Zahlen des Innenministeriums

Über 50.000 freie Plätze in Bayerns Flüchtlingsunterkünften

Blick in da Zimmer einer Asylunterkunft im bayerischen Böbrach.
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Blick in das Zimmer einer Asylunterkunft im bayerischen Böbrach.

Mehr als 50.000 Plätze in bayerischen Flüchtlingsunterkünfte sind nicht belegt, zahlreiche Einrichtungen stehen sogar komplett leer.

München - Das geht aus Zahlen des bayerischen Innenministeriums und der Bezirksregierungen hervor. Das liegt aber nicht nur daran, dass immer weniger Flüchtlinge nach Bayern kommen. Die zuständigen Behörden halten sich einige Unterkünfte auch als Reserven vor - für den Fall, dass die Zahl der Geflüchteten wieder steigt, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab. Außerdem laufen die Mietverträge oft noch fest auf mehrere Jahre und können nicht ohne Weiteres gekündigt werden. Manche Räume müssen vor der Übergabe auch noch renoviert werden.

Die Unterkünfte zumindest übergangsweise anders zu nutzen, ist kompliziert, unter anderem, weil es dafür der Zustimmung der Vermieter bedarf. Vereinzelt hat es nach Angaben der Regierungsbezirke aber schon geklappt, anerkannte Flüchtlinge, Obdachlose oder Spätaussiedler dort unterzubringen.

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