Bayern Schnee fallen könnte (Kasten links oben).
Meteorologe Dominik Jung zeigt, wie sich die Schneewolken in den derzeitigen Wettervorhersagen auch nach Bayern schieben – und wo in Bayern Schnee fallen könnte (Kasten links oben). © Screenshot YouTube wetternet / Modellwetter wetter.net / Merkur-Collage

„Vor nur 10 bis 14 Tagen haben wir regional noch mehr als 25 Grad gemessen und nun gibt es den ersten Wintereinbruch der neuen Wintersaison. Das ist eine heftige Wetterwende“, schreibt Dominik Jung. Dabei ist die Rede vom kommenden Wochenende. Vor allem in der Nacht von Freitag, 18. November, auf Samstag, 19. November, könne es „Schneeflocken geben“ und teilweise auch eine Schneedecke liegen bleiben. Explizit genannt werden in der Wettermitteilung dabei die Regionen Spessart und Fichtelgebirge.

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Schnee am Wochenende – und dann die nächste Wetterwende?

Am Freitag tagsüber hat es der Vorhersage von wetternet auf YouTube zufolge noch acht Grad im Norden Bayerns und rund um Nürnberg. In der Nacht kühlt es aber deutlich runter: Während für Südbayern und München Schneeregen bei etwa fünf Grad vorhergesagt werden, sind es im Norden nur ein Grad. Wo genau dort aber der Schnee fallen wird und wie tief letztlich die Schneefallgrenze liegen wird, lässt sich nur schwer vorhersagen.

Regional wird es nachts sehr kalt werden, auch am Sonntagmorgen, 20. November. „Die höheren Lagen sollten daher ab morgen Nachmittag nicht ohne Winterreifen befahren werden“, warnt Jung in der Wettermitteilung. Richtung ersten Advent scheint der Frühwinter aber auch schon wieder auszulaufen – stellenweise seien wieder bis zu zehn Grad möglich. Wie es dann im Dezember weitergeht, ist völlig offen. Lange ging man von mehr als zwei Grad über dem Klimamittel aus – diese Abweichung wurde aber „bereits auf 0,5 bis 1 Grad reduziert“, erklärt der Diplom-Meteorologe abschließend. (fhz)

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