Wegen des Faschings saß er nicht im Unfall-Zug

"Unfassbar, was ich für ein Glück habe!"

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Georg Eham hatte Glück.

Bad Aibling - Georg Eham hat Glück gehabt. Richtig viel Glück. Wegen des Faschings bekam der Automechaniker am Dienstag frei - und saß daher nicht, so wie sonst jeden Morgen, in dem verunglückten Zug.

Bleiben Sie auch am Donnerstag auf dem Laufenden: In unserem Ticker zur Zugkatastrophe von Bad Aibling. Hier können Sie die Ereignisse vom Tag nach dem Zugunglück von Bad Aibling nachlesen.

„Unfassbar, was ich für ein Glück habe!“ Eigentlich nimmt Georg Eham jeden Morgen den Zug von Holzirchen nach Rosenheim, jeden Morgen um 6.09 Uhr – außer gestern. „Wir hatten wegen Faschingsdienstag frei“, sagt der 33-Jährige, der in einem Autohaus arbeitet. Der Chef gab frei zum Fasching-Feiern – und rettete damit vielleicht Georgs Leben. Statt im Zug zu sein, lag er in seinem Bett, bis ihn ein Freund anrief. „Er wusste, dass ich normalerweise immer den Zug nehme und hat sich Sorgen gemacht“, sagt Eham. Der Freund war an der Unfallstelle und leistete dort Hilfe. Heute muss Georg wieder in die Arbeit – er wird dann auch an der Unfallstelle vorbeifahren. Eham sagt: „Ich kenne zwar die Leute nicht, die in dem Zug waren, aber ich habe sie jeden Tag gesehen. Das ist wirklich ein unheimliches Gefühl.“ Die Tragödie von Bad Aibling: Sie wird Georg Eham noch einige Zeit beschäftigen.

Alle Informationen zum Zugunglück bei Bad Aibling gibt es in unserem Ticker zum Nachlesen.

Schweres Zugunglück bei Bad Aibling - Die Bilder

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