Warnschuss ignoriert

Würzburg: Polizist schießt auf Bewaffneten

Würzburg - Ein Polizist sieht sich gezwungen auf einen bewaffneten Mann zu schießen, der auf keine der Warnungen reagiert hatte. Der Mann habe sich in einem "psychischen Ausnahmezustand" befunden.

Ein bewaffneter Mann ist am Mittwoch in Würzburg von einem Polizisten niedergeschossen worden. Wie ein Polizeisprecher sagte, hatten Passanten am Hauptfriedhof einen Autofahrer beobachtet, dem es offenbar schlecht ging, und einen Rettungswagen gerufen. Die Rettungskräfte entdeckten eine Pistole in der Hand des Autofahrers und alarmierten die Polizei. Beim Eintreffen einer Streife sei er ausgestiegen, auf sie zugegangen und habe Aufforderungen zum Weglegen der Waffe und einen Warnschuss ignoriert. Darauf habe ihm ein Beamter ins Bein geschossen, sagte der Polizeisprecher. Mit einem Schenkeldurchschuss sei der Mann ins Krankenhaus gebracht worden.

Der Mann hat sich nach ersten Erkenntnissen in einem psychischen Ausnahmezustand befunden. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, besaß der 65-Jährige keinen Waffenschein. Seine Pistole wurde sichergestellt.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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