Bub (3) wird 200 Meter durch Rohr gespült

+
Durch ein solches Rohr wurde der Bub 200 Meter gespült.

Friesenried - Ein Dreijähriger ist am Montag vor den Augen seiner Mutter in einen Kanal gestürzt. Der Bub wurde durch ein mehr als 200 Meter langes Rohr gespült.

Ein 78-jähriger Nachbar, der das Unglück beobachtete, stellte sich geistesgegenwärtig ans Ende des 200 bis 300 Meter langen Rohres und fischte den Dreijährigen dort aus dem Wasser.

Das Unglück hatte sich am Montag in einem Ortsteil von Friesenried (Ostallgäu) ereignet. Der Bub öffnete im eigenen Garten eine mit einer Schnur verschlossene Gartentür, huschte zusammen mit seiner zweijährigen Schwester hindurch und fiel in den 25 Zentimeter tiefen und 40 Zentimeter breiten Kanal.

Die 35-jährige Mutter der beiden konnte nur noch das Mädchen festhalten. Der Bub wurde laut Polizei in ein Rohr, in dem der Kanal weiterfließt, gespült.

Es sei wohl nur einem glücklichen Umstand zu verdanken, dass der Bub in dem Rohr nicht steckenblieb, hieß es in der Mitteilung der Polizei. Der Dreijährige wurde stark unterkühlt in ein Krankenhaus gebracht. Die Mutter erlitt einen Schock und musste ebenfalls in einer Klinik behandelt werden.

dpa

Auch interessant

Meistgelesen

Trubel zu groß: Zugang zu bayerischem Instagram-Hotspot soll gesperrt werden - es gab bereits Todesfälle
Trubel zu groß: Zugang zu bayerischem Instagram-Hotspot soll gesperrt werden - es gab bereits Todesfälle
Von Donau-Strömung mitgerissen: Suche nach Mädchen (13) endet traurig - nun folgt weitere schlimme Nachricht
Von Donau-Strömung mitgerissen: Suche nach Mädchen (13) endet traurig - nun folgt weitere schlimme Nachricht
Schrecklicher Zusammenstoß auf bayerischer Bundesstraße: VW-Bus kracht frontal in Lkw - Fahrerin (25) sofort tot
Schrecklicher Zusammenstoß auf bayerischer Bundesstraße: VW-Bus kracht frontal in Lkw - Fahrerin (25) sofort tot
Drei Motorradfahrer sterben in Bayern: Unfall in Deggendorf lässt Polizei zweifeln - wer saß am Steuer?
Drei Motorradfahrer sterben in Bayern: Unfall in Deggendorf lässt Polizei zweifeln - wer saß am Steuer?

Kommentare