Kuh Yvonne erobert die Welt

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Nun weltweit bekannt: Die Kuh Yvonne

Berlin - Die geflüchtete Kuh Yvonne beschäftigt nun auch die internationale Medienlandschaft. Ein spanischer Fernsehsender bringt ihr Wesen auf den Punkt.

Update vom 3. September 2019: 2011 wurde die entlaufene Kuh Yvonne als „Kuh, die ein Reh sein will“ berühmt. Acht Jahre später ist sie auf Gut Aiderbichl in Deggendorf gestorben.

Kuh Yvonne erobert die Welt

Die PR-trächtige Suche nach der ausgebüxten Kuh Yvonne hat den Tiergnadenhof Gut Aiderbichl auch im Ausland erfolgreich in die Medien gebracht. In Großbritannien, Spanien, der Schweiz, Belgien, Tschechien und der Slowakei räumte das eine oder andere Medium Platz für eine Meldung über die “deutsche Kuh, die ihren Weg geht“ ein. Der spanische Fernsehsender Telecinco berichtete auf seiner Homepage: “Yvonne ist keine Kuh wie jede andere, sie ist eine echte Ausbrecherin.“

Die schrägsten Tiere der Welt

Opossum
Das schielende Opossum (Didelphis) Heidi im Zoo Leipzig. Das Tier hat einen Sehfehler. © dapd
Zu viel Winterspeck? Ein Katta im Hamburger Tierpark macht den Test. © ap
Dieser chinesischen Schopfhund ist 2007 zum hässlichsten Hund der Welt gewählt worden. Er wird nur bis zu 33 Zentimeter groß und ist in dieser Variante haarlos. © AP
Huch? Ist ein Storch nicht eigentlich weiß? In Briesen (Brandenburg) wurde dieser blaue Storch gesichtet. © dpa
Mit seiner großen gurkenförmigen Nase gehört der Nasenaffe nicht zu den gängigen Naturschönheiten. Er lebt nur auf der indonesischen Insel Borneo, immer nah am Wasser und in Mangrovenwäldern. © dpa
Diese Königskrabbe kann bis zu 15 Kilogramm schwer werden und erreicht eine Spannweite von bis zu zwei Metern. Sie ist auch als "Kamtschatka Riesenkrabbe" bekannt. Sie stammt aus dem nördlichen Pazifik vor Japan und Alaska. © AP
Diese japanische Riesenkrabbe spielt mit einem Mini-WM-Ball. Sie ist die größte lebende Krebsart. Ihre Spannweite beträgt knapp vier Meter. © dpa
Zwei Sphinx-Katzen. Sie sind eine kanadische Katzenart. Auf den ersten Blick ist die Sphinx-Katze haarlos, doch bei näherer Betrachtung ist ein zarter Flaum zu erkennen. Sie ist sehr intelligent und ihre Haut bräunt im Sommer ebenso wie die des Menschen. © AP
Die Sphinx-Katzen Hale-Bopp (links) und Beanie Baby ruhen sich bei einer Tiershow aus. © AP
Es gibt den reinrassige chinesische Schopfhund auch in der Variante „Powder Puff“ mit ganz feinem Fell. Auch dieses Exemplar wurde ebenfalls beim World's Ugliest Dog Contest in Petaluma, Kalifornien, 2007 gesehen. © AP
Dieser chinesische Schopfhund besitzt nur ein Auge und drei Pfoten. Der arme Kerl gewann 2008 den Titel des hässlichsten Hundes der Welt. Chinesische Schopfhunde gelten als verspielt, aufgeweckt und gefühlvoll. © AP
Miss Ellie ist 15 Jahre alt und blind. Beste Voraussetzungen für die reinrassige chinesische Schopfhündin, den begehrten Titel des hässlichsten Hundes der Welt abzuräumen. © AP
Der mexikanische Schwanzlurch hat eine besondere Fähigkeit: Er kann verlorene Gliedmaßen nachwachsen lassen. In ihrer Heimat gehören Axolotl zu den vom Aussterben bedrohten Tierarten. © dpa
Bei uns werden Axolotl für die Wissenschaft genutzt. An ihnen wird das Wachsen von Zellen aus dem Embionalstadium beobachtet. Die Tiere wachsen ein Leben lang, im Alter allerdings immer langsamer. © dpa
„Astaroth“ ist ein Aye-Aye-Männchen. Das Fingertier verfügt über bis zu acht Zentimeter lange Finger mit denen es sich sein Essen angelt. Fingertiere leben nur noch auf Madagaskar. © dpa
„Sam“ war drei Jahre in Folge der hässlichste Hund der Welt. Der chinesische Schopfhund wurde inzwischen eingeschläfert, seine Website gibt es aber immer noch. © dpa
Der Nacktmull lebt in Halbwüsten in Äthiopien, Kenia und Somalia und ist ein Sandgräber. Er lebt in von Weibchen geleiteten großen Kolonien. © dpa
Der Nacktmull (hier im Dresdener Zoo) gilt als das sozialste Tier der Welt, hat aber ein echtes Imageproblem wegen seines Aussehens. © dpa
Der Seeteufel (vorne) oder auch Lotte genannt lebt im nordöstlichen Atlantik und ist wegen seines weißen und festen Fleisches beliebt. Im Hintergrund ein Felsenbarsch. © dpa
Der Sternmull ist eine Maulwurfart und hat rund um seine Schnauze 22 fingerförmige Hautanhänge. Er lebt an Land, jagt aber auch im Wasser. Um seine Beute aufzuspüren, bläht er Luftblasen auf, saugt sie sofort wieder ein und nimmt so die Duftstoffe der Beute war. Dann weiß er, wohin er schwimmen muss. © Ken Catania/Nature/dpa
Dieser Kater heißt Frank bzw. Louie. Je nachdem von welcher Seite man ihm ins Gesicht schaut. Er lebt in Worcester im Bundestaat Massachusetts. © 

In ihrer Heimat Österreich ist Yvonne natürlich ein Thema. Die “Kleine Zeitung“ aus Klagenfurt ruft zum Beispiel den Yvonne-“Ku(h)lt“ aus - und stellte ein Video vom Besuch auf Yvonnes Heimathof und Bauer Wolfgang Glanzer ins Netz.

Der renommierte britische Sender BBC berichtete über die Hoffnung, die auf den Schultern von Ochse Ernst lastet, der Yvonne aus dem Wald herbeimuhen soll. “Die Liebe wird leben oder erschossen“, schrieb die türkische “Hürriyet“ am Dienstag dazu. Yvonne sei in Deutschland auf der Fahndungsliste ganz oben.

Nach Knut und Heidi: Yvonne, der nächste tierische Star

Das tschechische Fernsehen ordnete die Reaktion deutscher Journalisten auf die Aktion der Tierretter ein: Nach Eisbär Knut und Opossum Heidi hätten die Medien in Deutschland nun ein neues Lieblingstier für sich entdeckt und sängen massenhaft Oden auf Yvonnes Intellekt. Ein Besucher kommentierte auf der Homepage der Zeitung “Dnes“: “Yvonne, wir drücken dir Daumen und Hufe, dass sie dich nicht fangen! Genieß die Freiheit, so lange es nur geht.“

dpa

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