Sie waren auf dem Weg zur Arbeit

Drei junge Menschen sterben bei Unfall im Chiemgau

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Am Montag im Berufsverkehr kam es zu einem tragischen Unfall im Chiemgau.
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Am Montag im Berufsverkehr kam es zu einem tragischen Unfall im Chiemgau.
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Am Montag im Berufsverkehr kam es zu einem tragischen Unfall im Chiemgau.

Chieming - Tragisch endet ein Verkehrsunfall unweit des Chiemsees: Bei dem Zusammenstoß kommen am frühen Montag drei Menschen ums Leben. Sie waren auf dem Weg zur Arbeit. Ein Mann wird zudem schwer verletzt.

Montag früh, gegen 5.30 Uhr: In dem kleinen Weiler Egerer bei Chieming an der Ostseite des Chiemsees (Landkreis Traunstein) kommt es zu einem fürchtlichen Unfall. Der Fahrer eines schwarzen Opels Astra will von einer Ortsstraße auf die Staatsstraße 2095 einbiegen, er übersieht jedoch einen Iveco-Transporter und nimmt ihm die Vorfahrt. Die Wucht des Aufpralls ist so groß, dass beide Fahrzeuge in die Böschung geschleudert werden.

Für die Insassen in dem Opel kommt jede Hilfe zu spät. Der Fahrer, ein 24 Jahre alter Mann aus der Slowakei, stirbt noch an der Unfallstelle, ebenso sei gleichaltrige Bekannte, ebenfalls eine Slowakin. Sie kann zunächst noch reanimiert werden, verstirbt jedoch in der Klinik in Traunstein.

Auch für den Beifahrer auf der Rückbank, einen 36-jährigen Slowaken, ist der Aufprall tödlich. Alle drei Unglücksopfer wohnten erst seit kurzer Zeit zusammen in Chieming. Sie waren nach Polizeiangaben auf dem Weg zur Arbeit in Eggstätt, wo sie für die Außenstelle eines Outlet Center tätig waren.

Schlimme Folgen hat der Unfall auch für den 23 Jahre alten Fahrer des Transporters, der aus Landkreis Rosenheim stammt. Er erleidet schwere Verletzungen und kommt in das Klinikum Traunstein.

Am Unfallort beträgt die Höchstgeschwindigkeit auf der Staatsstraße 70 km/h. Ob der Fahrer des Transporters, der aus Seebruck kam, mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war, kann Maximilian Lex von der Polizeiinspektion Traunstein noch nicht beurteilen. „Das wird ein Gutachten ergeben. Hauptursache des Unfalls war aber, dass der Opelfahrer dem Iveco die Vorfahrt nahm.“

22 Einsatzkräfte mit fünf Rettungswagen und drei Notärzte kümmerten sich vor Ort um die Unfallopfer. Dazu kamen Feuerwehren aus Chieming und Nußdorf. Die Eindrücke waren so schockierend, dass die Ernsthelfer betreut werden mussten. Zwei Kriseninterventionsteams kümmern sich um sie.

Video: Tödlicher Unfall im Chiemgau

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mm

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